Lösung: Logistik

Kollaborative Abstimmung in Supply Networks über virtuelle Plattformen

Kollaborative Abstimmung in Supply Networks über virtuelle Plattformen

Ronald Bogaschewsky
Die Diskussion um das Supply Chain Management wird schon vor dem breiteren praktischen Einsatz dieses Konzepts von der Idee der Kollaboration in Supply Networks abgelöst. Das Mittel der Wahl scheinen hier internetbasierte Plattformen zu sein, deren Realisierung jedoch keinesfalls trivial ist. Entscheidend ist, welche Aufgaben unterstützt werden sollen. Kollaborationen können dabei unterschiedliche Inhalte haben. Entsprechend müssen virtuelle Plattformen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zweckorientierte Fun-ktionen aufweisen, die zudem die Effizienz und Wirtschaftlichkeit sicherstellen.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Partnerübergreifende Fernverkehrsnetzwerke

Partnerübergreifende Fernverkehrsnetzwerke

Angela Bauer
Die nach wie vor angespannte Ertrags- und Wettbewerbssituation im Transportdienstleistungssektor erfordert zunehmend innovative Konzepte zur Gestaltung und Optimierung von Verkehren und Netzwerken. Im Fernverkehrsbereich ist eine Idee das Betreiben partnerübergreifender Fernverkehrsnetzwerke und damit die Kombination und Zusammenführung großer Auftragsmengen zur Ausnutzung großflächiger Synergie- und Bündelungseffekte. Um ein solches sehr komplexes Netz planen, optimieren und letztlich betreiben zu können, ist eine spezielle Planungssoftware erforderlich. Im Beitrag werden die entsprechenden Anforderungen an ein solches Planungswerkzeug sowie Ansätze zu deren Umsetzung geschildert.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 54-57
Prozessorientiertes Supply-Chain-Design

Prozessorientiertes Supply-Chain-Design

Stefan Junginger, Marcus Lindemann, Dimitris Karagiannis
Der Erfolg eines Unternehmens begründet sich nicht zuletzt auf der Performance seiner Supply Chain. Wachsende Kundenorientierung und kürzere Produktlebenszyklen erfordern seitens der Unternehmen die Konzentration auf eigene Kernkompetenzen. Sinkende Fertigungstiefe und damit verbundenes Outsourcing bewirken eine Transformation der traditionell linearen Versorgungsketten in hochdynamische Netzwerke. Vor diesem Hintergrund werden Lieferzeit und -flexibilität bei hoher Wirtschaftlichkeit zu entscheidenden Wettbewerbs-parametern. Der Grundstein für den Erfolg wird durch eine adäquate Supply-Chain-Konfiguration gelegt. Im Folgenden soll eine SCOR-basierte Lösung für prozessorientiertes Supply-Chain-Design vorgestellt werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Erkennung von Bestandspotenzialen in Lagerbereichen

Erkennung von Bestandspotenzialen in Lagerbereichen

Methodengestützte Sicherheitsbestandsberechnung
Stefan Lutz, Gregor von Cieminski, Hans-Peter Wiendahl
Der Beitrag beschreibt, wie Bestände in einem Lager logistisch analysiert und anschließend durch eine ursachenorientierte Betrachtung reduziert werden können. Es wird zwischen Losbeständen und Sicherheitsbeständen unterschieden und für beide Bestandsarten Handlungsanweisungen zur situativen Bestimmung der angemessenen Bestandshöhe gegeben. Im Zusammenhang mit einem logistischen Lagercontrolling können die Artikelbestände eines Lagers systematisch und nachvollziehbar an die jeweiligen Rahmenbedingungen angepasst werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 30-33
Logistikcontrolling im Intranet

Logistikcontrolling im Intranet

Ein Erfahrungsbericht aus der Automobilindustrie
Kai Althoff, Ines Nadj
Die Unternehmensstrukturen haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Die Leistungserstellung erfolgt heute in Unternehmensnetzwerken mit komplexen Kunden-Lieferanten-Beziehungen. Ein wirkungsvolles Instrument zur Lösung der logistischen Koordinations- und Abstimmungsprobleme in Netzwerken ist das standortübergreifende Logistikcontrolling. Vielen Unternehmen fällt es jedoch schwer, die Konzepte und Potenziale in die Praxis umzusetzen. Der Einsatz webbasierter Technologien eröffnet auch hier neue Möglichkeiten. Anhand eines Fallbeispiels aus der Automobilindustrie werden die Herausforderungen des standortübergreifenden Logistikcontrollings erläutert und Lösungsansätze dargestellt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 55-58
Mit Effizienz und Controlling zu neuen Logistiksystemen

Mit Effizienz und Controlling zu neuen Logistiksystemen

Helmut Baumgarten, Markus Pladeck
Modernisierungsprojekte stellen eine notwendige Voraussetzung zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens dar. Dies wird vor allem in der Logistik deutlich, die sich in den vergangenen Jahren durch einen schnellen Wandel und eine ständige Weiterentwicklung hervorgetan hat. Regelmäßig erbringen Projekte nicht die erwarteten Potenziale und erreichen somit keine Kostendeckung. Im Rahmen des Implementierungsmanagements und -controllings wird ein neuer Ansatz für die Anwendung der Balanced Scorecard (BSC) zur Effizienzsteigerung der Implementierung von Logistiksystemen aufgezeigt. Hierbei finden insbesondere die Faktoren, welche den Implementierungsprozess beeinflussen, und die Möglichkeiten zur effektiven Steuerung besondere Berücksichtigung.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 26-29
Reaktive Planung und Steuerung von logistischen Prozessen mit  Multiagentensystemen (MAS)

Reaktive Planung und Steuerung von logistischen Prozessen mit Multiagentensystemen (MAS)

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns
In realen Logistikprozessen zeigt sich immer wieder, dass die hierarchischen Planungs- und Steuerungsverfahren beim Auftreten von unvorhergesehenen Störungen in den Prozessketten kaum geeignet sind, um in der notwendigen Art und Weise auf die vorherrschende Dynamik reagieren zu können. Die Reaktionszeiten sind meist viel zu lang, da aufwendige Planrevisionen durchgeführt werden müssen und der bestehende Plan inzwischen obsolet geworden ist. Vor diesem Hintergrund diskutiert der folgende Beitrag die Möglichkeiten und Ansatzpunkte für Multiagentensysteme (MAS) und deren Einsatz in logistischen Prozessen.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 33-36
Beherrschung großer Logistiknetze

Beherrschung großer Logistiknetze

Fragestellungen und Lösungskonzepte
Axel Kuhn, Frank Laakmann
Die Zukunft findet nicht mehr im Wettbewerb der Unternehmen, sondern im Wettbewerb der Netze statt. Die Aufgabe der Wissenschaft ist es, Antworten auf die Fragestellungen der in den Netzen agierenden Unternehmen und Entscheider zu finden, wie zukünftige Veränderungsprozesse aussehen werden. Hier konnte der Sonderforschungsbereich 559 in seiner ersten 3-Jahres-Phase wesentliche Grundlagen zur Gestaltung und Lenkung großer Netze der Logistik erarbeiten.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 37--40
Potenzialfelder in unternehmensübergreifenden Logistikprozessen

Potenzialfelder in unternehmensübergreifenden Logistikprozessen

Axel Röder, Bernd Sailer, Siegmar Haasis
Die 90er Jahre waren durch eine starke Fokussierung der Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen geprägt. Die Verlagerung von Leistungen und Aufgaben, die nicht unmittelbarer Bestandteil dieses Kernangebotes waren, an spezialisierte Dienstleister bzw. Lieferanten war die Folge. So lag im Jahr 1990 in der Automobilindustrie der von externen Unternehmen erbrachte Anteil an Produkt- und Prozessleistungen bei 54 Prozent der gesamten monetären Wertschöpfung. Bis zum Jahr 2005 wird von einem Anstieg des fremderbrachten Anteils auf über 70 Prozent ausgegangen [1]. Hieraus ergeben sich vielfältige Handlungsfelder für unternehmensübergreifende Logistikprozesse. Der Beitrag diskutiert auf Basis einer empirischen Analyse exemplarischer Lieferketten die hierbei identifizierten Defizite und erläutert einen möglichen Lösungsansatz.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 32-36
Marktresponsive Supply Chains

Marktresponsive Supply Chains

Ein Ansatz auf Basis kompetenzzentrierter Unternehmensnetzwerke
Gunther Reinhart, Volker Weber, Wolfgang Rudorfer
Supply Chain Management (SCM) ist zu einem viel diskutierten Ansatz für die gesamtheitliche Optimierung der Wertschöpfungskette geworden. Verstärkt wird diese Sichtweise durch die rasant fortschreitende globale Vernetzung, standardisierte Datenübertragungsformate wie XML und innovative Entwicklungen im Bereich des Electronic Business. Eine Möglichkeit zur Nutzung des hieraus entstehenden Potentials wird in diesem Beitrag vorgestellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 1 | Seite 35-40
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