Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

Ideale Mindestbestände als Steuerungsgröße

ZeitschriftIndustrie Management
Ausgabe30. Jahrgang, 2014, Ausgabe 2, Seite 22-26
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Abstract

Wird eine Optimierung von Prozessketten angestrebt, ist es mindestens erforderlich, einen Bewertungsmaßstab zur Verfügung zu haben, an dem die Güte eines bestehenden Ablaufs gemessen werden kann. Aus der Lücke zwischen Ist und Soll lassen sich Optimierungsmaßnahmen ableiten. Im Rahmen des Forschungsprojekts ProCurve.NRW soll diese grundsätzliche Logik über einen innovativen Ansatz des Prozesskettenmanagements geleistet werden, indem die Zielgrößen über Kennlinien entlang der Prozesskette beschrieben werden, innerhalb derer der Ist-Zustand über einen Punkt auf der Kennlinie (sog. Betriebspunkt) visualisiert wird. Über ein Wirkmodell soll dem Anwender des Instrumentariums aufgezeigt werden, durch welche Maßnahmen entweder der Betriebspunkt in Richtung des Sollzustands verschoben oder der Verlauf der Kennlinie grundsätzlich optimiert werden kann. Hierzu soll das ‚Prozessketteninstrumentarium‘ nach Kuhn mit den ‚Logistischen Kennlinien‘ nach Nyhuis und Wiendahl für das zukünftige Prozesskettenmanagement zu einem ganzheitlichen Entscheidungsmodell kombiniert werden. Ziel ist der kontinuierlich gemessene und anhand von Kennlinien überwachte Fabrikbetrieb. An diesem Ansatz arbeiten die Autoren im Rahmen des Forschungsprojekts ProCurve.NRW, gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land NRW im Rahmen des Ziel 2 Wettbewerbs Automotive+Produktion.NRW. Der hier vorliegende Beitrag basiert auf einer Vorstudie des Fraunhofer IML.

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