Autor: Hartmut Höhns

Methoden und Werkzeuge externer Fabrikplanung

Methoden und Werkzeuge externer Fabrikplanung

Hartmut Höhns, Heiko Behrend
Die Aufgaben zur Neuplanung kompletter Fabrikanlagen oder zur Optimierung komplexer Produktions- und Logistiksysteme werden von den Auftraggebern häufig an Planungsbüros und spezialisierte Unternehmensberatungen vergeben. Diese haben sich im Verlauf vieler Jahre und entsprechend vieler Projekte ein enormes Know-how zur effizienten und zielgerichteten Analyse und Umsetzung der Kundenanforderungen in praktikable Lösungen erarbeitet. Häufig geht dies einher mit der Entwicklung eigener Vorgehensmodelle sowie zugehörigen Methoden und Werkzeugen zur Durchführung und effektiven Bearbeitung der Projektthemen. Darüber hinaus ist es das Ziel sich mit Vorgehensmodellen, Methoden und Werkzeugen eine spezifische eigene Identität mit eindeutigem Wiedererkennungswert zu schaffen. Dieser Beitrag beschreibt ein Vorgehensmodell sowie zugeordnete Methoden und Werkzeuge vor dem Hintergrund ausgewählter Praxisbeispiele aus der Sicht der GPS Planfabrik.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 79-81
Die Bedeutung des Produktionscontrollings in der Mikrofertigung

Die Bedeutung des Produktionscontrollings in der Mikrofertigung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Hartmut Höhns
Im Rahmen von Untersuchungen zum internationalen Stand der Forschung und der Technik in der Mikroproduktionstechnik [1, 2] wurde festgestellt, dass sowohl bei der Fertigung einzelner Funktionsbaugruppen als auch kompletter Produkte zwischen zwei Entwicklungslinien unterschieden werden muss. Zum einen wurden die klassischen feinwerktechnischen Verfahren [3] identifiziert, die aus dem Bereich der Fertigungsverfahren im Makrobereich stammen, wie in der DIN 8580 [4] beschrieben, zum anderen mikrotechnische Verfahren der Mikrosystemtechnik (MST) [3]. Eine besondere Herausforderung im Rahmen der allgemeinen Miniaturisierung ist in diesem Zusammenhang die begleitende Funktionsintegration [1] der Bauteile und die Prozessmodularisierung bzw. -integration der Fertigungsverfahren. Dieses stellt sowohl die Produkt- als auch die Prozessentwicklung zur Herstellung von mikrotechnischen Funktionsbaugruppen mit weiterentwickelten feinwerktechnischen Verfahren vor enorme Herausforderungen. Dieser ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 9-14
Planung und Betrieb von Produktionssystemen in der Mikroproduktion

Planung und Betrieb von Produktionssystemen in der Mikroproduktion

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns
Komplexe Produktionssysteme in der Mikroproduktion, zur Herstellung miniaturisierter Systeme, Baugruppen und Einzelkomponenten, sind besondere produktionstechnische Systeme. Wie Hesselbach [1] feststellt, umfasst dabei die Mikroproduktionstechnik in ihrer Gesamtheit alle einzelnen, zum Teil hochspezialisierten Fertigungsverfahren. Kiesewetter [2] weißt zu dem darauf hin, dass es sich hierbei nicht einfach um eine Art „verkleinerten Maschinenbau“ handelt. Ganze Prozessketten oder zumindest größere, zusammenhängende Ausschnitte, beispielsweise zur Herstellung miniaturisierter, hauptsächlich mechanischer Baugruppen, werden in der Regel nicht betrachtet. Dieser Beitrag widmet sich Fragestellungen zu Planung und zum Betrieb von Prozessketten zur Herstellung solcher Baugruppen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 6 | Seite 9-12
Selbststeuerung in der Produktion

Selbststeuerung in der Produktion

ein Modellierungskonzept
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Torsten Hildebrandt, Jan Kolditz, Hartmut Höhns
Die Beherrschung von Dynamik und Komplexität logistischer Systeme wird auch in Zukunft für Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen. Eine Möglichkeit dieser Herausforderung zu begegnen stellt die Selbststeuerung logistischer Prozesse dar. Dieser Artikel thematisiert die Anforderungen an eine Methode zur Modellierung selbststeuernder logistischer Prozesse sowie die darauf aufbauende Entwicklung einer solchen. Es wird ein Überblick zu den entworfenen Modellierungs- und Sichtenkonzepten gegeben.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 33-36
Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns, Alexander Kruse, Frederik König
Aus der Einordnung des Änderungsmanagements in die Phase des Serienanlaufs wird deutlich, dass es sich um eine Übergangsphase im Produktlebenszyklus handelt, die weder eindeutig der Produktentwicklung noch bereits eindeutig der Produktherstellung zugeordnet werden kann. Gerade in dieser kritischen Phase treten Fehler beziehungsweise unscharfe Informationssituationen (z.B. Wissensmängel und -defizite) und komplexe Verzahnungen von Abläufen (Defizite in der Definition von Prozessstrukturen und unsystematische Vorgehensweisen) [1] besonders deutlich hervor. Dabei zeigt sich beispielweise ein Trend in der Automobilindustrie zu einer veränderten Wertschöpfungsstruktur zwischen Hersteller und Lieferanten, die immer komplexere Serienanläufe in Entwicklungs- und Produktionsnetzwerken bewältigen müssen. Hier gilt es, zukünftig eine geeignete Mixtur aus Methoden- und Prozessbausteinen für das Anlaufmanagement zu entwi-ckeln und einzusetzen, die einen weitgehend IuK-gestützten und ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Kollaboratives Änderungsmanagement

Kollaboratives Änderungsmanagement

Bedeutung des technischen Änderungsmanagements im Rahmen des Collaborative Engineering
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns, Frederik König, Dieter H. Müller, Heiko Gsell
Die Bearbeitung technischer Änderungen stellt in der industriellen Praxis einen höchst kritischen Prozess in der verteilten Produktentwicklung dar. Dabei kommt es immer wieder zu Problemszenarien bei der Umsetzung von Änderungen, die in Hinblick auf Zeit-, Qualität- und Kostenzielgrößen einen abgestimmten Start oder Betrieb der Serienproduktion behindern bzw. erschweren. Ziel dieses Beitrags ist es, ein Bündel von Methoden vorzustellen, das Prozess- und Produktsichten der verschiedenen Entwick-lungspartner derart zusammenführt, dass eine erhöhte Transparenz und Effizienz im Änderungsprozess im gesamten Entwicklungsnetzwerk erreicht werden kann.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 45-49
Wissensbasierte Auftragskoordination im Supply Chain Management Aspekte des Knowledge Engineering zur Entwicklung agentenbasierter dezentraler PPS-Funktionalitäten

Wissensbasierte Auftragskoordination im Supply Chain Management Aspekte des Knowledge Engineering zur Entwicklung agentenbasierter dezentraler PPS-Funktionalitäten

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns
Der Entwurf und die Implementierung wissensbasierter Steuerungssys-teme stellt in der Realität eine große Herausforderung dar. Gerade an diesem Anspruch, Realweltprobleme problemadäquat handhaben zu wollen, sehen sich viele Projekte dieser Art mit kaum lösbaren Fragestellungen konfrontiert. In diesem Beitrag werden hierzu ausgehend von der gemeinsamen Ausgangsbasis des Wissensmanagements und des Know-ledge Engineering diese Herausforderungen auf dem Weg der Akquisition und Formalisierung von Wissen skizziert und mit Agentensystemen die hierzu verfolgten Lösungsansätze zur Diskussion gestellt.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 26-29
Reaktive Planung und Steuerung von logistischen Prozessen mit  Multiagentensystemen (MAS)

Reaktive Planung und Steuerung von logistischen Prozessen mit Multiagentensystemen (MAS)

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns
In realen Logistikprozessen zeigt sich immer wieder, dass die hierarchischen Planungs- und Steuerungsverfahren beim Auftreten von unvorhergesehenen Störungen in den Prozessketten kaum geeignet sind, um in der notwendigen Art und Weise auf die vorherrschende Dynamik reagieren zu können. Die Reaktionszeiten sind meist viel zu lang, da aufwendige Planrevisionen durchgeführt werden müssen und der bestehende Plan inzwischen obsolet geworden ist. Vor diesem Hintergrund diskutiert der folgende Beitrag die Möglichkeiten und Ansatzpunkte für Multiagentensysteme (MAS) und deren Einsatz in logistischen Prozessen.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 6 | Seite 33-36