Lösung: Logistik

Optimierung von Luftfrachttransportnetzen

Optimierung von Luftfrachttransportnetzen

Knotenübergreifende Bewertung und Gestaltung zeitpunktgeführter Luftfrachtprozesse mittels Simulation von Teilnetzen
Harald Sieke, Andreas Quick
Flughäfen stellen als Umschlagplätze innerhalb der Transportnetze des weltweiten Luftfrachtverkehrs komplexe Knoten großer logistischer Netze dar [1]. Der Frachtumschlag innerhalb eines Flughafens wird maßgeblich von der Umgebungsstruktur, der Standortstruktur, der Gestaltung und Dimensionierung der Frachtumschlagterminals sowie von den internen und externen Umschlagbeziehungen bestimmt. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt in der Betrachtung und Einführung der Modellierung und Simulation relevanter Prozesse von Luftfrachttransportnetzen. Das Ziel ist die gesamtheitliche Bewertung und Gestaltung der Luftfrachtprozesse zwischen zwei korrespondierenden Hubflughäfen (Hubs) und den angebundenen Herkunfts- und Zielflughäfen. Nachfolgend wird aufgezeigt, dass ein individuelles Vorgehen einzelner Prozessbeteiligter zur Senkung der jeweils eigenen Prozesskosten zu einer insgesamt geringeren Kostenersparnis führt, als eine knotenübergreifende Kostenbetrachtung unter Berücksichtigung der ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Transpondertechnologie in der operativen Produktionssteuerung

Transpondertechnologie in der operativen Produktionssteuerung

Rolf Jansen, Egon Müller
Zunehmender Kostendruck führt weltweit zu einer ständigen Notwendigkeit an Prozessverbesserungen insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen. Bei Vorhaben, die eine Optimierung der Ablaufgestaltung und der Fertigungssteuerung im Rahmen der Produktionslogistik zum Gegenstand haben, wird die Kenntnis der entscheidungsrelevanten Systemgrößen und der geeigneten Eingriffsmöglichkeiten vorausgesetzt. Vor diesem Hintergrund kommt dem rationellen Umgang mit der Ressource Information in Zukunft besondere Bedeutung zu. Gerade die Nutzung der Transpondertechnologie für die Produktionssteuerung birgt Rationalisierungspotenziale in sich, insbesondere dann, wenn aus einer echtzeitnahen Prozessüberwachung schnell, sicher und effektiv der Produktionsprozess bzw. -ablauf operativ gesteuert werden muss.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 32-35
Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Modellierung unternehmensinterner und -übergreifender Lieferketten

Axel Röder, Bernd Tibken
Die Produktkomplexität und die daraus resultierende Prozesskomplexität in der Automobilindustrie sind heute bereits sehr hoch. Die Komplexität der Produkte wird zukünftig durch die wachsende Anzahl an Karosserie- und Motorvarianten sowie eine Vielzahl von Sonderausstattungen weiter stark ansteigen. Zur Identifikation von Optimierungspotenzialen und für die Evaluation von Kooperations- und Kollaborationskonzepten in mehrstufigen unternehmensinternen und -übergreifenden Wertschöpfungsprozessen besteht die Notwendigkeit, Lieferketten und -net- ze konform den Anforderungen der Automobilzulieferindustrie zu beschreiben. Das Supply-Chain-Operations-Reference-Modell (SCOR-Modell) stellt ein geeignetes Instrument für die Entwicklung einer einfachen und flexiblen Modellierungsmethodik zur strukturellen und skalierbaren Konfiguration realitätskonformer Lieferketten dar.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 44-47
Neue mobile Dienste zur Aufwertung von Logistikdienstleistungen

Neue mobile Dienste zur Aufwertung von Logistikdienstleistungen

Bernd-Ludwig Wenning, Carmelita Görg, Torsten Dinsing
Ein großer Teil des Verkehrsaufkommens in Ballungsgebieten ist heute Lieferverkehr auf der „letzten Meile“, also Fahrzeuge, die Transportgüter von den Endkunden abholen oder an sie ausliefern. Der Beitrag beschreibt neue IT-Dienste, die zum einen diesen Zulieferverkehr optimieren und zum anderen die Zustellung kundenfreundlicher gestalten.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 42-44
Ortungsinformation: Generierung, Modellierung und Nutzungsanwendungen

Ortungsinformation: Generierung, Modellierung und Nutzungsanwendungen

Kyandoghere Kyamakya, Dominik Mente
Nach einer langen Entwicklungszeit besitzen Ortungssysteme eine beachtliche Genauigkeit. Viele neuartige Anwendungen und Dienste sind nun möglich. Ortungsbasierte Dienste (Location Based Services, LBS) sind ein sehr aktuelles Thema. Wie aber lassen sich die neuen Möglichkeiten effektiv einsetzen? In diesem Beitrag werden die dafür notwendigen Grundlagen des Ortungsprozesses und des Systemdesigns vorgestellt. Anhand von praktischen Beispielen wird der Mehrwert, den die Ortungsinformation bietet, verdeutlicht.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Evolutionäre Algorithmen zur Standortplanung

Evolutionäre Algorithmen zur Standortplanung

Jürgen Branke, Christian Schmidt, Hartmut Schmeck, Volker Klohr
Ein wichtiges Teilproblem bei der Supply-Chain-Planung ist die Wahl der Standorte für Produktionsstätten und Zwischenlager. Neben Kostenaspekten müssen dabei in der Praxis meist auch viele Nebenbedingungen wie Zeiterreichbarkeitsrestriktionen oder eine bereits teilweise vorhandene Infrastruktur berücksichtig werden. Im Beitrag wird ein auf einem Evolutionären Algorithmus basierendes interaktives Werkzeug zur Lösung von strategischen Standortplanungsproblemen beschrieben. Da Evolutionäre Algorithmen keine Voraussetzungen an die zu optimierende Funktion stellen, ist es möglich, nichtlineare Kosten und praxisrelevante Nebenbedingungen wie z.B. die erwähnten Zeiterreichbarkeitsrestriktionen in die Optimierung mit einzubeziehen. Die Verwendung des Werkzeugs wird anhand eines realen Planungsproblems demonstriert.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 37-40
Supply Chain Event Management Dynamisches

Supply Chain Event Management Dynamisches

Prozessmanagement in Echtzeitmit Geschäftsregeln
Frederik Stork
Supply Chain Event Management (SCEM) ist eines der neuen Schlagworte im Supply Chain Management (SCM), und Analysten gehen davon aus, dass Supply Chain Event Management sich zum schnellstwachsenden Segment im Markt für Supply-Chain-Management-Applikationen entwickeln wird. Laut AMR Research [1] schließt SCEM eine Lücke im Bereich der SCM-Applikationen. AMR prognostiziert dem SCEM-Markt ein Wachstum von mehr als 1,1 Milliarden US$ bis 2005 und geht davon aus, dass SCEM schon in naher Zukunft ein zentraler Bestandteil aller SCM-Lösungen sein wird. Durch SCEM können Unternehmen in Echtzeit auf nicht eingeplante Ereignisse in Echtzeit reagieren.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Entwicklung einer Vorgehensweise zur Bewertung von Distributionsszenarien

Entwicklung einer Vorgehensweise zur Bewertung von Distributionsszenarien

Katja Windt, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Im Rahmen von Supply-Chain-Management-Betrachtungen und der Fremdvergabe von kompletten Systemen, Modulen und Teilen erlangt die Distributionslogistik zusammen mit der Beschaffungslogistik eine zunehmende Bedeutung. Unter Berücksichtigung der Wandlungsfähigkeit von Unternehmensstrukturen ist die Frage berechtigt, ob es noch zeitgemäß ist, dass Distributionsstrukturen und entsprechende Lagerstandorte in vielen Unternehmensnetzwerken langfristig ausgelegt werden. Vielmehr sollte die Nutzung vorhandener Dis-tributionsstrukturen unter dynamischen Gesichtspunkten im Vordergrund der Betrachtungen stehen. Das heißt, es sollten vornehmlich Nutzenkonzepte entwickelt werden, die Aussagen darüber erlauben, wie die vorhandene Distributionsstruktur für welche Kundenaufträge optimal zu nutzen ist. So können zunächst aufwändige Investitionen reduziert werden. Anhand eines Praxisbeispiels wird eine neue Vorgehensweise zur Bewertung unterschiedlicher Distributionsszenarien vorgestellt, die ...
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Kollaborative Abstimmung in Supply Networks über virtuelle Plattformen

Kollaborative Abstimmung in Supply Networks über virtuelle Plattformen

Ronald Bogaschewsky
Die Diskussion um das Supply Chain Management wird schon vor dem breiteren praktischen Einsatz dieses Konzepts von der Idee der Kollaboration in Supply Networks abgelöst. Das Mittel der Wahl scheinen hier internetbasierte Plattformen zu sein, deren Realisierung jedoch keinesfalls trivial ist. Entscheidend ist, welche Aufgaben unterstützt werden sollen. Kollaborationen können dabei unterschiedliche Inhalte haben. Entsprechend müssen virtuelle Plattformen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zweckorientierte Fun-ktionen aufweisen, die zudem die Effizienz und Wirtschaftlichkeit sicherstellen.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Partnerübergreifende Fernverkehrsnetzwerke

Partnerübergreifende Fernverkehrsnetzwerke

Angela Bauer
Die nach wie vor angespannte Ertrags- und Wettbewerbssituation im Transportdienstleistungssektor erfordert zunehmend innovative Konzepte zur Gestaltung und Optimierung von Verkehren und Netzwerken. Im Fernverkehrsbereich ist eine Idee das Betreiben partnerübergreifender Fernverkehrsnetzwerke und damit die Kombination und Zusammenführung großer Auftragsmengen zur Ausnutzung großflächiger Synergie- und Bündelungseffekte. Um ein solches sehr komplexes Netz planen, optimieren und letztlich betreiben zu können, ist eine spezielle Planungssoftware erforderlich. Im Beitrag werden die entsprechenden Anforderungen an ein solches Planungswerkzeug sowie Ansätze zu deren Umsetzung geschildert.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 54-57
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