Autor: Dominik T. Matt

KI-gestützte Workstation für die Qualitätskontrolle

KI-gestützte Workstation für die Qualitätskontrolle

Mehr Effizienz durch Bildverarbeitung, Echtzeitunterstützung und axiomatisches Design
Leonardo Venturoso ORCID Icon, Simone Garbin ORCID Icon, Dieter Steiner ORCID Icon, Dominik T. Matt ORCID Icon
Die traditionelle Qualitätskontrolle stößt in Produktionsumgebungen mit hoher Produktvielfalt und geringen Stückzahlen aufgrund von Variabilität und Komplexität oft an ihre Grenzen. Dieses Projekt stellt eine fortschrittliche Workstation vor, die die industrielle Produktivität und Qualität durch die Verwendung eines axiomatischen Designs steigert, um so eine klare Verbindung zwischen Kundenbedürfnissen, funktionalen Anforderungen und Designlösungen zu gewährleisten. Polarisationskameras, hochauflösender Bildgebung, adaptiver Beleuchtung und Deep-Learning-basierte Bildverarbeitung ermöglichen präziseste Prüfungen von Menge, Qualität und Konformität Über eine intuitive Benutzeroberfläche bietet das digitale Assistenzsystem Echtzeit-Feedback. In kontrollierten Tests konnte es sowohl durch Praxistauglichkeit als auch durch Skalierbarkeit überzeugen.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 128-134 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.128
Mensch und digitale Technologie

Mensch und digitale Technologie

Eine Roadmap für die digitale Transformation einer Alpenregion
Dominik T. Matt ORCID Icon, Guido Orzes, Giulio Pedrini, Mirjam Beltrami, Erwin Rauch
Derzeit erleben wir einen rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandel, der durch das Konvergieren diverser Megatrends einen erheblichen Einfluss auf das Alltagsleben der Menschen hat. Unsere Studie zielt darauf ab, relevante Strategien für die digitale Zukunft einer Makro-Region (Tirol, Südtirol und Venetien) herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wurden, ausgehend von einem Triple-Helix-Modell, semistrukturierte Interviews mit Vertretern von Unternehmen, Universitäten und Schulen und der öffentlichen Verwaltung geführt. Aus den empirischen Ergebnissen leitet die Studie 80 spezifische Handlungsempfehlungen für die digitale Transformation der Makroregion ab.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Industrie 4.0-Assessment als Orientierungshilfe für KMUs

Industrie 4.0-Assessment als Orientierungshilfe für KMUs

Bewertungsmodell zur Festlegung und Priorisierung von Industrie 4.0-Umsetzungsmaßnahmen in KMUs
Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Marco Unterhofer, Bozen, Michael Riedl, Riccardo Brozzi
Die evolutionäre technische und technologische Weiterentwicklung im industriellen Umfeld seit der industriellen Revolution Anfang des 19. Jahrhunderts kann zusammenfassend auch als Versuch des Menschen beschrieben werden, immer komplexer werdende künstliche Systeme zu erschaffen, die ihn in zunehmenden Maße bei der Ausführung produktiver Tätigkeiten unterstützen oder ersetzen. In der heutigen industriellen Ära, die maßgeblich durch die vierte industrielle Revolution geprägt ist, bemüht sich das industrielle Umfeld vorwiegend um das Vorantreiben der Digitalisierung. Während in größeren Unternehmen umfassende Digitalisierungsinitiativen bereits häufig in der zentralen Unternehmensstrategie integriert sind, haben kleinere Unternehmen oft Schwierigkeiten, Industrie 4.0-Paradigmen in die Praxis umzusetzen. Wenn man beachtet, dass kleine und mittlere Unternehmen, europaweit (ohne Berücksichtigung des Finanzsektors) mehr als ein Drittel der Wertschöpfung generieren, dann wird ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Kollaborative Robotik – Maschinelles Lernen durch Imitation

Kollaborative Robotik – Maschinelles Lernen durch Imitation

Flexible Automation für KMUs durch intelligente und kollaborative Roboterassistenten
Andrea Giusti, Dieter Steiner ORCID Icon, Walter Gasparetto, Sebastian Bertoli, Michael Terzer, Michael Riedl, Dominik T. Matt ORCID Icon
Der Trend zur kundenindividuellen Massenproduktion stellt klassische Produktionsmethoden kleinerer und mittlerer Unternehmen vor große Herausforderungen. Branchenübergreifend lässt sich feststellen, dass es für diese Unternehmen besonders schwierig ist mit klassischen Automationslösungen einen tragbaren Kompromiss für den Dreiklang aus hoher Flexibilität, hoher Produktionseffizienz und geringem Investitionsrisiko zu finden. Gleichzeitig stellt die Agilität zur Anpassung an variable Marktbedingungen eine typische Stärke kleiner und mittlerer Unternehmen dar.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 43-46 | DOI 10.30844/I40M_19-3_S43-46
Industrie 4.0: Wissenstransfer und Kompetenzprofile

Industrie 4.0: Wissenstransfer und Kompetenzprofile

Dominik T. Matt ORCID Icon, Michael Riedl, Erwin Rauch
Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird die Methodik eines effizienten Wissenstransfers von der Forschung in die industrielle Praxis im Kontext Cyber-Physischer Produktionssysteme vorgestellt. Die Methodik dient vor allem der Sensibilisierung kleiner und mittlerer Unternehmen auf die möglichen Potenziale der sogenannten Industrie 4.0 und der nachhaltigen Verankerung spezifischer Kompetenzen im Unternehmen. Wichtiger Ausgangspunkt hierfür ist die bedarfsorientierte und individuelle Spezifikation der benötigten Wissensinhalte. Einerseits kann dies als Basis für einen praxisnahen gezielten Wissenstransfer ins Unternehmen genutzt werden, etwa durch die wissenschaftlich begleitete Ideenfindung und Definition individueller Pilotumsetzungen, andererseits sind die definierten Wissensinhalte die Basis zur Entwicklung maßgeschneiderter Kompetenzprofile zukünftiger Mitarbeiter eines KMU, welche langfristig sicherstellen, dass die Thematik Industrie 4.0 nachhaltig im Unternehmen verankert ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Industrie 4.0 – Arbeitsorganisation in der urbanen Fabrik von morgen

Industrie 4.0 - Arbeitsorganisation in der urbanen Fabrik von morgen

Arbeitsorganisatorische Aspekte zur Steigerung der Attraktivität urbaner Fabriken für Fachkräfte
Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch
Die zukünftige Verstädterung führt zu einem Wachstum der urbanen Strukturen und gleichzeitig zu einer Konzentration von potenziellen Konsumenten von Gütern sowie von potenziellen Arbeitskräften der Fabriken von morgen. Dem Trend von Industrie 4.0 sowie einer Urbanisierung folgend sind daher auch die Fabriken mit ihren Arbeitsmodellen einem Wandel unterworfen. Mit dem Beginn der vierten industriellen Revolution spielt der Mensch als Produktionsfaktor weiterhin eine zentrale Rolle, allerdings ändert sich seine Rolle im Wertschöpfungsprozess. Dabei zeichnet sich immer stärker ein künftiger Mangel an qualifizierten Fachkräften ab. Der vorliegende Beitrag geht daher auf verschiedene arbeitsorganisatorische Ansätze zur Steigerung der Attraktivität urbaner Fabriken ein, welche zur Bewältigung des Fachkräftemangels einen Beitrag leisten sollen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 31-35
Axiomatic Design und TRIZ

Axiomatic Design und TRIZ

Kombinierter Methodeneinsatz für die erfolgreiche Entwicklung innovativer Produkte in KMU
Dominik T. Matt ORCID Icon, Janez Zgaga, Johannes Weger
Dieser Beitrag beschreibt die erfolgreiche Kombination der beiden Methoden Axiomatic Design und TRIZ anhand des praktischen Anwendungsfalls eines Produktentwicklungsprojekts bei einem Kleinunternehmen. Die Aufgabenstellung umfasste den Entwurf und die prototypische Realisierung eines bereiften Kleintraktors für den Weinbau. Die große Herausforderung bei der Konzeptentwicklung lag in der Anforderung, dass sich das Arbeitsgerät in den schmalen Gassen eng liegender Weinlauben sowie im steilen Gelände bewegen lassen muss. Das Anwendungsbeispiel untermauert die Leistungsfähigkeit der kombinierten Anwendung von Axiomatic Design und TRIZ zur Identifikation und Auflösung technisch-physikalischer Widersprüche und zeigt auf, wie auch Kleinbetriebe in enger Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen innovative und anspruchsvolle Produktideen zielgerichtet zur Umsetzung bringen können.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 57-61
Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Maßnahmen für mehr Produktivität, Qualität und Innovationsfähigkeit in der Zukunft
Astrid Weiss, Dominik T. Matt ORCID Icon
In der heutigen und künftigen Arbeits- und Betriebsorganisation sind rasante Veränderungen zu beobachten. Gerade aus gesellschaftlicher und ökonomischer Sicht sind langfristige Entwicklungsprozesse wie die Globalisierung und Internationalisierung, der demografische Wandel, die zunehmende Bedeutung von Wissen, der technologische Wandel, insbesondere die rasante Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Trend zur Individualisierung und Flexibilisierung des Menschen maßgeblich. Damit verbunden sind erhöhte Kundenanforderungen, vermehrter Innovations- sowie Kostendruck. Der daraus resultierende Wettbewerbsdruck sowie die daraus entstehenden neuen Arbeitsbedingungen stellen für viele Unternehmen eine Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt, um Produktivität, Qualität und Innovationsfähigkeit langfristig zu erhalten. Von besonderer Bedeutung ist dabei der prognostizierte Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter im Unternehmen. Das in diesem ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 77-81
Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Vittorio Franzellin
Die steigende Nachfrage und Verfügbarkeit von Wissen hat dazu beigetragen, dass wir einen gesellschaftlichen und sozialen Wandel weg von der Industriegesellschaft und hin zur Wissensgesellschaft durchleben. In diesem Beitrag wird der Fokus auf Wissensarbeit in Kleinunternehmen gelegt. Der Beitrag beschreibt die Bedeutung und das Potenzial von Wissensarbeit in Kleinunternehmen und zeigt die Schwierigkeiten bei der Einführung auf. Die Baubranche zeigt sich durch ihren Wandel zu einem wissensintensiven Wirtschaftszweig und ihre Kleinstrukturiertheit als ideales Beispiel für diesen Ansatz. In einem systemtheoretischen Modell wird am Ende des Beitrags aufgezeigt, wie Wissensarbeit in Kleinunternehmen der Bauindustrie ermöglicht werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Fit für den Wandel

Fit für den Wandel

Beherrschung der dynamischen Komplexität in Produktionssystemen
Dominik T. Matt ORCID Icon
In einem hart umkämpften und äußerst dynamischen Marktumfeld gewinnt die Wandlungsfähigkeit für produzierende Unternehmen immer mehr an Bedeutung zur dauerhaften Sicherung der eigenen Überlebensfähigkeit. Der Wandlungsbedarf eines Produktionssystems wird dabei von der sich dynamisch mit dem Umfeld verändernden Komplexität der zu bewältigenden Produktionsaufgaben bestimmt. Die meisten Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet verfolgen den Ansatz, die Wandlungsfähigkeit eines Produktionssystems durch dessen Gestaltung sicherzustellen. Dieser Beitrag richtet einen anderen Blickwinkel auf das Thema Wandlungsfähigkeit: durch die frühzeitige Bestimmung des richtigen Zeitpunkts und Umfangs an Wandlungsbedarf wird eine gesteigerte und nachhaltige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens sichergestellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 29-32
1 2