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Status quo der Digitalisierung

Status quo der Digitalisierung

Umfrage zu Einflussfaktoren und Hemmnissen in der Praxis
Wilhelm Bauer, Jessica Klapper, Florian Strieg, Ozan Yesilyurt
Das Thema Internet of Things (IoT) ist allgegenwärtig und hat unter dem Begriff Smart Home bereits in viele Wohnzimmer Einzug gefunden [1]. Seien es Leuchtmittel, Heizungen oder das Fernsehgerät - alles ist vernetzt und bequem von überall aus zu steuern. Das entsprechende Pendant der Produktion ist die Industrie 4.0 oder auch abgewandelt das Industrial Internet of Things. Unternehmen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich intensiv mit den Möglichkeiten, welche die sogenannte vierte industrielle Revolution bietet. Die zukunftsorientierte Positionierung der deutschen Wirtschaft im internationalen Wettbewerb erfordert es, die Entwicklung und Verbreitung von Konzepten und Lösungen im Kontext von Industrie 4.0 selbst aktiv mitzugestalten und so eine innovationsorientierte Vorreiterrolle einzunehmen [2]. Durch die rasante Entwicklung ist es für deutsche Unternehmen unabdingbar, hierfür notwendige neue Methoden und Technologien früh zu erkennen, zu entwickeln, zu adaptieren ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 33-37
Technologietransfer durch Business Ecosystems

Technologietransfer durch Business Ecosystems

Strategien für eine erfolgreiche digitale Transformation industrieller Wertschöpfungsketten im IIoT-Kontext
Jonas Soluk
Das Industrial Internet of Things (IIoT) verändert die Wertschöpfungsprozesse des produzierenden Gewerbes radikal. Während die ersten Best Practices von sich hören lassen, ist ein Großteil der Unternehmen weiterhin damit beschäftigt, die strategischen Grundlagen der IIoT-Implementierung zu klären. Dynamische Umweltfaktoren, technische Komplexität und limitierte Ressourcen lassen viele Unternehmen verzweifelt zurück. Als ein aus der strategischen Planung entlehntes Prinzip bieten Business Ecosystems die Möglichkeit, einen Weg aufzuzeigen, wie Risiko und Nutzen im Kontext der Implementierung von IIoT-Technologien abgewogen werden können. Sie ermöglichen eine Form der unternehmerischen Zusammenarbeit, die interne Know-how-Defizite ausgleichen und Transformationsbemühungen dynamisieren kann.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Virtuelle Welten – Datenbrillen in der Intralogistik

Virtuelle Welten - Datenbrillen in der Intralogistik

Benedikt Mättig, Jana Jost, Thomas Kirks
Die Kernaufgabe der Logistik lässt sich anhand der sogenannten „sieben R“ beschreiben. So muss das richtige Produkt im richtigen Zustand zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein. Darüber hinaus werden die richtige Menge, die richtigen Kosten sowie die richtigen Informationen als weitere Schlüsselfaktoren einer funktionierenden Logistik herausgestellt. In Zeiten der stetigen Digitalisierung fällt den Informationen eine immer größere Bedeutung zu. Werden die falschen Informationen bzw. die richtigen Informationen zum falschen Zeitpunkt bereitgestellt, kann dies erhebliche Folgen für den gesamten Prozess nach sich ziehen. Insbesondere der Mensch, der meist der Empfänger der Informationen ist, hat die anspruchsvolle Aufgabe, die Informationen, die ihm zur Verfügung gestellt werden, korrekt zu selektieren und zu interpretieren. Aufgrund dessen trägt die Mensch-Maschine-Schnittstelle einen entscheidenden Anteil am Gelingen der Kommunikation zwischen den menschlichen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Wissensmanagement mithilfe von IIoT-Plattformen in der Produktionslogistik

Wissensmanagement mithilfe von IIoT-Plattformen in der Produktionslogistik

Susanne Altendorfer-Kaiser, Benjamin Kormann
Ein Kernelement von Industrie 4.0 und IoT ist die Möglichkeit zur Sammlung von extrem hohen Datenvolumina in Echtzeit [1]. Um damit Geschäftsprozessoptimierungen zu erreichen, ist es notwendig, Wissen aus diesen Daten zu generieren. Hierzu müssen Voraussetzungen bezüglich Infrastruktur und Organisation geschaffen werden. Dieser Beitrag beschreibt, wie mittels eines Knowledge-Discovery-Prozessmodells in der Produktionslogistik in Kombination mit dem Acatech-I-4.0 Referenzmodell ein Vorgehen abgeleitet werden kann, das mittels Data Analytics Vorteile von Industrie 4.0 systematisch in Geschäftsprozessen nutzbar macht.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 38-42
Wissensorientierte Nutzung von Produktionsdaten

Wissensorientierte Nutzung von Produktionsdaten

Ein Beispiel aus der Textilindustrie
Michael Weiß, Thomas Fischer, Meike Tilebein ORCID Icon
Industrie 4.0 mit der Digitalisierung von Produkten und Prozessen bietet Unternehmen einen großen Pool an Informationen für die Prozessoptimierung. Diese können in der Textilindustrie aber häufig nicht direkt genutzt werden, da Rohstoffe natürlichen Schwankungen unterliegen und zu vielen Produkt- und Prozessparametern die Einflussfaktoren und Wechselwirkungen nur unvollständig bekannt sind. Nachfolgend wird ein Ansatz präsentiert, der die Informationen aus der Produktion mit dem Erfahrungswissen der Beschäftigten kombiniert und damit bei der Produkt- und Prozessoptimierung unterstützt. Dabei kommt das maschinelle Lernverfahren „Fallbasiertes Schließen“ zum Einsatz.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 25-28
Welche Potenziale treiben die Implementierung von Industrie 4.0?

Welche Potenziale treiben die Implementierung von Industrie 4.0?

Ein empirischer Vergleich führender deutscher Industriezweige
Julian M. Müller, Daniel Kiel, Kai-Ingo Voigt
Die Potenziale, die zur Umsetzung von Industrie 4.0 führen, sind für viele Industrieunternehmen derzeit noch unklar. Folgerichtig analysiert dieser Beitrag die Potenziale, die das produzierende Gewerbe dazu veranlassen, Industrie 4.0 zu implementieren. Dies geschieht als branchenübergreifender Vergleich in fünf Industriezweigen: Während im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Elektrotechnik für die Umsetzung von Industrie 4.0 strategisch Geschäftsmodell-getriebene, operative sowie ökologische und soziale Vorteile relevant sind, sehen die Chemie- und Stahlindustrie keine strategisch relevanten Chancen. Die Automobilindustrie fokussiert sich vornehmlich auf den operativen Nutzen von Industrie 4.0.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 25-28
Big Data und Einkauf 4.0 Analyse und Konzeption

Big Data und Einkauf 4.0 Analyse und Konzeption

Florian C. Kleemann, Andreas H. Glas ORCID Icon
Digitale Technologien, die u. a. Warenströme in Echtzeit lenken und vorausschauend disponieren, werden den Einkauf grundlegend verändern. Die digitale Transformation der Beschaffung wird häufig mit dem Begriff „Einkauf 4.0“ in Verbindung gebracht. Big Data und künstliche Intelligenz führen dabei dazu, dass viele operative Tätigkeiten zukünftig automatisiert durchgeführt werden. Die Fähigkeit, Bedarfe und Märkte analysieren zu können, ist daher eine künftige Kernkompetenz des Einkaufs - und nicht mehr der „Maschinenraum“ für die Prozessabwicklung von Bedarfsforderungen zu sein. Dieser Beitrag hebt die Relevanz digitaler Technologie für vernetzte Wertschöpfungsketten hervor, diskutiert ein Reifegradmodell für den Einkauf 4.0 und entwickelt eine Konzeption zur Nutzung der vielfältigen Potenziale von Big Data in Beschaffungsaktivitäten.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 17-20
Blockchain-Technologie und das Internet of Things

Blockchain-Technologie und das Internet of Things

Kurzfristiger Hype oder eine Symbiose für neue IoT-Geschäftsmodelle?
Andranik Tumasjan
Die Blockchain-Technologie - ein verteiltes Datenregister („ledger“), in welchem Transaktionen von Werten aller Art sicher, transparent und konsensuell ohne das Vertrauen in eine zentrale Instanz durchgeführt werden können - ist eine sozio-technische Innovation, die das Potenzial hat, neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen und bisherige Geschäftsmodelle obsolet zu machen. Während die meisten Anwendungen heute im Finanzsektor existieren (z. B. Zahlungsabwicklung), bietet sich die Technologie für unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten insbesondere in der Industrie an. Vor allem bei der Anwendung im Bereich Internet of Things (IoT) ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Der vorliegende Beitrag beleuchtet anhand von drei Thesen und konkreten Beispielen die Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie für neue IoT-Geschäftsmodelle.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Blockchain in der Logistik: Status quo und Anwendungsbereiche

Blockchain in der Logistik: Status quo und Anwendungsbereiche

Anna Lisa Junge, Oliver Grunow, Frank Straube ORCID Icon
Dieser Beitrag zielt darauf ab, eine Übersicht über die Technologie Blockchain (BC) und ihre Anwendung in der Logistik zu verschaffen. Zu diesem Zweck werden die Grundlagen von BC erläutert und die Vielfalt der technologischen und organisatorischen Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Es werden die technologischen BC-Prinzipien zusammengefasst und daraus Charakteristika und Nutzen einer Anwendung abgeleitet. Anschließend werden Beispiele aus Praxis- und Forschungsprojekten in der Logistik vorgestellt. In dem Fazit werden die technologischen Prinzipien, Charakteristika und Nutzen den existierenden Anwendungsfällen gegenübergestellt und Anwendungspotenziale und Herausforderungen kritisch betrachtet.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 57-61
Blockchain in der Produktion

Blockchain in der Produktion

Ein Ansatz zur manipulationsfreien sowie dezentralen Speicherung von Daten in der Montage von Morgen
Christian Block, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die zunehmende Digitalisierung der Produktion führt zu neuen Anforderungen und einem Komplexitätsanstieg im Datenmanagement, welches ein entscheidender Erfolgsfaktor neuer Digitalisierungs- und Organisationskonzepte sein wird. Daten und Anwendungen werden in Zukunft noch stärker dezentralisiert vorliegen, wobei gleichzeitig die Datensicherheit und die Validität der Daten sichergestellt werden müssen. Mit traditionellen Datenbanken lassen sich diese Anforderungen nur schwer umsetzen. Eine erfolgsversprechende Technologie ist die Blockchain, welche seit einigen Jahren im Kontext von Kryptowährungen, wie z. B. Bitcoins, verwendet wird. Jeder Block bildet dabei eine Sammlung von Datensätzen. Diese Datenblöcke sind mathematisch voneinander abhängig, sodass eine Manipulation der Daten ausgeschlossen werden kann. Gleichzeitig agiert die Blockchain über mehrere Rechnerknoten, sodass die Daten auch dezentral vorliegen. In diesem Beitrag wird die Blockchain in einer industriellen ...
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
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