Nachhaltigkeit

Wege aus der Nachhaltigkeits-Sackgasse

Wege aus der Nachhaltigkeits-Sackgasse

Die Entwicklung nachhaltigerer Produkte zwischen strategischem Anspruch und operativer Wirklichkeit
Moritz Petersen, Sebastian Brockhaus, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Idee der Nachhaltigkeit hat im vergangenen Jahrzehnt einen rasanten Aufstieg erlebt. Heute hat sie als langfristiges Gleichgewicht ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte Eingang in die Strategieformulierung einer Vielzahl von Unternehmen gefunden: unabhängig von Branche oder Größe wird Nachhaltigkeit zu einer zentralen unternehmerischen Herausforderung der nächsten Jahre erklärt [1]. Gemeistert werden kann diese nur, wenn es gelingt, Nachhaltigkeit auch in der Gestaltung operativer Geschäftsprozesse umfassend zu berücksichtigen. In diesem Beitrag wird daher untersucht, wie die Produktentwicklung die Nachhaltigkeitsforderungen der Unternehmensstrategie in technische Produktparameter überführt.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 7-10
Open Innovation in der Logistik

Open Innovation in der Logistik

Wege zur erfolgreichen Einbindung von Kunden in die Entwicklung innovativer Dienstleistungen
Katharina Kalogerakis, Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon, Cornelius Herstatt
Die Innovationsleistung in der Logistik fällt im Vergleich zu anderen Branchen geringer aus. Zunehmender Wettbewerb zwingt Logistikdienstleister jedoch, ihren Kunden proaktiv innovative Dienstleistungskonzepte anzubieten. Gerade kleine und mittelständische Logistikdienstleister haben zwar die notwendige Dynamik, um flexibel auf sich wandelnde Anforderungen durch innovative Konzepte zu reagieren, sind jedoch in ihren Ressourcen begrenzt. Der Open Innovation Ansatz bietet die Möglichkeit, aktiv externe Ressourcen in den Innovationsprozess eines Unternehmens einzubeziehen. Dieser Beitrag analysiert Rahmenbedingungen in der Logistik sowie Anforderungen, die sowohl Logistikdienstleister als auch deren Kunden an eine potenzielle Anwendung von Open Innovation in der Logistik stellen, und zeigt Lösungswege auf.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 30-33
Product-Service Systems im Kontext von Industrie 4.0

Product-Service Systems im Kontext von Industrie 4.0

Auf dem Weg zu CPSS
Christian Gorldt, Stefan Wiesner, Ingo Westphal
Die Entwicklung von neuen Konzepten in der Produktion und Logistik auf Basis von Industrie 4.0 ist die letzten Jahre schnell vorangeschritten. Treiber sind dabei rasante technologische Veränderungen wie die Einführung von Cyber-Physischen Systemen (CPS). Die Realisierung von CPS erfordert eine disziplinübergreifende Zusammenarbeit von Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik. Das volle Potenzial von Industrie 4.0 kann sich aber nur entfalten, wenn neben technischen Herausforderungen auch betriebswirtschaftliche Perspektiven in die Entwicklung einbezogen werden. Dies bedeutet unter anderem, bereits bei der Entwicklung eines CPS die Dienstleistungsperspektive mit einzubeziehen, integrierte Services zu definieren und als Product-Service System (PSS) Lösung dem Kunden anzubieten. Ziel dieses Beitrages ist es, Anforderungen aus der Dienstleistungsperspektive für die Entwicklung von CPS Systemen darzustellen sowie daraus Ansätze für die Konzeption von Cyber-Physischen ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Logistische Integration indischer Lieferanten

Logistische Integration indischer Lieferanten

Ergebnisse einer empirischen Studie
Andreas Schmidt, Tobias Hegmanns, Jan Kießling
Die Integration von Zulieferfirmen in globale Wertschöpfungsketten ist von strategischer Bedeutung, was hohe Anforderungen an die Unternehmenskommunikation, die organisatorische Leistungsfähigkeit und die Abstimmung von Geschäftsprozessen stellt. Der Aufbau internationaler Logistiknetzwerke ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wurden in einer Studie am Beispiel der deutschen Automobilindustrie Lieferantenanforderungen katalogisiert und mit den individuellen Rahmenbedingungen des Schwellenlands Indiens abgeglichen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 62-65
Ressourceneffizienz im laufenden Produktionsbetrieb

Ressourceneffizienz im laufenden Produktionsbetrieb

Verbesserung der Ressourceneffizienz durch transparenten Verbrauch von Material und Energie
Sarah Majid Ansari, Serjosha Wulf
Ökologische Nachhaltigkeit im Fabrikbetrieb leistet nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern erhöht langfristig auch die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Aufgrund mangelnder Transparenz fällt es Unternehmen jedoch oftmals schwer, einzuschätzen, wie ressourceneffizient das eigene Unternehmen tatsächlich wirtschaftet. In diesem Beitrag wird ein Kennzahlensystem vorgestellt, das es Unternehmen ermöglicht, die Effizienz des eigenen Produktionsressourceneinsatzes zu bewerten. Auf Basis dieses Kennzahlensystems können Unternehmen ihre Verbrauchstransparenz erhöhen. Neben den Erläuterungen zum Kennzahlensystem wird zudem auf Schwierigkeiten beim Einsatz von Kennzahlensystemen im Themenbereich Ressourceneffizienz eingegangen.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 12-16
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Fallstudie zur Entwicklung eines KVP-Implementierungsmodells
Christian T. Stemplinger, Tobias Mohn, Herwig Winkler ORCID Icon
In der Studie „Trendbarometer Arbeitswelt“ gaben ca. 80 % der befragten Experten an, dass sie dem Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP) eine hohe bis sehr hohe Priorität für den Erfolg am „Shop-Floor“ zuordnen [1]. Die nachhaltige Implementierung des KVP in ein bestehendes Produktionssystem sowie die regelmäßige Ausführung von KVP-Maßnahmen ist in der Praxis jedoch mit vielen Hindernissen und Problemen verbunden. Dies stellt Unternehmen teilweise vor große Herausforderungen im operativen Produktionsmanagement. In der folgenden Fallstudie haben wir deshalb mittels Leitfadeninterviews qualitativ die Praxisprobleme eines Fertigungsbereiches erhoben und erarbeiteten darauf basierend erforderliche Modelleigenschaften eines geeigneten KVP. Das entwickelte Modell deckt die drei Phasen vom KVP-Implementierungsgedanken über die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen bis zum selbstlaufenden Prozess ab.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Material- und energieeffiziente Produktion

Material- und energieeffiziente Produktion

Anforderungen an eine moderne Arbeitsorganisation
Serjosha Wulf, Sarah Majid Ansari
Die Potenziale einer ressourceneffizienten Produktion rücken immer stärker in den Fokus industrieller Unternehmen. Notwendig für einen dauerhaften Wandel sind qualifizierte und engagierte Mitarbeiter. Dieser Beitrag beschreibt Voraussetzungen zur Umsetzung, wie einen grundlegenden Wertewandel sowie eine funktionsabhängige Qualifizierung. Zusätzlich werden notwendige Bausteine zum Aufbau einer effizienten Arbeitsorganisation auf unterschiedlichen Funktionsebenen dargestellt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Kritische Rohstoffe

Kritische Rohstoffe

Die Rolle des European Innovation Partnership on Raw Materials
Valentin Cepus
Die Sicherung der Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist eine der drängendsten Zukunftsaufgaben für die Gesellschaft. Um eine Priorisierung zu erzielen, wurden wissenschaftliche Studien durchgeführt und eine Europäische Innovations-Partnerschaft über Rohstoffe (European Innovation Partnership/EIP on Raw Materials) durch die Europäische Kommission ins Leben gerufen. Sie soll alle relevanten Akteure in diesem gesellschaftlichen Bereich miteinander vernetzen und zielführende Aktionen unterstützen, um in der Europäischen Union die optimalen technischen Kenntnisse und Fähigkeiten zu bündeln und für die Gewinnung oder die Substitution von kritischen Rohstoffen die erforderlichen Technologien zu entwickeln. Es wurden sehr konkrete Aktionspakete und Maßnahmen in einem SIP (strategic implementation plan) beschlossen, der bis zum Jahr 2020 umgesetzt werden und die EU zu einer Technologieführerschaft bei der Rohstoffsicherung führen soll. Ein wichtiger Aspekt der EIP on Raw ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Systematisches Fähigkeitenmanagement

Systematisches Fähigkeitenmanagement

Der Aufbau ganzheitlicher Strukturen und Standards in Schlüsselprozessen erhöht die Leistungsfähigkeit im Unternehmen
Olaf Günther, Stefanie F. Geiselhardt, Christine Griese
Um Potenziale in der Optimierung von betrieblichen Abläufen zu heben, wird der Aufbau von geeigneten Standards, Methoden und Fähigkeiten oft nicht ausreichend ausgeschöpft. Zunächst müssen bei Störungen im Betriebsablauf, wie zum Beispiel Lieferrückständen, deren Ursachen exakt benannt und in Kennzahlen messbar gemacht werden. Die systematische Gestaltung von Unterstützungs- und Führungsprozessen, die hier in Kern-arbeits- und Treiberprozesse eingeteilt werden, trägt zur Etablierung transparenter Strukturen und Standards im Unternehmen bei. So wird eine signifikante und dauerhafte Verbesserung von erfolgskritischen Arbeitsabläufen möglich. Unser Beitrag beschreibt, wie systematisches Fähigkeitenmanagement reale Verbesserungen von Betriebsergebnis und -klima induzieren kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 57-61
Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Uwe Dombrowski, Christoph Riechel
Unternehmen müssen zunehmend Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen, um ihre Wettbewerbssituation in einem volatilen und globalisierten Markt halten oder ausbauen zu können. Die klassischen Zielgrößen Qualität, Kosten und Zeit werden um die Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Qualität erweitert. Diese Erweiterung der klassischen Zielgrößen birgt sowohl Potenziale als auch Risiken. Eine neue Fabriktypologie, die sogenannte ‚Urbane Fabrik‘, verfolgt das Ziel, die Potenziale einer Vernetzung von Fabrik und Stadt effizient auszuschöpfen und die Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen zu verbessern. Hierbei steht die synergetische Nutzung von Stoffströmen und Energieträgern ebenso im Fokus wie die Kompensation des Fachkräftemangels durch Schaffung eines attraktiveren Arbeitsumfelds in der Stadt der Zukunft.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 11-15
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