Produktionsplanung

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Supply Chain Event Management in der Fertigungssteuerung

Supply Chain Event Management in der Fertigungssteuerung

Ein eventbasierter Ansatz
Herfried M. Schneider, Thomas Rücker, Daniel Nägelein
Trotz steigender Vernetzung und Anwendung des elektronischen Datenaustauschs sind für viele Unternehmen, z. B. für einen Großteil der Automobilzulieferer, künftige Bedarfsverläufe nicht klar erkennbar. Aufgrund von Bedarfsschwankungen und daraus resultierenden Abweichungen vom planmäßigen Produktionsprozess ergeben sich hohe Anforderung an die Produktionsplanung und -steuerung insbesondere für Unternehmen mit mehrstufiger Produktion. Die zur Reaktion auf solche Abweichungen notwendige Transparenz und Flexibilität kann mittels der Prozesse des Supply Chain Event Management (SCEM) geschaffen werden. Das Ziel ist die automatisierte Erkennung und Simulation der Auswirkungen aller intern und extern induzierten Störungen (Events), um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Am Beispiel eines Automobilzulieferers wird die Prozesskette des SCEM definiert und anschließend beispielhaft in einem Advanced Planning and Scheduling-System (APS-System) umgesetzt. Resultat ist eine flexible ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 17-21
Zentrale Faktoren in der regionalen Standortplanung

Zentrale Faktoren in der regionalen Standortplanung

Ergebnisse einer Unternehmensbefragung in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg
Lukas Richter, Matthias Schmidt ORCID Icon, Peter Nyhuis ORCID Icon
Sowohl ländliche als auch urbane Regionen haben für Unternehmen ihre spezifischen Vorzüge. In der Praxis stellt sich die zentrale Frage, wie sich die Strukturbereiche unterscheiden und unter welchen Voraussetzungen für Unternehmen eine Ansiedlung in der Stadt, auf dem Land oder auch in Zwischenbereichen infrage kommt. In einer Studie wurden Unternehmen in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg zu ihren Unternehmensstandorten befragt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Produktionslogistik in Instandhaltungswerkstätten

Produktionslogistik in Instandhaltungswerkstätten

Ein Bottom-up-Ansatz zur Verbesserung der logistischen Prozesse in der Instandhaltung hochwertiger Investitionsgüter
Uwe Dombrowski, Ralf Aurich, Markus Sendler
Die effiziente Durchführung von Servicedienstleistungen an hochwertigen Investitionsgütern, wie die Instandhaltung, Reparatur und Überholung von Flug- und Schienenfahrzeugen, wird durch ein turbulentes Umfeld erschwert. Ein Verbesserungsansatz kann eine exzellente Produktionslogistik in den Instandhaltungswerkstätten sein. Dieser Beitrag beschreibt einen Bottom-up-Ansatz, der mithilfe der Dimensionierung materialflussgerechter Zwischenläger die Grundlage für eine Verbesserung der logistischen Prozesse bereitet.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 45-48
Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Produktionsnivellierung in der Prozessindustrie

Fallstudie zu einem innovativen Lean-Management-Konzept bei einem Chemiehersteller
Carsten Feldmann, Patrick Lückmann, Alexander Giering
Auslastungsschwankungen führen zu temporären Über- und Unterlastungen in der Fertigung sowie zu Beständen. Nivellierung (jap. Heijunka) als Methode des Lean Managements entkoppelt Fertigungssysteme von der volatilen Kundennachfrage, um die vorgenannten unwirtschaftlichen Zustände zu vermeiden. Das Produktionsprogramm (Mengen, Varianten) wird möglichst gleichmäßig auf der Zeitachse verteilt: Idealerweise werden alle Varianten z. B. jeden Tag hergestellt (Every Part Every Intervall, EPEI), statt eine Variante möglichst lange und ohne Umrüsten zu produzieren (Kampagnenfertigung). Diese Glättung erzielt eine gleichmäßig hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten bei kurzen Durchlaufzeiten und niedrigen Umlaufbeständen. Während für die Fertigungsindustrie verschiedene empirisch bewährte Nivellierungsmethoden zur Verfügung stehen, besteht in Bezug auf die Prozessindustrie eine Forschungslücke. Dieser Beitrag beschreibt ein innovatives Nivellierungsmodell für die ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 35-38
Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext  von Industrie 4.0

Aufgaben der Produktionsplanung im Kontext von Industrie 4.0

Thorben Kuprat, Jonas Mayer, Peter Nyhuis ORCID Icon
In heutigen Produktionssystemen leisten die Aufgaben der Produktionsplanung und -steuerung (PPS) einen erheblichen Beitrag zur effizienten Durchführung von Produktionsprozessen. Die entscheidende Schnittstelle zwischen der prognosebasierten Planung und ihrer produktionsnahen Umsetzung bildet der Austausch von Plan- und Rückmeldedaten. Es ist zu erwarten, dass sich Entwicklungen im Zuge der Industrie 4.0 in einer Steigerung der Datenqualität und -aktualität widerspiegeln werden und so zu verbesserten Ergebnissen im Rahmen der Produktionsplanung führen. In dem vorliegenden Beitrag werden die Aufgaben der Produktionsplanung hinsichtlich ihrer Entwicklungspotenziale im Kontext der Industrie 4.0 beleuchtet.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 11-14
Kapazitätssteuerung auf Basis von Werkzeugmaschinen

Kapazitätssteuerung auf Basis von Werkzeugmaschinen

Durchlaufzeitharmonisierung in der Werkstattfertigung durch den Einsatz rekonfigurierbarer Werkzeugmaschinen
Dennis Lappe, Christian Toonen, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Aufgrund der Einbindung in globale Netzwerke sind heutige Absatzmärkte produzierender Unternehmen hochkomplex. Die Unternehmen sind dabei oftmals mit sich ändernden Rahmenbedingungen bezüglich Varianten, Mengen und Lieferterminen bestellter Produkte konfrontiert. Hierdurch bedingt ergibt sich eine fluktuierende Kapazitätsnachfrage, welche die Planung und Steuerung einer hinreichend guten Kapazitätsbereitstellung stark erschwert sowie das Risiko einer schlechten Termintreue erhöht. Eine effiziente Kapazitätsbereitstellung und -steuerung ist demzufolge essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. In diesem Beitrag wird ein Verfahren zur Kapazitätssteuerung vorgestellt, welches insbesondere die in der Regel noch nicht berücksichtigten Poten-ziale rekonfigurierbarer Werkzeugmaschinen einbindet.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 17-22
Industrie 4.0 = CIM 2.0?

Industrie 4.0 = CIM 2.0?

Peter Mertens
Beim Studium des Konzepts „Industrie 4.0“ werden einige Analogien zu CIM sichtbar. Bei Industrie 4.0 kann man den inzwischen erreichten Fortschritt in der Fertigungstechnik und in der Informatik nutzen. Hingegen waren beim CIM-Konzept die Wechselwirkungen zwischen der betriebswirtschaftlichen Sphäre und der Wirtschaftsinformatik einerseits und dem Maschinenbau andererseits schon besser erkannt worden. Es empfiehlt sich, beim Entwurf von generellen und branchenspezifischen Industrie-4.0-Lösungen auf Erkenntnisse und Erfahrungen, die bei CIM-Projekten gewonnen worden waren, zurückzugreifen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 27-30
Detektion kritischer Störungen in Supply Chains

Detektion kritischer Störungen in Supply Chains

Jens Hartmann, Magdalena Metzger, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die Produktion vieler Güter findet heute an verteilten Standorten innerhalb von Supply Chains mit mehreren Produktionsstufen statt. Die Produktionsplanung der einzelnen Standorte basiert dabei auf vereinbarten Lieferterminen für benötigte Rohstoffe und Zwischenprodukte mit anderen Supply Chain Partnern. Für ein funktionierendes Gesamtsystem ist daher von großer Bedeutung, dass vereinbarte Liefertermine eingehalten werden. Häufig treten jedoch unerwartete Störungen der Produktion auf, welche die Ausführung eines gegebenen Produktionsplans verhindern. Dieser Beitrag beschreibt ein Verfahren, mit dem durch signalbasierte Fehlererkennung kritische Störungen in Produktionssystemen rechtzeitig erkannt werden können. Nach der Detektion von Störungen wird zudem mittels einer Heuristik ein geänderter Plan erzeugt, der die Störungen abschwächt und so für eine zuverlässige Produktion sorgt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 26-30
Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Individualisierte Arbeitsassistenz in der Produktion

Gestaltung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit in der industriellen Produktion
Felix Busch, Jochen Hartung, Carsten Thomas, Sascha Wischniewski, Jochen Deuse ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die Förderung gesunder, sicherer und wettbewerbsfähiger Arbeit ist insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine bedeutende Herausforderung in der industriellen Produktion. Gerade in Arbeitssystemen mit hohem Anteil manueller Arbeit ist dies von zentraler Bedeutung und eine entsprechende Gestaltung erforderlich. Der Beitrag diskutiert die Potenziale hybrider Mensch-Roboter-Arbeitssysteme zur Gestaltung von Arbeit mit individueller Technikunterstützung.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 7-10
Adaptive exponentielle Glättung 1. Ordnung

Adaptive exponentielle Glättung 1. Ordnung

Frank Herrmann
Bedarfe von Kunden nach Produkten und von der Produktion nach Teilen werden in Unternehmen sehr häufig prognostiziert und ihre Ergebnisse werden in der operativen Produktionsplanung und -steuerung intensiv genutzt. Bei regelmäßigen und konstanten Bedarfsverläufen wird bevorzugt die exponentielle Glättung 1. Ordnung eingesetzt. Zur Sicherung einer gleichbleibenden Prognosequalität ist sein Glättungsparameter im Zeitablauf anzupassen. Eine Automatisierung wird vorgeschlagen und analysiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 63-65
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