Produktionskennlinien im Prozesskettenparadigma

ZeitschriftIndustrie Management
Ausgabe30. Jahrgang, 2014, Ausgabe 1, Seite 22-26
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Abstract

Fabrikbetriebe stehen heutzutage unter immer größerem Erfolgsdruck. Anspruchsvollere Kundenwünsche, die in stetig kürzer werdender Zeit sowie zu geringeren Preisen erzeugt werden sollen, erfordern von Unternehmen Flexibilität, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit. Vor diesem Hintergrund ist es für Unternehmen notwendig, ihre Geschäftsprozesse einer permanenten Überprüfung zu unterziehen. Die damit verbundene Prozessperspektive, die sich spätestens seit Mitte der 1980er Jahre stark in der Industrie ausgeprägt hat, soll im Folgenden mit dem Dortmunder Prozesskettenmodell aufgegriffen werden. Die Überprüfung der Prozesse erfordert eine permanente Planungsbereitschaft, die bedingt, dass zu jeder Zeit Auskunft über den Status quo im Betrieb gegeben werden kann. Hierzu bedarf es geeigneter Bewertungsmethoden und Kenngrößen. In diesem Kontext werden die Produktionskennlinien aufgezeigt, die ein arbeitssystembezogenes Produktionscontrolling erlauben. Der Beitrag skizziert darauf aufbauend die Zusammenführung beider Ansätze zu einer Perspektive für das zukünftige Prozesskettenmanagement als ganzheitliches Entscheidungsmodell für den Fabrikbetrieb. An diesem Ansatz arbeiten die Autoren im Rahmen des Forschungsprojekts ProCurve.NRW, gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Land NRW im Rahmen des Ziel 2 Wettbewerbs Automotive+Produktion.NRW. Die vorliegenden Daten wurden in einer ergänzenden Simulation im Rahmen einer Vorstudie des Fraunhofer IML erstellt.

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