Potenzial: Wirtschaftlichkeit

Ressourceneffizienz im laufenden Produktionsbetrieb

Ressourceneffizienz im laufenden Produktionsbetrieb

Verbesserung der Ressourceneffizienz durch transparenten Verbrauch von Material und Energie
Sarah Majid Ansari, Serjosha Wulf
Ökologische Nachhaltigkeit im Fabrikbetrieb leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern erhöht langfristig auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Aufgrund mangelnder Transparenz fällt es Unternehmen jedoch oftmals schwer, einzuschätzen, wie ressourceneffizient das eigene Unternehmen tatsächlich wirtschaftet. In diesem Beitrag wird ein Kennzahlensystem vorgestellt, das es Unternehmen ermöglicht, die Effizienz des eigenen Produktionsressourceneinsatzes zu bewerten. Auf Basis dieses Kennzahlensystems können Unternehmen ihre Verbrauchstransparenz erhöhen. Neben den Erläuterungen zum Kennzahlensystem wird zudem auf Schwierigkeiten beim Einsatz von Kennzahlensystemen im Themenbereich Ressourceneffizienz eingegangen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 12-16
Industrie 4.0-CheckUp

Industrie 4.0-CheckUp

Identifizierung des Reifegrades und des Potenzials eines Unternehmens hinsichtlich des Leitgedankens „Industrie 4.0“
Michael Schenk, Eyk Flechtner, Marc Kujath, Sebastian Häberer
Wissenschaft und Wirtschaft sind sich über die Zielstellung Industrie 4.0 einig. Doch anders als suggeriert, wird eine Revolution auf Knopfdruck aufgrund der Problemvielfalt und den damit zusammenhängenden Herausforderungen, z. B. Komplexität, Big Data, Sicherheit etc., schwer möglich sein. Dennoch besteht Handlungsbedarf, wollen die Akteure den Sprung zur digitalisierten Wertschöpfungskette nicht verpassen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 21-25
Produktive und ergonomische Arbeit in der Industrie 4.0

Produktive und ergonomische Arbeit in der Industrie 4.0

Ganzheitliche Planung und Gestaltung menschlicher Arbeit
Peter Kuhlang ORCID Icon, Thomas Finsterbusch, Thomas Mühlbradt, Sören Liebig
Besonders vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 ist eine fundierte Kenntnis der Prinzipien und Grundlagen manueller Arbeit bzw. guter Arbeitsgestaltung von besonderer Bedeutung, um die Modellierung produktiver und ergonomischer Arbeit in der Smart Factory auch zukünftig auf Grundlage einer fairen und neutralen Bezugsgröße durchführen zu können. Durch die gemeinsame Erfassung von Zeit-relevanten und Ergonomie-relevanten Einflussgrößen liefert MTM-HWD® (Human Work Design) ein neues Bausteinsystem von MTM (Methods-Time Measurement) - eine bisher nicht vorhandene Qualität bei der Beschreibung und Bewertung menschlicher Arbeitsabläufe und vereint somit die Arbeitsmethoden-orientierte und die ergonomische Arbeitsgestaltung.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Selbstoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau

Selbstoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau

Durch Selbstoptimierung intelligente technische Systeme des Maschinen- und Anlagenbaus entwickeln
Jürgen Gausemeier, Peter Iwanek, Mareen Vaßholz, Felix Reinhart
Die Anforderungen an die Verlässlichkeit, Ressourceneffizienz und Benutzungsfreundlichkeit von technischen Systemen steigen stetig. Hohe Potenziale zur Realisierung derartiger Anforderungen liefern Lösungen aus dem Kontext der Selbstoptimierung. Diese ermöglichen die Integration von intelligentem Verhalten in mechatronische Systeme mit dem Ziel, Maschinen und Anlagen zu realisieren, die sich eigenständig an sich ändernde Betriebsbedingungen anpassen. Im Rahmen des Spitzenclusters „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL)“ werden Unternehmen befähigt, Potenziale der Selbstoptimierung zu erkennen und diese unter Anleitung von Experten umzusetzen. Im Rahmen dieses Beitrags wird die Leistungsfähigkeit der Lösungen am Beispiel der Lernverfahren sowie ein Vorgehen zur Potenzialanalyse vorgestellt.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Risiken erkennen und vermeiden

Risiken erkennen und vermeiden

Potenziale von ganzheitlichen Produktionssystemen im Krankenhaus
Uwe Dombrowski, David Ebentreich
Risiken bedrohen Unternehmen aller Branchen. Sind Menschenleben bedroht, sind Maßnahmen zur Risikoerkennung und -vermeidung dringend erforderlich. Das Gesundheitswesen und in dieser Branche die Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zum Schutz der Patienten einzuleiten. Unterstützung bieten hierfür die Methoden und Werkzeuge ganzheitlicher Produktionssysteme. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Beitrag die Unterstützung ganzheitlicher Produktionssysteme zur Verbesserung der Patientensicherheit in Krankenhäusern untersucht.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 62-66
Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Uwe Dombrowski, Christoph Riechel
Unternehmen müssen zunehmend Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen, um ihre Wettbewerbssituation in einem volatilen und globalisierten Markt halten oder ausbauen zu können. Die klassischen Zielgrößen Qualität, Kosten und Zeit werden um die Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Qualität erweitert. Diese Erweiterung der klassischen Zielgrößen birgt sowohl Potenziale als auch Risiken. Eine neue Fabriktypologie, die sogenannte ‚Urbane Fabrik‘, verfolgt das Ziel, die Potenziale einer Vernetzung von Fabrik und Stadt effizient auszuschöpfen und die Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen zu verbessern. Hierbei steht die synergetische Nutzung von Stoffströmen und Energieträgern ebenso im Fokus wie die Kompensation des Fachkräftemangels durch Schaffung eines attraktiveren Arbeitsumfelds in der Stadt der Zukunft.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 11-15
Remote Manufacturing

Remote Manufacturing

Eine Einführung in die nächste Generation delokalisierter Produktion
Michael Lütjen ORCID Icon, Padmaraj Pattanashetti
Eine Vielzahl technologischer Entwicklungen der letzten zehn Jahre trägt dazu bei, dass sich die heutige industrielle Arbeitswelt dramatisch verändert. Immer stärker dringen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Automatisierungstechnik und Robotik in die Arbeitswelt vor. Im Kontext von Industrie 4.0 steigt die Vernetzung der Systeme und es werden Sensordaten, Zustandsinformationen sowie Steuerungsbefehle ausgetauscht. Dies schafft Voraussetzungen für neue Arten von Produktionskonzepten wie das „Remote Manufacturing“. Das Remote Manufacturing beschreibt eine delokalisierte Produktion, welche die räumliche Einheit der Produktionsfaktoren aufhebt. Es wird nicht länger notwendig sein, die Produktionsfaktoren, bestehend aus Elementarfaktoren (Arbeit, Werkstoffe, Betriebsmittel), und die dispositiven Faktoren (Planung, Leitung, Überwachung, Organisation) an einem Ort zu kombinieren. Zukünftig wird es möglich sein, Produktionsanlagen im Ausland zu betreiben und diese ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 16-20
Supply Chain Finance

Supply Chain Finance

Optimierung der unternehmensübergreifenden Finanzflüsse
Pan Theo Grosse-Ruyken, Constantin Brachtendorf, Stephan M. Wagner
In heutigen Supply Chains arbeiten Lieferanten und Kunden in Produktion und Entwicklung zumeist eng zusammen. Dies führt zu gegenseitigen Abhängigkeiten sowie zu Verflechtungen der Waren-, Finanz- und Informationsströme, die über eine einfache Käufer-Verkäufer-Beziehung hinausgehen. Bei der Optimierung der unternehmensübergreifenden Finanzflüsse besteht jedoch großer Nachholbedarf. Eine Optimierung der Kapital- und Prozesskosten sowie der Steuern innerhalb der Supply Chain unter Berücksichtigung der Wertschöpfungspartner ermöglicht jedoch signifikante Effizienzverbesserungen und Wettbewerbsvorteile. Kooperative Supply-Chain-Finance-Ansätze, beispielsweise im Rahmen einer Finanzierungsunterstützung, ermöglichen es darüber hinaus, erfolgskritische Lieferanten zu fördern, um diese zu strategischen Partnern aufzubauen. Der vorliegende Beitrag zeigt zudem Maßnahmen und Strategien für die Implementierung eines nachhaltig wertschaffenden Supply Chain Finance auf.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 29-34
Verwertung von kollektiver Intelligenz

Verwertung von kollektiver Intelligenz

Ein Ansatz zum Erschließen ungenutzter Ideenpotenziale
Daniel Velasquez Norrman, Wilfried Sihn
Die Vorteile von Managementansätzen, die sowohl Ideen für die Verbesserung bestehender Abläufe sowie für die Ausschöpfung von neuen Marktpotenzialen bieten, sind unumstritten. Zu den Vorzügen zählen der positive Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aber auch eine hohe Rentabilität des Operationalisierens der Ansätze. Im Jahr 2012 sparte z. B. der Volkswagenkonzern durch Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung von Prozessen knapp 199 Mio. Euro ein. Ähnlich konnte Siemens und Infineon Austria im Jahr 2013 Einsparungen von mehr als 145 Mio. Euro bzw. 12 Mio. Euro erreichen [1]. Eine eindrucksvolle Statistik, die aber lediglich einen Bruchteil der Potenziale umfasst, welche unter dem Fraunhofer Austria Ansatz zum Corporate Capability Management (CCM) und der Verwertung von kollektiver Intelligenz verstanden wird. Der Begriff CCM soll auf ein erfolgreiches Innovationsmanagement hinweisen, bei dem die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen bei der ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 15-19
MITO-gestützte MES-Funktions- bausteine (FBS)-Implemen-tierung und Evaluierung

MITO-gestützte MES-Funktions- bausteine (FBS)-Implemen-tierung und Evaluierung

Hartmut F. Binner
Vorgestellt wird eine toolgestützte Vorgehensweise zur MES-Funktionsbausteine-Auswahl und Implementierung. Zu MES gehören klassische Datenerfassungen und Aufbereitungen wie Betriebsdatenerfassung (BDE), Maschinendatenerfassung (MDE) und Personaldatenerfassung, aber auch alle anderen Prozesse, die eine zeitnahe Auswirkung auf den Fertigungs-/Produktionsprozess haben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 57-61
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