Prozessmanagement

Kollaboratives virtuelles Prototyping

Kollaboratives virtuelles Prototyping

Manfred Grauer, Thomas Barth
m Bereich der von mittelständischen Unternehmen geprägten Automobilzulieferindustrie steigen die Anforderungen der Kunden an die vom Zulieferer zu entwickelnden und herzustellenden Produkte oder Sys-temkomponenten bezüglich Kosten und Qualität kontinuierlich. Gleichzeitig muss die “Time-to-Market” reduziert werden. Mit traditionellen Mitteln der Rationalisierung sind diese Anforderungen nicht zu bewältigen. Sie erfordern darüber hinaus eine wachsende Flexibilität, Offenheit und Effizienz der Prozesse und der verwendeten Technologien insbesondere in den frühen Phasen des Produktlebenszyklus. Im Beitrag werden Potenziale und Lösungsansätze dargestellt, die durch die Einführung von Techniken der kollaborativen, virtuellen Produkt- und Prozessentwick-lung und -optimierung ausgeschöpft werden können. Anhand eines Beispiels aus der Praxis eines mittelständischen Automobilzulieferers aus dem Bereich der Umformtechnik werden ein Lösungsansatz vorgestellt und erste ...
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
Strategien der integrierten Technologieplanung

Strategien der integrierten Technologieplanung

Fritz Klocke, Hagen Wegner, Holger Willms
Produktivität, Qualität, Flexibilität und Produktionskosten sind nicht die einzigen entscheidenden Kriterien für eine effiziente Produktion. Zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit muss vielmehr ein globales Optimum der Prozesskette erreicht werden, welches die unternehmensspezifisch vorhandenen Ressourcen optimal nutzt und gleichzeitig Innovationen berücksichtigt. In diesem Beitrag werden diesbezügliche Ansätze zur Unterstützung der integrierten Technologieplanung erläutert, die am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen (WZL) entwickelt wurden.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 62-65
Prozessorientierte Kommunikation

Prozessorientierte Kommunikation

Eine Grundlage für die Steuerung von Fahrzeugflotten
Elmar Erkens, Wolfgang Krieger
Der Beitrag beschreibt das von den Autoren entwickelte Prozessmodell für die Gestaltung der Arbeitsabläufe zwischen Disponent und Fahrer zur Umsetzung einer Fahrzeugsteuerung. Im “w@pLog”-Sys-tem wurde das Prozessmodell umgesetzt. Die in diesem System realisierte Fahrzeugsteuerung nutzt das Mobile Internet und spezifische Protokolle zur Datenübertragung. Aufgrund dieses Ansatzes können marktübliche Geräte genutzt werden, was den Investitionsaufwand für die Geräteausstattung im Fahrzeug gering hält.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Beitrag zur Automatisierung des Performance Measurement von Supply Chains

Beitrag zur Automatisierung des Performance Measurement von Supply Chains

Marcus Seifert
Die Beurteilung der eigenen Geschäftsprozesse in einer Supply Chain anhand von Leistungskennzahlen sowie die Ableitung von Maßnahmen zur Prozessverbesserung aus erkannten Schwachstellen sind wichtige Managementaufgaben. Methodisch stellt die Literatur verschiedene theoretische Ansätze für ein Performance Mea- surement von Supply Chains zur Verfügung, rechnergestützte Werkzeuge zur automatisierten Durchführung eines Performance Measurement hingegen sind nur selten am Markt zu finden. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Softwaretool für das Performance Measurement vorgestellt, mit dem sich durch Nutzung von PPS-Daten die Datensammlung beim Performance Measurement weitestgehend automatisieren lässt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 34-37
Das Technologiemanagement und -controlling von morgen

Das Technologiemanagement und -controlling von morgen

Walter Eversheim, Katarina Hachmöller, Markus Knoche, Ralf Walker
Durch eine bessere Organisation der Prozesse im Technologiemanagement sowie durch eine effiziente Informationsverwaltung können Produktionstechnologien effektiver eingesetzt, neuartige Produktkonzepte realisiert und Herstellkosten gesenkt werden. Die Software eTEMsolutionTM unterstützt die strukturierte Ausführung dieser Prozesse sowie das Management von relevanten Informationen. Darüber hinaus werden durch das vorgestellte Kennzahlensystem gezielt Potenziale für Verbesserungen in den Prozessen und in der Informationsbasis aufgezeigt. Insbesondere durch die Kombination von eTEMsolutionTM und Kennzahlensystem können marktorientierte Technologiestrategien kontinuierlich abgeleitet und umgesetzt werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 22-25
Prozesskosten in der Beschaffungslogistik

Prozesskosten in der Beschaffungslogistik

Anspruch und Wirklichkeit
Heimo Losbichler, Gerald Oberlehner
Die Beschaffungslogistik wird zunehmend Gegenstand der Prozessoptimierung. Der klassische Weg der Prozesskostenrechnung ist für deren anlagenintensive Prozesse jedoch ungeeignet. Ein ressourcenorientierter Ansatz verspricht deutlich höhere Kos- tentransparenz.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 47-50
Integration von Workflow- und Wissensmanagement

Integration von Workflow- und Wissensmanagement

Ein Ansatz zur Flexibilisierung industrieller Geschäftsprozesse
Jörg Becker ORCID Icon, Stefan Neumann, Thomas Serries
Durch Workflowmanagement kann vielfach die Prozessorientierung und Effizienz in industriellen Geschäftsprozessen gesteigert werden. In wissensintensiven, variantenreichen Prozessen erweist sich die automatisierte Workflowsteuerung jedoch als zu unflexibel. Hier liegen die Stärken von Wissensmanagementsystemen. Der Beitrag behandelt Möglichkeiten zur nutzensteigernden Kombination beider Ansätze und der Umsetzung mittels Intranettechnologie.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 23-27
Simulative Flexibilitätsanalyse interorganisatorischer Geschäftsprozesse

Simulative Flexibilitätsanalyse interorganisatorischer Geschäftsprozesse

Christof Göbel, Armin Heinzl, Stefan Hocke
Unternehmen agieren als Teil eines komplexen Versorgungsnetzwerkes in einer dynamischen Umwelt. Dabei sind sie einer Vielzahl von umwelt- und systeminduzierten Einflüssen ausgesetzt, die das Erreichen der verfolgten Unternehmensziele beeinträchtigen. Um die sich daraus bietenden Chancen nutzen und die hieraus resultierenden Gefahren abwenden zu können, sind die unternehmensübergreifenden Prozesse so zu gestalten, dass sie die Unternehmen bestmöglichst unterstützen, um auf diese Einflüsse zielgerichtet und flexibel reagieren zu können. Die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen an sich immer schneller ändernde Umweltbedingungen wird zum Schlüsselfaktor für deren Überlebensfähigkeit.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 17-22
Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung

Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung

Ein Darstellungs- und Gestaltungsinstrument
Frank Krohn, Markus Stammen, Johannes Wolf
Die Aufgabenerfüllung in der betrieblichen Praxis ist häufig stark an der Funktions- bzw. Abteilungssicht orientiert. Unzulänglichkeiten und Reibungsverluste bei funktions- und abteilungsübergreifenden Abläufen sind dann kaum zu vermeiden. Hier ansetzend verfolgt die Geschäftsprozessmodellierung und -optimierung eine integrative Ablaufsicht. Geschäftsprozessmodellierung hat ganz allgemein die Abbildung der betrieblichen Abläufe zum Gegenstand. Geschäftsprozessoptimierung zielt auf die Verbesserung der operativen Leistungserstellung, wobei die organisatorischen Strukturen und Aufgabenverteilungen weitgehend beibehalten werden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 71-73
Business Engineering

Business Engineering

Geschäftsbereiche gestalten, Geschäftsprozesse optimieren
Günther Schuh ORCID Icon, Bernd Lorscheider, Stephan Schittny, Hansruedi Tanner
Zwischen den meisten Ansätzen zur strategischen Unternehmensgestaltung und zur Optimierung der Geschäftsprozesse klafft immer noch eine große Lücke. Während es auf der einen Seite noch an Möglichkeiten mangelt, die strategischen Ansätze im Unternehmen operativ umzusetzen, besteht auf der anderen Seite die Gefahr, dass strategisch überholte Geschäftsprozesse operativ optimiert werden. Der vorliegende Beitrag stellt einen Ansatz zum Business Engineering vor, der basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen die Brücke zwischen strategischer Gestaltung und operativer Umsetzung schlägt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 56-60
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