Potenzial: Wirtschaftlichkeit

Lebenszykluskosten von Energie-Systemen unter Unsicherheiten

Lebenszykluskosten von Energie-Systemen unter Unsicherheiten

Ein neuer Ansatz für die Bewertung von nachhaltigen Wärme-Systemen
Waldemar Retkowski, Nils Buttler, Jorg Thöming
Unsichere Einflussfaktoren und komplexe Systeme für die Nutzung erneuerbarer Energien erzeugen einen Bedarf an Analysemöglichkeiten für unternehmerische Investitionsentscheidungen. Gerade die perspektivische Investitions- und Betriebskostenplanung sind mit den üblichen Hilfsmitteln deterministischer Einzelfall-Beschreibungen nur unzureichend zu bewerkstelligen. Einen Lösungsweg bietet die Monte-Carlo-Simulation mit ihren Möglichkeiten zur Verarbeitung sowohl exakter als auch stochastischer Modellansätze. Dieser Beitrag stellt einen neuen Ansatz für die modellbasierte Analyse von Investitionsentscheidungen für komplexe Solarthermie-, Geothermie- und Biomasse-Energiesysteme unter Berücksichtigung von zukünftigen Unsicherheiten durch Monte-Carlo-Simulationen vor.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 31-36
Öko-Innovation in KMU

Öko-Innovation in KMU

Die Rolle von Public-Private Partnerships im Innovationsprozess
Erik G. Hansen, Johanna Klewitz, Stefan Schaltegger
Wurde in der Vergangenheit die Berücksichtigung unerwünschter Umweltwirkungen in Unternehmen überwiegend im Verantwortungsbereich der „Rechtsabteilung“ angesiedelt, werden ökologische Aspekte heute zunehmend mit der positiv besetzten Begrifflichkeit der Innovation bzw. Öko-Innovation in Verbindung gebracht. Durch diesen fast schon paradigmatischen Perspektivenwandel wird die systematische Berücksichtigung von ökologischen Themen nicht mehr nur als Kostenfaktor (mit mehr Bürokratie usw.) verstanden, sondern als wettbewerbsrelevanter Managementbereich zur Schaffung sogenannter Business Cases for Sustainability. Obwohl diese Sichtweise zunehmend Akzeptanz findet, ist wenig klar, wie sich der Innovationsprozess für Öko-Innovationen konkret gestaltet. Während sich Großunternehmen in spezifischen Abteilungen, wie Forschung & Entwicklung oder dem Nachhaltigkeitsstab, mit einem hohen Professionalisierungsgrad der Entwicklung von Öko-Innovationen widmen, sind kleine und ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 43-48
Flexibilitätsmessung

Flexibilitätsmessung

Ein Ausgangspunkt zur methodischen Gestaltung der operativen Produktionsplanung und -steuerung
Enrico Teich, Thorsten Claus
Hinsichtlich der Abstimmung von Kapazitätsangebot und Kapazitätsbedarf lassen sich Methoden der operativen Produktionsplanung und -steuerung (PPS) in zwei grundlegende Klassen unterteilen. Die eine Methodenklasse hat die Anpassung des Kapazitätsangebots durch Kapazitätserhöhungen bzw. -verringerungen an den Kapazitätsbedarf zum Ziel. Dies setzt voraus, dass die Produktionssysteme eines Unternehmens diese Kapazitätsanpassung gestatten. Das heißt, die Produktion muss über ein ausreichendes Maß an Kapazitätsflexibilität verfügen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Die Erosion der Produktivität

Die Erosion der Produktivität

Spurensuche nach Potenzialen höherer Wertschöpfung
Joachim Althaler, Roland Schmidt
Produktivitätswachstum ist ein Grundparadigma erfolgreichen Wirtschaftens. Wen wundert es also, dass sich die Herausforderungen des Managements und dessen Bemühen überwiegend um dieses „goldene Kalb“ der Marktwirtschaft drehen. Die wissenschaftlichen Publikationen dazu füllen Bibliotheken. Noch nie zuvor wurden so viele Studenten auf universitärem Niveau betriebswirtschaftlich ausgebildet. Trotz des umfassenden Wissens aller Tools, Verfahren und Methoden beschäftigen wir uns am Ort der Wertschöpfung aber doch immer wieder mit den gleichen Fragestellungen mit immer denselben Defiziten der Produktivität: Warum verlieren Unternehmen trotz aller Instrumente der Betriebswirtschaft immer wieder die Fähigkeit, „schlanke“, produktive Prozesse stabil zu erhalten? Warum lassen viele Unternehmen das Wachsen der unproduktiven Verrichtungen zu, obwohl sie gerade deshalb Con-trollinginstrumente aufgebaut haben, um dem entgegenzuwirken? Warum gelingt es vielerorts trotz des ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 52-55
Eine Methode zum Design von Mikroprozessketten

Eine Methode zum Design von Mikroprozessketten

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Daniel Rippel
Im Bereich der Mikrofertigung spielt die exakte Abstimmung von Prozessparametern bei der Planung und der Konfiguration von Prozessketten eine besondere Rolle. Durch die Miniaturisierung von Werkstücken und Fertigungsanlagen werden immer geringere Toleranzen erforderlich. Zudem erschweren sogenannte Größeneffekte die Übertragung von Wissen aus der Makrofertigung auf den Mikrobereich. Viele Fertigungsprozesse und -technologien sind dabei im Mikrobereich so spezialisiert, dass ihre Eignung stark von den in der jeweiligen Prozesskette involvierten Komponenten und Produkten abhängt. Dieser Artikel präsentiert die Methode µ-ProPlAn, die Prozessplaner bei der Auswahl geeigneter Prozesse und Technologien sowie bei deren Konfiguration unterstützt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 15.19
Ökologische und logistische Bewertung und Auswahl von Anlieferkonzepten

Ökologische und logistische Bewertung und Auswahl von Anlieferkonzepten

Michael Zenker, Stephan Meers, Georg Ullmann, Peter Nyhuis ORCID Icon
Die Gestaltung des Anlieferkonzepts stellt für Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar, da dieses sowohl die Durchlaufzeit als auch die Bestandshöhe wesentlich beeinflusst. Der vorliegende Beitrag erläutert, wie neben den konventionellen Kostenarten auch ökologische Aspekte quantifiziert werden können und stellt das Konzept einer Methode zur Auswahl und Gestaltung eines Anlieferkonzepts vor.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 63-65
Cyber-Physical Systems im Lebenszyklusmanagement

Cyber-Physical Systems im Lebenszyklusmanagement

Einsatzmöglichkeiten bei Anlagen
Markus Gram, Christoph Gugg
Die betriebswirtschaftliche Betrachtung von Anlagen über den gesamten Lebenszyklus ist in der modernen Industrie von essentieller Bedeutung. Besonders bei Investitionsentscheidungen werden nicht mehr nur die reinen Ausgaben für die Beschaffung herangezogen, sondern es werden alle anfallenden Kosten des gesamten Lebenszyklus einer Anlage betrachtet. Für diese Abschätzung werden vor allem die entstehenden Kosten ermittelt, analysiert und dementsprechende Maßnahmen zur Reduktion der Lebenszykluskosten abgeleitet. In der Praxis besteht das Problem, dass sich derartige Aufzeichnung über mehrere Perioden nur ungenügend protokollieren lassen. Im folgenden Beitrag soll dargestellt werden, inwieweit der neue IT-Ansatz der Cyber-Physical Systems diese Datenerhebungen verbessert und wie auf dieser Datenbasis zukünftige Investitionsentscheidungen, wie auch die Auswahl von Lebenszyklus begleitenden Dienstleistungen, getroffen werden können.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 1 | Seite 39-43
Wandlungsprozesse im Unternehmen richtig kommunizieren

Wandlungsprozesse im Unternehmen richtig kommunizieren

Ein Ansatz zur verlustfreien Kommunikation im Wandlungsfall
Tobias Mersmann, Tim Klemke, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen stehen heutzutage vor einer Vielzahl an Herausforderungen, die zu einer immer häufigeren Anpassung des Produktionssystems führen. Um diese Anpassungen zielgerichtet durchführen zu können, muss ein Produktionssystem einen ausreichenden Grad an Wandlungsfähigkeit aufweisen. Bei der Gestaltung der Wandlungsfähigkeit wird ein Kommunikationsprozess zwischen dem Anwender und dem Ausrüster eines Produktionssystems gestartet. Ziel der Kommunikation ist es, die sich ergebenden Anforderungen durch eine zielgerichtete Abstimmung zwischen Anwender und Ausrüster zu vermitteln. In diesem Beitrag wird eine Taxonomie beschrieben, die einen Kommunikationsprozess durch wandlungsspezifische Bestandteile ergänzt und Verluste bei der Kommunikation entscheidend reduziert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 41-44
Lebenszykluskosten für Elektrofahrzeuge

Lebenszykluskosten für Elektrofahrzeuge

Ein Vergleich des rein elektrisch und konventionell angetriebenen Smart Fortwo
Jens Kunath, Udo Buscher, Gerhard Golze
Der vorliegende Beitrag widmet sich der Frage, ob ein rein monetär orientierter Nutzer sich bereits heute für ein ausschließlich elektrisch angetriebenes Fahrzeug entscheiden würde. Für ein Fahrzeug, das sowohl mit Benzin- und Diesel- als auch mit Elektroantrieb erhältlich ist, wird eine Lebenszy-kluskostenanalyse durchgeführt. Hierzu werden sämtliche Ein- und Auszahlungen über den gesamten Lebens-zyklus erfasst, in einen Analyserahmen gesetzt und schließlich die Barwerte ermittelt, um die Alternativen zu bewerten. Da nicht auf begründete Prognosen verzichtet werden kann, bietet es sich schließlich an, bestimmte Eingangsparameter simulativ zu variieren, um die sich daraus ergebenden Kostenwirkungen zu bestimmen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 9-14
Lebenszyklusorientierte Bewertung der Ressourceneffizienz bei Investitionsgütern

Lebenszyklusorientierte Bewertung der Ressourceneffizienz bei Investitionsgütern

Jan C. Aurich, Monique Adam, René C. Malak
Um die Ressourceneffizienz von Investitionsgütern zu steigern, werden zahlreiche Maßnahmen zur Reduzierung des Material- und Energieeinsatzes umgesetzt. Um die Ressourceneffizienz über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts zu steigern, ist ein Ansatz erforderlich, der die Auswirkungen auf die Herstellung und die Nutzung des Produkts betrachtet.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 57-61
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