Produktpiraterie

Anti-Counterfeiting als Prozess Bekämpfung von Piraterie durch systematisches und prozessorientiertes Management

Anti-Counterfeiting als Prozess Bekämpfung von Piraterie durch systematisches und prozessorientiertes Management

Hans Joachim Fuchs, Zhuomin Wu
Bei der Bekämpfung der Produkt- und Markenpiraterie führen viele Unternehmen noch immer einzelne Schlachten, ohne jemals den Krieg gewinnen zu können. Sie reagieren nur auf Einzelfälle, ohne das Problem systematisch anzugehen. Dabei kommen meist nur rechtliche Mittel zur Anwendung. Der rein juristische Ansatz greift aber viel zu kurz. So errichten angemeldete Schutzrechte alleine keine wirkliche Barriere gegen das Counterfeiting, weil sie von Produkt- und Markenpiraten schlicht verletzt werden. Einmalige bekämpfende Rechtsschritte, die ein Zeichen setzen sollen, verpuffen in ihrer Wirkung, wenn ihnen keine weiteren Aktivitäten folgen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 19-22
Die richtigen Hebel bei Produktpiraterie

Die richtigen Hebel bei Produktpiraterie

Mit dem optimalen Maßnahmen-Mix Werkzeugmaschinen, Komponenten und Ersatzteile schützen
Eberhard Abele, Philipp Kuske, Sven Kuhn
Produktpiraterie ist mittlerweile in vielen Branchen und den unterschiedlichen Marktsegmenten zu einer Herausforderung für die Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau, aber auch bei Bauteilen, Baugruppen und Ersatzteilen, sowie Softwareprodukten geworden. Die Identifikation der richtigen Hebel zum Aufbau oder der Optimierung eines Produktschutzes gibt den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte kosten- und nutzenoptimal zu schützen. In einem dreistufigen Prozess wird dabei das optimale Maßnahmenbündel ausgewählt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 47-50
Ein ganzheitlicher aktiver Ansatz zum Schutz gegen Produktpiraterie

Ein ganzheitlicher aktiver Ansatz zum Schutz gegen Produktpiraterie

Horst Meier, Oliver Völker, Sebastian M. Binner
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist als technologie- und exportorientierte Volkswirtschaft besonders betroffen und gefährdet von Produktpiraterie. Durch die zunehmende Globalisierung und den daraus resultierenden aufwändigeren oder zum Teil nicht bestehenden Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung greifen etablierte Schutzmethoden regelmäßig zu kurz. Es besteht daher die unternehmerische Forderung nach neuen Strategien und Maßnahmen zum Schutz gegen Produktpiraterie. In diesem Beitrag soll das Konzept eines Kopierschutzes aus der systematischen Kombination einer frühen technologischen Implementierung, aus kontrollierten inter- und intraorganisationalen Wissens- und Datenflüssen sowie einer Reihe aufbau- und ablauforganisatorischer Maßnahmen zur Minimierung des Risikos von Know-how-Abflüssen jedweder Art vorgestellt werden. Hierbei beschränkt sich der Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die Wertschöpfungskette über die Unternehmensgrenzen ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 11-14
Ersatzteile vor Produktpiraterie schützen

Ersatzteile vor Produktpiraterie schützen

Ein ganzheitlicher Ansatz für die Investitionsgüterindustrie
Jan C. Aurich, Christian Bohr, Jan-Niko Kranz
Die Produktpiraterie stellt zum heutigen Zeitpunkt eine nicht mehr zu vernachlässigende Hersausforderung für Unternehmen der Investitionsgüterindustrie dar. Insbesondere das Ersatzteilgeschäft der Originalhersteller (OEM) ist bedroht. Im folgenden Beitrag wird zunächst der plakative Begriff Produktpiraterie anschaulich anhand von ersatzteilspezifischen Beispielen aus verschiedenen Rechtsbereichen definiert. Darauf aufbauend wird ein die gesamte Wertschöpfungskette betrachtendes Konzept zum Schutz von Ersatzteilen gegen Produktpiraterie vorgestellt. Das Konzept basiert auf dem Aufbau eines Informationserfassungs- und Verwaltungssystems, eines Piraterieanalyse- und -bewertungsmodells, der Etablierung eines Schutzmaßnahmenpools sowie der Schaffung einer organisatorischen Netzwerkstruktur.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 39-42
Erstellung eines Schutzkonzepts zur Vermeidung von Produktpiraterie

Erstellung eines Schutzkonzepts zur Vermeidung von Produktpiraterie

Thomas Meiwald, Markus Petermann, Udo Lindemann
Die weiterhin steigende Anzahl von Kopien immer komplexerer Produkte, sowie deren wachsende Qualität, stellen die deutsche Wirtschaft vor eine große Herausforderung. Es gilt, sich mit angemessenem Mitteleinsatz langfristig optimal vor ungewolltem Know-how-Abfluss zu schützen. Hierzu stehen umfangreiche Schutzmaßnahmen unterschiedlichster Bereiche zur Verfügung, von etablierten Maßnahmen des gewerblichen Rechtsschutzes über diverse Kennzeichnungstechnologien und produktgestalterische Möglichkeiten, bis hin zu organisatorischen und strategischen Maßnahmen. Der folgende Beitrag schlägt ein wissenschaftlich abgeleitetes, industriell evaluiertes Vorgehen zur Erstellung individueller, umfassender und konsistenter Schutzkonzepte zur Abwehr von Produktpiraterie vor und beleuchtet hierfür notwendige Arbeitsmethoden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 43-46
Herausforderung Produktpiraterie

Herausforderung Produktpiraterie

Sind Patente heute noch sinnvoll oder stärken Sie nur die Piraten?
Christoph Ann, Barbara Grüneis
Innovationen sind wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Patente schützen Innovationen und ermöglichen Unternehmen, die Ergebnisse ihrer F&E-Aktivitäten zu verwerten. Herausgefordert wird das Patentsystem derzeit in besonderem Maße durch massenhaft auftretende Produktimitationen. Der Beitrag erläutert, inwieweit sich die Rahmenbedingungen für das strategische Patentmanagement verändert haben, und zeigt auf, wie die Praxis darauf reagieren kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 59-62
Innovationen gegen Produktpiraterie

Innovationen gegen Produktpiraterie

Jürgen Gausemeier, Oliver Köster, Karsten Stoll
Mehr denn je sind produzierende Unternehmen der Investitionsgüterindustrie von Produktpiraterie betroffen. Unternehmen begegnen dieser Herausforderung bevorzugt mit juristischen Mitteln. Dieser Beitrag zeigt weitere Möglichkeiten auf, wie sich produzierende Unternehmen wirksam vor Produktpiraterie schützen können. Es existiert eine Vielzahl an technologischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus entstehen im Rahmen des BMBF Rahmenkonzepts „Forschung für die Produktion von morgen“ weitere Maßnahmen. Vor diesem Hintergrund gilt es, die betroffenen Unternehmen über die vielfältigen Möglichkeiten insbesondere der Prävention gegen Produktpiraterie zu informieren und darzustellen, wie einer spezifischen Bedrohungslage durch Kombination von Schutzmaßnahmen zu einer Schutzkonzeption wirkungsvoll begegnet werden kann.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Methoden & Strategien gegen Produktpiraterie

Methoden & Strategien gegen Produktpiraterie

Unternehmensübergreifende Ansätze gegen Produktpiraten versprechen Erfolge
Horst Wildemann
Spektakuläre Meldungen über Fälle von Produktpiraterie sind mittlerweile fast alltäglich. Die Schäden durch Produktpiraterie werden auf knapp 400 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Neben den klassischen Opfern im Konsumgüterbereich wächst die Bedrohung vor allem im Anlagen- und Maschinenbau. Gleichzeitig steigt der Handlungsdruck bei betroffenen Unternehmen. Im Rahmen des Forschungsprojekts ProAuthent wird ein integrierter Produktpiraterieschutz mittels Kennzeichnungs- und Authentifizierungstechnologien erarbeitet [1, 2].
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 28-30
Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen

Intentionserkennung in automatisierten Lagerhallen

Tjorben Bogon, Andreas D. Lattner, René Schumann, Ingo J. Timm
Die Zusammenarbeit zwischen Menschen und autonomen Maschinen (z.B. Flurförderfahrzeuge) ist solange sicher, wie sich die Menschen an die Verhaltensweisen der Maschinen halten. Bereits leichte Abweichungen können eine Gefahrensituation auslösen. Aus diesem Grund werden die Maschinen zur Sicherheit bei mehrdeutigen Situationen gestoppt, was zu einem Produktivitätsverlust führt. In diesem Beitrag wird ein Ansatz beschrieben, mit dem es möglich ist, Gefahrensituationen anhand einer Situationsanalyse zu erkennen und eine Vorhersage über die Intentionen der Beteiligten zu treffen. Anhand dieser Gefahreneinordnung kann die Maschine entscheiden, ob eine Anpassung der eigenen Intention die Gefahrensituation umgeht und ob die Gefahrensituation so schwerwiegend ist, dass ein Systemstopp zwingend notwendig ist.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Situationsorientierte Bereitstellung von Handlungsanweisungen

Situationsorientierte Bereitstellung von Handlungsanweisungen

Informationsmodell zur Abbildung des Handlungsablaufs an der Maschine
Vladimir Oglodin, Christian Kircher, Peter Klemm
Von intelligenten kognitiven Systemen wird heutzutage erwartet, dass dem Nutzer an der Maschine situationsabhängig Informationen zum Handlungsablauf angeboten werden. Die dabei entstehenden Anforderungen werden in diesem Beitrag analysiert, und basierend darauf wird ein Informationsmodell entwickelt, das an der Maschine orientiert und automatisiert auswertbar ist. Mit diesem Informationsmodell werden neben den baulichen und funktionalen Aspekten der Maschine auch die Handlungen des Nutzers an der Maschine beschrieben. Durch die situationsorientierte Extraktion relevanter Handlungsanweisungen nach dem Informationsmodell wird der Nutzer an der Maschine beim Treffen der Entscheidungen unterstützt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
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