In händischen Montageprozessen werden zunehmend kollaborative Roboter (Cobots) eingesetzt, da sie menschliche Leistungsfähigkeit durch die Übernahme repetitiver Tätigkeiten ergänzen bzw. die ergonomischen Belastungen reduzieren. Cobots sind für die Zusammenarbeit im unmittelbaren Arbeitsbereich des Menschen ausgelegt und können Aufgaben ohne räumliche Trennung, wie z.B. durch Schutzräume übernehmen. Ihr Nutzen hängt jedoch wesentlich von der Prozess- und Layoutintegration, sowie der Rollenverteilung im Arbeitssystem ab [1, 2]. In der Praxis scheitert die Einführung von Cobots häufig weniger an der Hardware als an der sozio-technischen Umsetzung, insbesondere Prozessdesign, Störungs-management und Akzeptanz. Prozessplaner müssen Automatisierungs-entscheidungen begründen, …
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