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Offene IoT-Ökosysteme

Offene IoT-Ökosysteme

Der nächste Evolutionsschritt zu einer nahtlos vernetzten Welt intelligenter Produkte
Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Karl Hribernik, Robert Hellbach, Kary Främling
Eine Zukunft, in der alles auf Basis von Informations- und Kommunikationstechnologien miteinander verbunden ist, verspricht das Internet der Dinge. Dass dabei ein einzelnes globales System die Grundlage für die nahtlose Kommunikation zwischen Dingen ist, scheint aus heutiger Sicht, auf Basis von vielfältigen heterogenen Sub-Systemen und anwendungsspezifischen Lösungen, unmöglich. Man steht damit einer Landschaft aus einer Vielzahl an isolierten „Intranets der Dinge“ gegenüber, welche sich nicht mühelos miteinander verbinden lassen [1]. Dieses Problem lässt sich in vielen Bereichen und Branchen identifizieren (Smart Cities, Smart Factory etc.), in denen intelligente Produkte miteinander interagieren sollen. Ein wesentlicher Ansatz zur Problemlösung ist die Erhöhung der Interoperabilität auf verschiedenen Ebenen der Hard- und Software. Der folgende Beitrag beschreibt einen Lösungsansatz, um Plattform- und Domänen-übergreifende Interoperabilität zwischen Systemen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 17-20
Sicherheit im industriellen Internet der Dinge

Sicherheit im industriellen Internet der Dinge

Herausforderungen und Konzepte
Uwe Laufs, Sven Wagner
In zahlreichen Branchen und Anwendungsbereichen bietet das industrielle Internet der Dinge (IIoT) mit der Vernetzung intelligenter Objekte eine Vielzahl an Möglichkeiten und Chancen. Hinsichtlich der Sicherheit solcher Systeme entstehen jedoch, ähnlich wie im eher an Privatanwender gerichteten Internet der Dinge, durch den hohen Verteilungsgrad, die Heterogenität der vernetzten Systeme sowie den Umfang und die Dynamik der Vernetzung ganz neue Herausforderungen. Ebenso können die Auswirkungen von Angriffen drastisch sein. Ein Dreh- und Angelpunkt für Sicherheit im IIoT sind vertrauenswürdige Identitäten der beteiligten Subsysteme, ohne die ein sicheres Gesamtsystem nur schwer zu realisieren ist. Für die Absicherung der Systemidentitäten bieten sich zertifikatsbasierte Verfahren an. Die hierfür gängige Lösung mittels Public Key Infrastructure (PKI) ist im Bereich IIoT häufig jedoch zu aufwändig und zu wenig flexibel. Des Weiteren sind oft Mechanismen zur Verbreitung ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Status quo der Digitalisierung

Status quo der Digitalisierung

Umfrage zu Einflussfaktoren und Hemmnissen in der Praxis
Wilhelm Bauer, Jessica Klapper, Florian Strieg, Ozan Yesilyurt
Das Thema Internet of Things (IoT) ist allgegenwärtig und hat unter dem Begriff Smart Home bereits in viele Wohnzimmer Einzug gefunden [1]. Seien es Leuchtmittel, Heizungen oder das Fernsehgerät - alles ist vernetzt und bequem von überall aus zu steuern. Das entsprechende Pendant der Produktion ist die Industrie 4.0 oder auch abgewandelt das Industrial Internet of Things. Unternehmen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich intensiv mit den Möglichkeiten, welche die sogenannte vierte industrielle Revolution bietet. Die zukunftsorientierte Positionierung der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb erfordert es, die Entwicklung und Verbreitung von Konzepten und Lösungen im Kontext von Industrie 4.0 selbst aktiv mitzugestalten und so eine innovationsorientierte Vorreiterrolle einzunehmen [2]. Durch die rasante Entwicklung ist es für deutsche Unternehmen unabdingbar, hierfür notwendige neue Methoden und Technologien früh zu erkennen, zu entwickeln, zu adaptieren ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 33-37
Technologietransfer durch Business Ecosystems

Technologietransfer durch Business Ecosystems

Strategien für eine erfolgreiche digitale Transformation industrieller Wertschöpfungsketten im IIoT-Kontext
Jonas Soluk
Das Industrial Internet of Things (IIoT) verändert die Wertschöpfungsprozesse des produzierenden Gewerbes radikal. Während die ersten Best Practices von sich hören lassen, ist ein Großteil der Unternehmen weiterhin damit beschäftigt, die strategischen Grundlagen der IIoT-Implementierung zu klären. Dynamische Umweltfaktoren, technische Komplexität und limitierte Ressourcen lassen viele Unternehmen verzweifelt zurück. Als ein aus der strategischen Planung entlehntes Prinzip bieten Business Ecosystems die Möglichkeit, einen Weg aufzuzeigen, wie Risiko und Nutzen im Kontext der Implementierung von IIoT-Technologien abgewogen werden können. Sie ermöglichen eine Form der unternehmerischen Zusammenarbeit, die interne Know-how-Defizite ausgleichen und Transformationsbemühungen dynamisieren kann.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Blockchain in der Logistik: Status quo und Anwendungsbereiche

Blockchain in der Logistik: Status quo und Anwendungsbereiche

Anna Lisa Junge, Oliver Grunow, Frank Straube ORCID Icon
Dieser Beitrag zielt darauf ab, eine Übersicht über die Technologie Blockchain (BC) und ihre Anwendung in der Logistik zu verschaffen. Zu diesem Zweck werden die Grundlagen von BC erläutert und die Vielfalt der technologischen und organisatorischen Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Es werden die technologischen BC-Prinzipien zusammengefasst und daraus Charakteristika und Nutzen einer Anwendung abgeleitet. Anschließend werden Beispiele aus Praxis- und Forschungsprojekten in der Logistik vorgestellt. In dem Fazit werden die technologischen Prinzipien, Charakteristika und Nutzen den existierenden Anwendungsfällen gegenübergestellt und Anwendungspotenziale und Herausforderungen kritisch betrachtet.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 57-61
Blockchain in der Produktion

Blockchain in der Produktion

Ein Ansatz zur manipulationsfreien sowie dezentralen Speicherung von Daten in der Montage von Morgen
Christian Block, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die zunehmende Digitalisierung der Produktion führt zu neuen Anforderungen und einem Komplexitätsanstieg im Datenmanagement, welches ein entscheidender Erfolgsfaktor neuer Digitalisierungs- und Organisationskonzepte sein wird. Daten und Anwendungen werden in Zukunft noch stärker dezentralisiert vorliegen, wobei gleichzeitig die Datensicherheit und die Validität der Daten sichergestellt werden müssen. Mit traditionellen Datenbanken lassen sich diese Anforderungen nur schwer umsetzen. Eine erfolgsversprechende Technologie ist die Blockchain, welche seit einigen Jahren im Kontext von Kryptowährungen, wie z. B. Bitcoins, verwendet wird. Jeder Block bildet dabei eine Sammlung von Datensätzen. Diese Datenblöcke sind mathematisch voneinander abhängig, sodass eine Manipulation der Daten ausgeschlossen werden kann. Gleichzeitig agiert die Blockchain über mehrere Rechnerknoten, sodass die Daten auch dezentral vorliegen. In diesem Beitrag wird die Blockchain in einer industriellen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
Die branchenspezifische Diffusion von Industrie 4.0

Die branchenspezifische Diffusion von Industrie 4.0

Wann kommt die Revolution?
Timo Klünder, Marion Steven
Durch die vierte industrielle Revolution erfahren die Unternehmen aller Branchen einen tiefgreifenden Wandel. Für eine erfolgreiche Transformation ist die Kenntnis des branchenspezifischen Eintrittszeitpunkts von Industrie 4.0 zwingend notwendig. Hierzu erfolgt eine zweiteilige Analyse: Zunächst wird ein geeigneter Innovationszyklus für das neue Produktionsparadigma erarbeitet. Anschließend werden Determinanten der Adoption von Industrie 4.0 abgeleitet. Die Zusammenführung dieser Analyseteile ermöglicht die Einordnung der Branchen in den Industrie 4.0-Innovationszyklus.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
Ganzheitliche Nutzung der Digitalisierung für Arbeitsprozesse

Ganzheitliche Nutzung der Digitalisierung für Arbeitsprozesse

Ein Ordnungsrahmen für die Reifegradanalyse von Prozessen
Sebastian Terstegen, Marc-André Weber, Frank Lennings, David Kese
Seit der Hannover Messe 2011 wächst in der Produktion die Bedeutung der Nutzung der Digitalisierung (auch als Industrie 4.0 bezeichnet) und die Präsenz des Themas in der allgemeinen Wahrnehmung steigt stetig. Täglich werden die Unternehmen daran erinnert, wie schnell und weitreichend der Wandel ist, wie viele Chancen er birgt und wie bedrohlich die Folgen eines verspäteten oder gar „verpassten“ Einstiegs wären. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen müssen beim „Wandel zur Industrie 4.0“ und bei der entsprechenden Implementierung und Anwendung digitaler Technologien unterstützt werden. Viele Unternehmen werden nicht sofort in der Lage sein, eine komplett neue Smart Factory zu erschaffen, aber dennoch gilt es, gezielte Investitionen zu tätigen, um sich Schritt für Schritt der Industrie 4.0 anzunähern. Dafür hilft es den Unternehmen, die Potenziale zur Verbesserung, die sie unter Berücksichtigung ihrer aktuellen Situation durch Nutzung der Digitalisierung für ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 12-16
Funktechnologien in Industrie 4.0 – Welche ist die Richtige für meine industrielle Applikation?

Funktechnologien in Industrie 4.0 - Welche ist die Richtige für meine industrielle Applikation?

Lisa Grandjean, Lisa Underberg, Marion Steven
Die Vernetzung von an der Produktion beteiligten Akteuren und Systemen ist für die Umsetzung von Industrie 4.0 ein wichtiger Aspekt. Dabei ist für viele produzierende Branchen eine drahtlose Vernetzung auf Basis von Funktechnologien interessant. Jede Branche umfasst meist unterschiedliche industrielle Applikationen, welche wiederum spezifische Anforderungen an eine Funktechnologie stellen. Diese unterschiedlichen Anforderungen werden vorgestellt und für jede industrielle Applikation adäquate Funktechnologien identifiziert. Für eine umfassende Hilfestellung werden anschließend wirtschaftliche Methoden zur systematischen Auswahl zwischen potenziellen Funktechnologien geliefert.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Innovationen im Zeitalter der Digitalisierung

Roman Dumitrescu ORCID Icon, Jürgen Gausemeier
Aus der Digitalisierung eröffnen sich faszinierende Chancen. Allerdings müssen wir erkennen, dass wir mehr als die Technologieführerschaft benötigen, um zu reüssieren. Es muss uns gelingen, die Technologieführerschaft, die wir u. a. auf dem Gebiet Industrie 4.0 haben, in Wertschöpfung, Unternehmenserfolg und Beschäftigung zu transformieren. Die wesentlichen Hebel dafür sind datenbasierte Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Positionierung in der Plattformökonomie, Unternehmensgründungen, die Gestaltung der Arbeitswelt und last, but not least Systems Engineering. In jedem Fall wird es mehr denn je auf strategisches Agieren und systemisches Denken und Handeln ankommen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 7-11
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