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Arbeit 4.0 – Wie digitale Technologien flexibles Arbeiten ermöglichen

Arbeit 4.0 - Wie digitale Technologien flexibles Arbeiten ermöglichen

Flexibilisierung der Arbeit mittels relevanter Technologien und Identifikation der daraus resultierenden Potenziale
Erik Hunold
Die Digitalisierung und damit einhergehende Technologien erweitern die Möglichkeit der Arbeitsgestaltung. Während Unternehmen vor der Herausforderung stehen, agil auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren zu können, ergeben sich durch digitale Technologien neue Möglichkeiten der Arbeitsflexibilisierung als Antwort auf den Bedarf einer besseren Work-Life-Balance bei Mitarbeitern. Dabei gilt es sowohl die Bedürfnisse und Anforderungen der Mitarbeiter als auch der Unternehmen zu berücksichtigen und für beide Seiten zufriedenstellende Lösungen zu finden. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie flexible Arbeitsgestaltung in den Unternehmen aktuell Anwendung findet und wie sich die Technologien der Digitalisierung darin einordnen und zusammenführen lassen. Aufbauend auf einer strukturierten Literaturanalyse zum State of the Art der Potenziale flexibler Arbeit, zeigt der Beitrag die Synergieeffekte von Cyber-Physischen Systemen, Cloud Computing und dem Internet der Dinge als ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Digitale Planung der Baustellen-logistik im Großanlagenbau

Digitale Planung der Baustellen-logistik im Großanlagenbau

Ontologie zur Nutzung digitaler Modelle für die Logistikplanung auf der Baustelle
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Jana Stolipin, Jan M. Weber, Markus König
Im Großanlagenbau ist die Planung der baustellenlogistischen Prozesse im Wechselspiel mit den anfallenden Montageprozessen oftmals aufwendig und fehleranfällig. Werden Transport- und Lagerungsbedingungen nicht richtig interpretiert und eingehalten, können nicht nur Verzögerungen bei der Montage, sondern auch Beschädigungen an den sensiblen Anlagenkomponenten entstehen. Im schlechtesten Fall sind aufwendige Nacharbeiten oder komplette Demontagen notwendig. Eine detaillierte Betrachtung der Logistikprozesse und ihre zuverlässige Terminierung auf der Baustelle sind daher essenziell. Allerdings werden Planung und Steuerung der Logistik auf der Baustelle im Großanlagenbau bisher nur zum Teil digital unterstützt. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens werden daher die für die Baustellenlogistikplanung relevanten Anforderungen insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Bereich des Großanlagenbaus ermittelt und die Umsetzung der Planung und Steuerung ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 55-59
Digitalisierung individuell gestalten

Digitalisierung individuell gestalten

Unterstützung der digitalen Transformation durch das „Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt“
Larissa von Wascinski, Michael Weiß, Meike Tilebein ORCID Icon
Der fortschreitende digitale Wandel bringt Anpassungsdruck, aber auch Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Textil- und Bekleidungsindustrie. Hohe Investitionskosten für neue Technologien, unzureichende Qualifikation der Beschäftigten und fehlende Standards sind Beispiele für Hemmnisse, welche die Zurückhaltung vieler KMU gegenüber Digitalisierung begründen. Es besteht daher ein Bedarf an KMU-spezifischen Informationen, sowohl bezüglich möglicher Lösungen als auch bezüglich konkreter Implementierungen, sowie an Unterstützung zur Initiierung und Realisierung von Umsetzungsprojekten. Mit dem „Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Textil vernetzt“, welches durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert wird, sollen diese Bedarfe gedeckt sowie Potenziale der Digitalisierung und Vernetzung veranschaulicht und der Weg dorthin an KMU vermittelt werden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Industrie 4.0-Assessment als Orientierungshilfe für KMUs

Industrie 4.0-Assessment als Orientierungshilfe für KMUs

Bewertungsmodell zur Festlegung und Priorisierung von Industrie 4.0-Umsetzungsmaßnahmen in KMUs
Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Marco Unterhofer, Bozen, Michael Riedl, Riccardo Brozzi
Die evolutionäre technische und technologische Weiterentwicklung im industriellen Umfeld seit der industriellen Revolution Anfang des 19. Jahrhunderts kann zusammenfassend auch als Versuch des Menschen beschrieben werden, immer komplexer werdende künstliche Systeme zu erschaffen, die ihn in zunehmenden Maße bei der Ausführung produktiver Tätigkeiten unterstützen oder ersetzen. In der heutigen industriellen Ära, die maßgeblich durch die vierte industrielle Revolution geprägt ist, bemüht sich das industrielle Umfeld vorwiegend um das Vorantreiben der Digitalisierung. Während in größeren Unternehmen umfassende Digitalisierungsinitiativen bereits häufig in der zentralen Unternehmensstrategie integriert sind, haben kleinere Unternehmen oft Schwierigkeiten, Industrie 4.0-Paradigmen in die Praxis umzusetzen. Wenn man beachtet, dass kleine und mittlere Unternehmen, europaweit (ohne Berücksichtigung des Finanzsektors) mehr als ein Drittel der Wertschöpfung generieren, dann wird ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Management von Industrie 4.0-Plattformen

Management von Industrie 4.0-Plattformen

Die Sichtweise von KMU
Julian M. Müller, Johannes W. Veile, Kai-Ingo Voigt
Digital platforms in the context of industry 4.0 are considered to have numerous potentials. However, implementing and operating those pose some challenges, especially for small and medium-sized enterprises. This article analyzes the challenges of digital platforms using qualitative-empirical interviews with 83 experts from small and medium-sized German industrial enterprises. The results reveal that, among others, challenges exist in terms of trust, competitiveness, and coordination effort. From the results, strategic recommendations can be derived about how small and medium-sized companies can face the challenges in order to leverage the potential of digital platforms.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Mobile Technologie zur Unterstützung in Bauprojekten

Mobile Technologie zur Unterstützung in Bauprojekten

Betrachtung der sozialen Umfeldfaktoren zur erfolgreichen Integration einer mobilen Technologie bei Bauprojekten
Catharina Kloß, Mandy Tawalbeh
Die Komplexität von Bauprojekten erfordert eine kontinuierliche und transparente Dokumentation sowie ein ausgeprägtes Projektmanagement. Der Einsatz einer mobilen Technologie zur permanenten und flexiblen Projektdokumentation stellt eine Unterstützung dar und gibt gleichermaßen die Möglichkeit zur Rückkopplung zwischen Planungs- und Realisierungsdokumenten. Im Rahmen des Forschungsvorhabens mPRO wird in Zusammenarbeit mit der community4you AG ein softwaregestütztes Funktionsmuster zur ganzheitlichen Projektverbesserung entwickelt. Die Betrachtung der Stakeholder dient dazu, die Entwicklung der mobilen Technologie zu spezifizieren und den Nutzer sowie dessen Qualifikationen in den Mittelpunkt zu stellen. Im vorliegenden Beitrag erfolgt eine Betrachtung der Stakeholder als Basis für eine erfolgreiche Integration der mobilen Technologie.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 60-62
Modellierung von Kommissionierprozessen

Modellierung von Kommissionierprozessen

Eine Basis für ausführbare Prozesse in KMU
Daniel Hilpoltsteiner, Stephanie Bäuml, Christian Seel, Sebastian Meißner
Im Zeitalter der Digitalisierung ist die flexible Anpassung und Dokumentation von Geschäftsabläufen an die Marktsituation ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges. Allerdings stellt die Prozessmodellierung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) eine Herausforderung dar. Zumeist ist der Mehrwert aus Sicht der KMU nur schwer erkennbar, weswegen sie selten genutzt wird. Der vorliegende Beitrag zeigt das Potenzial der Prozessmodellierung für die Kommissionierung auf. Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Dokumentation der Prozesse als auch der Ausführbarkeit im Rahmen von Workflow-Management-Systemen. Im Speziellen wird aufgezeigt, wie sich Defizite in der Modellierung von Kommissionierprozessen erkennen und beheben lassen. Vor allem im Management verschiedener Prozessvarianten kann die Prozessmodellierung Vorteile bieten. Die daraus entstehenden, adaptiven Prozessmodelle stellen die Basis dar, um Prozesse und ihre Varianten ausführbar zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Produktdatenerfassung beim Profilbiegen Umsetzung eines Handmessgeräts zur Konturvermessung von gebogenen Profilen

Produktdatenerfassung beim Profilbiegen Umsetzung eines Handmessgeräts zur Konturvermessung von gebogenen Profilen

Peter Groche, Thomas Kessler, Johannes Hohmann, Dominik Huttel, Herkules Wetzlar
Kinematische Profilbiegeverfahren, wie das Drei-Rollen-Profilbiegen, zeichnen sich durch ihre hohe Flexibilität hinsichtlich der fertigbaren Konturen aus. Der geringe Automatisierungsgrad und die überwiegend manuelle Qualitätskontrolle führen jedoch zu einem hohen Personal- und Zeitaufwand. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt hat mit der Herkules Wetzlar GmbH ein Umsetzungsprojekt zur Erfassung und Digitalisierung der Kontur gebogener Profile durchgeführt. Mit den erzielten Ergebnissen konnte der Mehrwert durch die Implementierung von Sensorik in der Produktion gezeigt werden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 19-24
Vorgehensmodelle für die Industrie 4.0

Vorgehensmodelle für die Industrie 4.0

Strukturierte Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen in der produzierenden Industrie
Simon Hennegriff, Sebastian Terstegen, Sascha Stowasser, Holger Dander ORCID Icon, Patrick Adler
Die aktuelle Herausforderung vieler mittelständischer Unternehmen besteht darin, durch die Nutzung digitaler Technologien Innovations- und Produktivitätspotenziale zu erschließen und gleichzeitig Reibungsverluste bei der Einführung und Nutzung zu vermeiden, die Kompetenzen der Mitarbeiter zu ergänzen und weiterzuentwickeln sowie das technische System so zu gestalten, dass die Arbeit der Beschäftigten möglichst optimal unterstützt wird. Vorgehensmodelle haben das Potenzial, mittelständische bzw. kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei dieser Herausforderung strukturiert zu unterstützen. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung der produzierenden Industrie („Industrie 4.0“) wurden zahlreiche Vorgehensmodelle zur Unterstützung einer systematischen Einführung und Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen entwickelt und veröffentlicht.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Webgestützte Produktivitätsanalyse

Webgestützte Produktivitätsanalyse

Ein datenbasierter Ansatz zur zielgerichteten Gestaltung von Produktionssystemen
Constantin Grabner, Robert Glöckner, Hermann Lödding ORCID Icon, Nils Barck
Industrie 4.0 ist gegenwärtig das Schlagwort für die fortschreitende digitale Transformation im Produktionsumfeld. Die zunehmende Vernetzung, die wachsende Verfügbarkeit mobiler Endgeräte und neue Technologien, wie z. B. Augmented Reality, ermöglichen es, bestehende Prozesse grundlegend neu zu gestalten [1]. Bislang bleibt dieses Potenzial für Produktivitätsanalysen jedoch weitgehend ungenutzt. Derzeit können meist nur Spezialisten Produktivitätsanalysen durchführen. Dadurch sind sie aufwändig und teuer und kommen nur selten zum Einsatz. In der Praxis sind Verbesserungsmaßnahmen, wie z. B. die Digitalisierung von Prozessen, daher häufig nicht das Ergebnis einer systematischen Analyse. Der Beitrag stellt eine Produktivitätsanalyse vor, die sich an den Gestaltungsfeldern von Produktionssystemen orientiert, von den Produktionsmitarbeitern selbst durchgeführt werden kann und durch eine web-basierte Applikation unterstützt wird.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
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