Getrieben durch den End-Consumer-Markt erfährt die Sharing Economy, d. h. die gemeinschaftliche Nutzung von Produkten, in immer mehr Bereichen Anwendung. Die Entwicklung ist auch vermehrt in eher konservativen Branchen wie der Logistik zu beobachten. Frachtbörsen stellen hier ein gelebtes Beispiel dar. Die Diskussion der Möglichkeiten und Voraussetzungen der Übertragung dieses Ansatzes in die Logistik der jungen Offshore-Windenergiebranche stellt das Ziel dieses Beitrags dar. Zu Beginn werden der Status Quo der Offshore-Wind-energie beschrieben und die Treiber für die erforderliche Optimierung der Prozesse dargestellt. Daran anschließend werden die theoretischen Hintergründe zum Ressourcen-Sharing in der Logistik vorgestellt. Darauf aufbauend werden deren Potenziale in der Offshore-Windenergielogistik beschrieben, mögliche Gegenstände benannt sowie Grenzen und Voraussetzungen aufgezeigt. Abschließend wird, als Ausgestaltung des Ressourcen-Sharings, der Ansatz einer projekt- und standortübergreifenden Zusammenarbeit diskutiert.
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