Potenzial: Qualifizierung

Perspektiven von Shared Resources in der Produktion

Perspektiven von Shared Resources in der Produktion

Eine Analogie zwischen Web 2.0 und Industrie 4.0 als Basis für gemeinsam genutzte Ressourcen
Michael Freitag ORCID Icon, Dennis Lappe
Steigende Kundenanforderungen führen zu zunehmend individualisierten Produkten und kürzeren Produktlebenszyklen. Der damit einhergehende Kostendruck zwingt Unternehmen, ihre Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Durch Industrie 4.0 ergeben sich hierfür neue Möglichkeiten. Ein Beispiel ist das Konzept der Ressourcenteilung, welches zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. Durch ein unternehmensübergreifendes Teilen von Produktionsressourcen können die Risiken starker Auftragsschwankungen für die einzelnen Unternehmen reduziert werden. In diesem Beitrag werden mögliche Perspektiven für eine Ressourcenteilung in der Produktion dargestellt. Motiviert durch Web 2.0-basierte Entwicklungen im Consumer-Bereich wird gezeigt, welche neuen Möglichkeiten sich in Analogie dazu für die Produktion ergeben.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 39-42
Wissenserhalt durch digitale Medien in der Lernfabrik

Wissenserhalt durch digitale Medien in der Lernfabrik

Ein neuer Ansatz zur Verringerung des Wissensverlusts hervorgerufen durch den demografischen Wandel
Dieter Kreimeier, Sebastian Freith, Carsten Ullrich
Der fortschreitende demografische Wandel und die damit zusammenhängende Bevölkerungspyramide offenbart, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters in den Ruhestand versetzt werden, deutlich zunehmen wird. Ohne weitere Maßnahmen werden das Wissen und die praktische Expertise dieser erfahrenen Mitarbeiter den Betrieben nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieser Beitrag stellt vor, wie durch die Integration digitaler Medien in die Produktion Erfahrungswissen aufgenommen werden kann, und illustriert dies am Beispiel der Lernfabrik des Lehrstuhls für Produktionssysteme.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Assistenzsysteme als Problemlöser der Produktion

Innovative Technologien zur Optimierung zukünftiger Produktionssysteme
Hannes Zeininger, Mario Kleindienst, Markus Pröll
Der Wunsch der Kunden nach individualisierten Produkten und eine damit verbundene steigende Anzahl an Produktvarianten, der demografische Wandel und das damit verbundene steigende Durchschnittsalter der Mitarbeiter sowie der zunehmende Fachkräftemangel und die steigende Komplexität von Wertschöpfungsprozessen sind nur einige Herausforderungen, denen sich die Industrie aktuell stellen muss. Dieser Beitrag beschreibt innovative Assistenzsysteme als mögliches Instrument, diesen Anforderungen zu begegnen und erörtert Beispiele, in denen ein sinnvoller Einsatz solcher Systeme bereits erfolgreich realisiert wurde.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Mobile Computersysteme für den demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Fragestellungen und Handlungsfelder in Wissenschaft und Technik
Michael Teucke, Dirk Werthmann, Aljoscha Warns
Verminderte Leistungsfähigkeit und Sinnesschärfen älterer Beschäftigter müssen von Unternehmen im zunehmenden Maße durch eine gezielte (informations-)technische Unterstützung kompensiert werden. Bislang ist allerdings der Beitrag, den Technologien des Ambient Assisted Working für die soziale und ökonomische Teilhabe älterer Arbeitnehmer im Arbeitsmarkt leisten können, unklar. Eine empirische Studie zum Potenzial von mobilen Computertechnologien wird derzeit im Projekt EUNA durchgeführt und soll hierzu gesicherte Erkenntnisse bringen und geeignete Handlungsfelder identifizieren.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 47-51
Humanisierung durch Automatisierung

Humanisierung durch Automatisierung

Der Arbeitsplatz der Zukunft im Zuge des demografischen Wandels
Michael Schenk
Die Megatrends der Zukunft ziehen umfangreiche Überlegungen hinsichtlich der Gestaltung und Optimierung von Arbeitsplätzen nach sich. Der Grad der Automatisierung in diesen Bereichen kann den Trends entgegenwirken. Hierbei spielen Assistenzsysteme und deren Nutzung in der innovativen Mensch-Roboter-Interaktion eine große Rolle. Ein Beispiel für den aktuellen Forschungstrend sind drucksensitive Sensorsysteme mit sogenannten taktilen Sensoren, wie sie in diesem Beitrag beschrieben werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 31-33
advanced Learning Factory (aLF)

advanced Learning Factory (aLF)

Ein ganzheitliches Konzept zur Fachkompetenzentwicklung als Antwort auf den demografischen Wandel
Egon Müller, Daniel Plorin, Jörg Ackermann
Zunehmend komplexer und technologiegetriebener werdende Märkte bedingen ein breites Wissens- und Qualifikationsprofil von Fachleuten in produzierenden Unternehmen. Das daraus entstehende Anforderungsspektrum für eine langfristig konkurrenzfähige Wissensadaption ist vielseitig. Speziell im Hinblick auf den prognostizierten Mangel an qualifiziertem Nachwuchs ist es umso wichtiger, bestehendes Personal nachhaltig weiterzubilden. Demnach müssen zukunftsfähige und innovative Lernumgebungen geschaffen werden, welche das dafür erforderliche Wissen sowie die nötigen Qualifikationen und Fachkompetenzen vermitteln. Ein adäquates und durchgängiges Konzept bildet die advanced Learning Factory (aLF) ab, die in diesem Beitrag vorgestellt wird.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Maßnahmen für mehr Produktivität, Qualität und Innovationsfähigkeit in der Zukunft
Astrid Weiss, Dominik T. Matt ORCID Icon
In der heutigen und künftigen Arbeits- und Betriebsorganisation sind rasante Veränderungen zu beobachten. Gerade aus gesellschaftlicher und ökonomischer Sicht sind langfristige Entwicklungsprozesse wie die Globalisierung und Internationalisierung, der demografische Wandel, die zunehmende Bedeutung von Wissen, der technologische Wandel, insbesondere die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Trend zur Individualisierung und Flexibilisierung des Menschen maßgeblich. Damit verbunden sind erhöhte Kundenanforderungen, vermehrter Innovations- sowie Kostendruck. Der daraus resultierende Wettbewerbsdruck sowie die daraus entstehenden neuen Arbeitsbedingungen stellen für viele Unternehmen eine Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt, um Produktivität, Qualität und Innovationsfähigkeit langfristig zu erhalten. Von besonderer Bedeutung ist dabei der prognostizierte Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen. Das in diesem ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 77-81
Dem demografischen Wandel begegnen

Dem demografischen Wandel begegnen

sicher und flexibel
Regina Michalik, Katrin Schickhoff
Ist demografischer Wandel ein Schreckgespenst, dem Sie ausgeliefert sind - egal ob als Mitarbeiter, Unternehmer oder Freiberuflerin? Oder bietet der Wandel gleichzeitig Chancen? Demografische Veränderungen sind nur ein Einflussfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung in Unternehmen, Instituten und anderen Einrichtungen. Wie andere Herausforderungen auch, kann der demografische Wandel als Chance genutzt werden: mit Maßnahmen auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene, die mittel- und langfristig geplant und ergriffen werden und auch zu einer Veränderung der Führung führen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 63-65
Handlungsfelder für den Umgang mit demografiebasierten Risiken in der Supply Chain

Handlungsfelder für den Umgang mit demografiebasierten Risiken in der Supply Chain

Meike Schröder, Carolin Singer, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die alternde Bevölkerung in Industrie- und Schwellenländern stellt sowohl Gesellschaften als auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Um mit Risiken wie dem demografischen Wandel umzugehen, müssen Unternehmen rechtzeitig Strategien und Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen einleiten. In dem vorliegenden Beitrag werden demografiebasierte Risiken vor dem Hintergrund des Supply Chain Managements betrachtet. Hierzu werden Lösungsansätze vorgestellt, um die mit dem demografischen Wandel verbundenen Nachfrage- und Umfeld-risiken Supply-Chain-orientiert zu bewältigen. Die Beispiele fokussieren auf die drei Handlungsfelder Personalmanagement, Modularisierung von Produkten sowie integrierte Produktentwicklung.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 69-72
Identifikation von alters- und alternsgerechten Veränderungsbedarfen

Identifikation von alters- und alternsgerechten Veränderungsbedarfen

Kathrin Behrends, Dagmar Liebehentze, Franz J. Heeg, Arne Dennhardt
Der demografische Wandel gilt nach wie vor als eine der größten Herausforderungen, denen sich Unternehmen, insbesondere der Personalbereich, stellen müssen [1]. Dies gilt auch für Veränderungsprozesse in Unternehmen. Zum einen müssen das Arbeitsumfeld und die -bedingungen an die alternde Belegschaft angepasst werden, zum anderen müssen Aspekte der Altersgerechtigkeit bei den Veränderungsprozessen selbst berücksichtigt werden. Der vorliegende Beitrag zeigt eine konkrete Möglichkeit, Veränderungsbedarfe in Unternehmen im Hinblick auf den demografischen Wandel zu identifizieren sowie die Veränderungsprozesse zu gestalten.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
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