Produktionsplanung

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Effizienter Werkzeugeinsatz beim Präzisionsschmieden

Effizienter Werkzeugeinsatz beim Präzisionsschmieden

Ein Ansatz für eine verbesserte Abstimmung zwischen Werkzeuginstandhaltung und Produktionsplanung und -steuerung
Anis Selaouti, Sven Baumgarten, Rouven Nickel
Auf der einen Seite birgt das Präzisionsschmieden ein hohes Einsparpotenzial bei Material und Prozesswärme sowie bei der Reduzierung der Verfahrensschritte. Auf der anderen Seite werden die Werkzeuge aber auch sehr viel stärker belastet als beim konventionellen Schmieden. Dies führt zu einer schnelleren Abnutzung und einer geringeren Standmenge der Werkzeuge. Im Rahmen des Teilprojekts C4 des Sonderforschungsbereichs (SFB) 489 „Prozesskette zur Herstellung präzisionsgeschmiedeter Hochleistungsbauteile“ wird daher ein simulationsgestützter Ansatz entwickelt, der die Bewertung von neuen technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Verbesserung des Werkzeugeinsatzes zulässt und somit eine Überführung in die industrielle Praxis unterstützt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 6 | Seite 73-76
Dimensionierung von Fertigungslosgrößen

Dimensionierung von Fertigungslosgrößen

Diskussion wirtschaftlich orientierter Ansätze vor dem Hintergrund logistischer Zielgrößen
Ben Münzberg, Matthias Schmidt ORCID Icon, Peter Nyhuis ORCID Icon
Die betriebliche Losgrößenplanung stellt eine der zentralen Aufgaben innerhalb der Produktionsplanung und -steuerung dar und ist damit ein wesentlicher Einflussfaktor für die Wirtschaftlichkeit von Fertigungs- und Montageprozessen. In der Vergangenheit wurden zahlreiche verschiedene Verfahren entwickelt, welche allerdings alle demselben Grundansatz folgen. Die sich ergebenden Resultate sind dementsprechend recht ähnlich. Eine gemeinsame Schwäche ist die begrenzte Betrachtung logistikinduzierter Kosten, welche mit zunehmender Losgröße steigen und deren Berücksichtigung dementsprechend zu generell kleineren Losgrößen führen würde. Dieser Beitrag vergleicht Funktionen und Ergebnisse unterschiedlicher Ansätze zur Bestimmung von Produktionslosgrößen und diskutiert die klassisch vernachlässigten Kostenfaktoren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 22-26
Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bei Montagelinien

Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bei Montagelinien

Optimale Nutzung von Personalressourcen bei Montagelinien in der variantenreichen Serienfertigung
Stefan Auer, Wilfried Sihn
Die Produkte der europäischen Automobilindustrie zeichnen sich durch eine hohe Variantenvielfalt und Komplexität aus. Die Planung hat dadurch die Aufgabe eine Produktionsreihenfolge zu finden, bei der die Mitarbeiter trotz schwankender Arbeitsinhalte gleichmäßig ausgelastet werden können. Herkömmliche Werkzeuge berücksichtigen dabei das Personal nur bedingt. An Montagebändern in der Automobilindustrie ist das Personal aber eine der wichtigsten Ressourcen. Darum wird zum Abdecken von Spitzen oft ein zu hoher Personalstand vorgehalten. Der vorliegende Beitrag zeigt einen Ansatz zur Integration von Personaleinsatz- und Produktionsprogrammplanung in der variantenreichen Fließfertigung, um einen flexiblen und wandlungsfähigen Personaleinsatz zu ermöglichen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 35-38
Beschreibung und Bewertung von Flexibilität

Beschreibung und Bewertung von Flexibilität

Wiebke Hartmann, Tim D. Busse, Peter Nyhuis ORCID Icon, Sebastian Beck
Unternehmen stehen angesichts eines zunehmend turbulenten Umfelds vor der Herausforderung, Kapazitätsangebot und -nachfrage durch gezielte Maßnahmen aufeinander abzustimmen. Es wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem diese Maßnahmenauswahl im Rahmen einer quantitativen Analyse gestützt wird.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 62-64
Wetterabhängige Errichtungsplanung und Supply-Chain-Steuerung von OffshoreWindenergieanlagen

Wetterabhängige Errichtungsplanung und Supply-Chain-Steuerung von OffshoreWindenergieanlagen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Anne Schweizer, Michael Lütjen ORCID Icon, Wolf Lampe
Die Errichtung und Nutzung von Offshore-Windenergieanlagen wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Bisher wurde mit „Alpha Ventus“ ein erster deutscher Offshore-Windenergiepark errichtet und in Betrieb genommen. Die Erfahrungen zeigen, dass Transport, Errichtung und Montage von Offshore-Windenergieanlagen erheblichen witterungsbedingten Einflüssen unterliegen und zu erheblichen Projektverzögerungen führen können. Ziel aktueller logistischer Forschungsaktivitäten für die Offshore-Montage ist die robuste Auslegung entsprechender Planungs- und Steuerungsmethoden. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die bestehenden Störgrößen entlang der Supply Chain im Hinblick auf die Offshore-Montage analysiert und ein adaptives Planungs- und Steuerungskonzept entworfen. Hierzu wird die Methode der stochastischen Programmierung vorgestellt, um mit dieser später Witterungseinflüsse wahrscheinlichkeitsbasiert in die Montageablaufplanung einzubeziehen und geeignete ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 6 | Seite 62-66
Chinas Logistik-Hubs

Chinas Logistik-Hubs

Jian Tong, Sebastian Kummer, Felix Badura, Haitao Wen
Die Raum- und Wirtschaftspolitik der chinesischen Regierung im vergangenen Jahrzehnt führte zu ausgeprägten regionalen wirtschaftlichen Ungleichgewichten. Um Initiativen erfolgreich umsetzen zu können, stellt vor allem eine valide Standortplanung innerhalb China für ausländische Logistikunternehmen eine große Herausforderung dar. Bei der Standortwahl, sowohl für Markteintritt als auch für Marktbearbeitung, müssen Logistikunternehmen verschiedene qualitative und quantitative Entscheidungskriterien berücksichtigen. Im vorliegenden Beitrag wird ein Überblick der wichtigsten Logistik-Hubs Chinas aufgezeigt sowie deren Charakteristik und Standortqualität aus Sicht der westlichen Logistikunternehmen analysiert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Robuste Termin- und Kapazitätsplanung durch Szenariosimulation

Robuste Termin- und Kapazitätsplanung durch Szenariosimulation

Christian Nedeß, Axel Friedewald, Lars Wagner
Bisherige Simulationsmodelle können störungsanfällige Fertigungs- und Montageabläufe nicht mit der erforderlichen Robustheit planen. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Schiffbaus auf, wie ein szenariobasiertes Vorgehensmodell den Simulationsanwender dabei unterstützen kann die unterschiedlichen Szenarien aufwandsarm zu erstellen und zu verwalten. Eine Bewertungssystematik vereinfacht die Interpretation der Simulationsergebnisse zur Beurteilung der Robustheit der Planung.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 45-48
Zukunft der Produktion in Deutschland

Zukunft der Produktion in Deutschland

Entwicklungstrends und Herausforderungen für die Produktion
Eberhard Abele, Guido Rumpel, Jan Cachay
Der Frage zur Zukunft des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und den zukunftsträchtigen Wirtschaftszweigen geht das gemeinsame Forschungsprojekt zwischen McKinsey & Company und dem Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) an der TU Darmstadt nach. Ein innovativer Ansatz zur Segmentierung verschiedener Produktionen innerhalb des verarbeitenden Gewerbes ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Produktionsstruktur in Deutschland. Ein Vergleich mit anderen europäischen Industrienationen erlaubt die Einordnung des deutschen verarbeitenden Gewerbes in einen internationalen Kontext. Ausgehend von einem Basisszenario lässt sich mit entsprechenden Hebeln zur Optimierung der Produktion ein Zukunftsszenario zur Stärkung der Produktion in Deutschland ableiten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 6 | Seite 53-58
Kennlinien im Produktionscontrolling

Kennlinien im Produktionscontrolling

Implementierung der Produktionskennlinien in das laufende Produktionscontrolling eines Elektronikwerks
Ben Münzberg, Tim D. Busse, Alexander van Bebber
Die logistische Leistungsfähigkeit produzierender Unternehmen ist heute so wichtig wie nie zuvor. Das Elektronikwerk Amberg (EWA) hat das frühzeitig erkannt und ein umfassendes Kennzahlentool entwickelt, welches bei der logistischen Beherrschung der Produktionsprozesse unterstützt. Bisher war es allerdings nicht möglich, Wirkungszusammenhänge zwischen zentralen logistischen Zielgrößen abzubilden. Der Beitrag zeigt anhand eines Projekts des IFA mit dem EWA den theoretischen Hintergrund und die für die Wettbewerbsfähigkeit immense Bedeutung von Produktionskennlinien. Zudem werden das Vorgehen, die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Implementierung der Kennlinien in das Produktionscontrolling aufgezeigt.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 5 | Seite 43-46
Ein heuristisches Verfahren für die Maschinenbelegungsplanung in einem Walzwerk

Ein heuristisches Verfahren für die Maschinenbelegungsplanung in einem Walzwerk

Eva Schiefer
Ein ständig wachsender Kostendruck, immer individuellere Fertigungsaufträge sowie kürzer werdende Innovationszyklen sind nur einige der Kennzeichen eines grundlegenden strukturellen Wandels, mit denen sich die Produktionsindustrie seit Jahren konfrontiert sieht [1]. Um sich positiv von den Mitbewerbern zu differenzieren und ihnen gegenüber einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, muss ein Unternehmen die Fähigkeit besitzen sich den dynamischen Bedingungen der internen und externen Umwelt anzupassen. Einen Beitrag dazu liefert eine flexible Steuerung des Materialflusses. Der vorliegende Beitrag stellt einen heuristischen Ansatz für die Maschinenbelegungsplanung des Warmwalzwerks eines Stahlherstellers vor.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
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