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Digitale Identitäten

Digitale Identitäten

Ein Blockchain-Erfahrungsbericht aus Projekten im evan.network
Anja Wilde
Unsere Produktions-, Logistik- und Kommunikationsnetzwerke nehmen stetig an Komplexität zu. Immer mehr Informationen müssen immer schneller vom Sender zum Empfänger. In dieser vernetzten, digitalen Welt interagieren immer mehr Menschen, Unternehmen, Maschinen oder auch Produkte miteinander. Jeder dieser Netzwerkteilnehmer hat spezifische Eigenschaften, die dessen Identität beschreiben. Anhand dieser Eigenschaften wird eine digitale Identität geschaffen, mit der es möglich ist, die Netzwerkteilnehmer direkt miteinander zu verbinden.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 40-44
Echtzeitfähiger Informationsfluss in der maritimen Ausrüstung

Echtzeitfähiger Informationsfluss in der maritimen Ausrüstung

Ein System zur datenbasierten Abbildung des Produktionsprozesses
Konrad Jagusch ORCID Icon, Jan Sender ORCID Icon, Wilko Flügge
Um dem starken Zeitdruck bei der Entwicklung eines Schiffs zu begegnen, werden Prozesse parallelisiert. Der eigentliche Fertigungsstart liegt aufgrund dessen, wie in der Unikatfertigung üblich, vor der finalisierten Produktdefinition und der Fertigstellung aller Produktionsinformationen. Simultaneous Engineering bedingt einen hohen Grad an Kommunikation und einen stetigen Informationsfluss. Diese Datenrückführung aus der laufenden Produktion gilt es durch eine kontinuierliche, produkt- sowie prozessbezogene Datenerfassung zu befriedigen. Es ist daher notwendig, eine Methode zu entwickeln, die trotz Losgröße 1 den Bedarf an prozessbegleitenden Daten deckt. Eine große Herausforderung stellen dabei gering automatisierte oder gänzlich manuelle Prozesse wie die Ausrüstung von Schiffen dar, die einen zeitlichen Mehraufwand bei der Datenerfassung bedingen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Industrielle Realisierung wissensbasierter Instandhaltungsstrategien

Industrielle Realisierung wissensbasierter Instandhaltungsstrategien

Ein instandhaltungsspezifisches Reifegradmodell für Produktionsunternehmen am Weg zur Smart Factory
Tanja Nemeth, Fazel Ansari ORCID Icon, Wilfried Sihn
Um die zunehmende Komplexität und Automatisierung von Cyber-Physikalischen Produktionssystemen (CPPS) zu bewältigen, wurden wissensbasierte Instandhaltungsstrategien und -modelle als Schlüsselfaktor identifiziert. Durch diese, soll eine Sicherung und Verbesserung der Maschinenverfügbarkeit und Prozessstabilität erreicht werden. Trotz der Bereitschaft vieler Unternehmen, in besagte Neuerungen zu investieren, fehlen ihnen oftmals die hierfür nötigen Kompetenzen und Kapazitäten (z.B.: geeignete Methoden zur Datenanalyse und Prognose). Um diese Problematik zu lösen, stellen die AutorInnen ein ganzheitliches Reifegradmodell zur Bewertung und Identifizierung von Stärken und Schwächen der Instandhaltung auf operativer, taktischer und strategischer Ebene nach einem mehrdimensionalen analytischen Ansatz, vor.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
Digitalisierung steigert die Wett-bewerbsfähigkeit der Windindustrie

Digitalisierung steigert die Wett-bewerbsfähigkeit der Windindustrie

Horst Wildemann
Der von der Politik beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie und das Ziel, den Energiemix erheblich auf erneuerbare Energien auszurichten, beschert der Branche großes Wachstumspotenzial. Die Digitalisierung und die Technologien, die sich daraus ergeben, wie Sensorik, Robotik und Assistenzsysteme, künstliche Intelligenz sowie Virtual- und Augmented Reality unterstützen die Unternehmen dabei, das Potenzial zu realisieren. In der Studie „Industrialisierung der Windindustrie“ der TU München hat sich herausgestellt, dass die Digitalisierung auf den „Levelized Cost of Energy“ (LCOE) einen positiven Effekt haben wird.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 63-65
Ganzheitliche Produktionssysteme und Industrie 4.0

Ganzheitliche Produktionssysteme und Industrie 4.0

Use-Case-Analyse als Werkzeug zur Konfiguration von Industrie 4.0-Prozessen
Uwe Dombrowski, Thomas Richter, Fabian Loerwald
Derzeit sind in ca. 90 % der produzierenden Unternehmen Ganzheitliche Produktionssysteme (GPS) eingeführt [1, 2] und haben sich in den letzten Jahren als Industriestandard etabliert [3]. Augenblicklich stehen Unternehmen vor den Herausforderungen der digitalen Transformation der Produktion, subsumiert unter dem Begriff „Industrie 4.0“. Die Industrie 4.0 soll weitere auf dem Ganzheitlichen Produktionssystem basierende Produktivitätssteigerungen erzielen. Um das Potenzial der Industrie 4.0 zu nutzen, müssen Unternehmen zunächst Lösungsalternativen und Handlungsräume durch die Industrie 4.0 identifizieren und anschließend das Potenzial anhand der individuellen Rahmenbedingungen aufzeigen und bewerten. Dieser Beitrag beschreibt eine retrospektivische, quantitative Analyse der Wechselwirkungen von GPS und Industrie 4.0, basierend auf 260 praxisorientierten Industrie 4.0 Use Cases, in denen erfolgreich Industrie 4.0 umgesetzt wurde. Somit werden Unternehmen dabei unterstützt, ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 43-46
Informationsharmonisierung logistischer Prozesse

Informationsharmonisierung logistischer Prozesse

Erfolgreiche digitale Transformation produktionslogistischer Prozesse durch ausreichende Informationsqualitäten
Timo Busert ORCID Icon, Alexander Fay ORCID Icon
Die digitale Transformation produktionslogistischer Prozesse verspricht große Potenziale zur Effizienzsteigerung, da diese somit zielgerichteter gesteuert und bestehende Kapazitäten besser ausgenutzt werden können. Ein entscheidender Faktor dabei ist die Qualität der zu erhebenden und zu verarbeitenden Informationen. In diesem Beitrag wird eine Methode zur systematischen digitalen Transformation produktionslogistischer Prozesse vorgestellt, mit Fokus auf Informationsflüsse und deren Qualität.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Intelligentes Behältermanagement

Intelligentes Behältermanagement

Transparente Ladungsträgerbestände und -bedarfe durch Technologien des Internets der Dinge und Dienste
Martina Romer, Sebastian Meißner
Experteninterviews haben gezeigt, dass viele Tätigkeiten im Behälter-management manuell durchgeführt werden und Transparenz über die Ladungsträgerbestände fehlt. Die Folgen sind unter anderem Unter- oder Überbestände von Ladungsträgern. In diesem Beitrag wird das Konzept der datenbasierten Dienstleistung „automatisierte Kreislaufüberwachung“ vorgestellt. Die Dienstleistung basiert auf der Integration von Identifikations-, Kommunikations- und Lokalisierungstechnologien in Ladungsträgern und der durchgängigen Erfassung von Zustandsdaten in den logistischen Prozessen. Die Daten werden in einem cloudbasierten Service-System verarbeitet und lösen bei potenziellen Über- und Unterbestände so genannte Supply-Chain-Event aus, um frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und eine Lieferstörung zu verhindern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Menschliche Arbeit in Cyber-Physischen Produktionssystemen

Menschliche Arbeit in Cyber-Physischen Produktionssystemen

Vorstellung einer Methode zur Evaluationvon Gestaltungsprinzipien für Benutzerschnittstellen
Hendrik Stern ORCID Icon, Till Becker ORCID Icon
Aufgrund des Wandels der Arbeit in der Produktion infolge der Einführung Cyber-Physischer Systeme besteht ein Bedarf an adäquaten Gestaltungsprinzipien für Benutzerschnittstellen zwischen Menschen und Maschinen. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurde eine Methode zur Bestimmung und Evaluation von derartigen Gestaltungsprinzipien entwickelt, die Gegenstand dieses Beitrags ist. Die Methode kann dazu verwendet werden, einen Regelkatalog für eine erfolgreiche Integration der Human Factors in Cyber-Physische Produktionssysteme zu erstellen sowie Gestaltungsprinzipien zu evaluieren.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 51-54
Plattformökonomie und Datenhoheit in der Luftfahrt

Plattformökonomie und Datenhoheit in der Luftfahrt

Christoph de Beer
In vielen Industrien werden zurzeit neutrale Datenplattformen entwickelt, die zur Datenakquisition, Datenaufbereitung und -verarbeitung sowie anschließender Bereitstellung an kommerzielle Nutzer, an öffentliche Stellen (z.B. Statistikämter) oder an Sicherheitsorgane dienen sollen. Nachgelagert und getrennt von der Datenplattform, findet dann u.a. eine Entwicklung von kommerziellen Services auf den entsprechenden Serviceplattformen statt. Beispiele für Serviceplattformen im Luftfahrtumfeld sind z.B. Aviatar, Skywise oder AnalytX. Das Zusammenspiel der Plattform- und Serviceentitäten, ggf. sogar branchenübergreifend und mit öffentlichen Institutionen, ist sowohl auf technischer Ebene in Bezug auf Datensicherheit, Datenqualität, Datenklassifizierung und Datenzuordnung zu Kategorien wie personenbezogen, sicherheitsrelevant, nur anonymisiert zu verwenden etc. als auch auf rechtlicher Ebene in Bezug auf Datenhoheit, geistiges Eigentum und Beachtung von luftfahrtspezifischen ...
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 47-50
Virtuelle Produktion

Virtuelle Produktion

Eine Marktstudie zum Einsatz von Digitalisierung in der produzierenden Industrie mit dem Fokusgebiet Augmented Reality
Axel Wellendorf, Felix Kottenbrock, Sebastian Trampnau
In Zeiten fortschreitender Globalisierung nehmen die internationalen Investitions- und Konsumgütermärkte zunehmend dynamischere Formen an. Die Märkte sind im Wandel und Kunden der Industrie verlangen nach qualitativer und zeitgleich flexibler Produktfertigung. Um weiterhin marktbeständig zu bleiben, müssen die Unternehmen auf die neuen Anforderungen reagieren und sich von herkömmlichen Produktionskonzepten lösen. Als Reaktion bietet die Digitalisierung unterschiedliche Technologien und Methoden zur Abhilfe. Der folgende Beitrag beschreibt den derzeitigen Stand und die zukünftige Umsetzung der virtuellen Produktion in Unternehmen und fokussiert sich im Speziellen auf das Potenzial der Augmented Reality im Produktionsumfeld. Es entsteht ein umfassendes Gesamtbild der aktuellen Marktsituation und erleichtert entsprechende investitionsstrategische Entscheidungen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 25-29
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