Produktpiraterie

Fremdvergabe der Fertigung bei KMU

Fremdvergabe der Fertigung bei KMU

Uwe Dombrowski, Isabel Crespo Otano, Sven Schulze
In steigendem Maße stehen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) heute vor der Herausforderung, ebenfalls im Ausland zu fertigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder um globale Kunden vor Ort beliefern zu können. Da eine eigene Fertigung im Ausland jedoch oftmals aus Mangel an Know-how sowie personellen und finanziellen Ressourcen ausscheidet, müssen KMU ihre Fertigung fremdvergeben oder ein Jointventure mit ausländischen Partnern eingehen. Die Angst, Opfer von Produktpiraterie zu werden, hält momentan viele KMU von einer internationalen Expansion ab. In diesem Beitrag wird darauf eingegangen, wie KMU mit einer ganzheitlichen Betrachtung die Kernkompetenzen im Unternehmen bestimmen und darauf aufbauend eine nachhaltige Unternehmensstrategie zum Schutz dieser Kompetenzen bei einer Fremdvergabe der Fertigung entwickeln können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Produkt- und Markenpiraterie

Produkt- und Markenpiraterie

Strategische Herausforderung für das gesamte Unternehmen
Hannes Köblitz
Die Belastung deutscher Unternehmen durch Produkt- und Markenpiraterie chinesischen Ursprungs hat in den letzten Jahren erhebliche Ausmaße angenommen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, mit begrenzten finanziellen und personellen Ressourcen praktikable Strategien zum Schutz ihres geistigen Eigentums zu entwickeln und umzusetzen. Wichtig hierbei ist ein umfassender Ansatz, der im Idealfall alle Bereiche des Unternehmens umfasst und die verschiedenen zur Verfügung stehenden Werkzeuge optimal aufeinander abstimmt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 60-62
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