Start-ups sind in der Fabrikplanung mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Im Gegensatz zu etablierten Unternehmen verfügen Start-ups meist über keine historischen Planungs- und Prozessdaten, was die präzise Auslegung von Kapazitäten erschwert. Hinzu kommt, dass Absatzprognosen in jungen, dynamischen Märkten stark volatil sind, sodass Fabrikplanungsentscheidungen unter hoher Unsicherheit getroffen werden müssen. Gleichzeitig operieren Start-ups meist mit stark begrenzten Planungsressourcen mit Barrieren wie hohe Anschaffungskosten für spezialisierte Software sowie fehlendes Know How . Vor dem Hintergrund des ausgeprägten Drucks zur Reduktion der Time-to-Market können Planungsfehler in der physischen Umgebung als existenzbedrohend für junge Unternehmen wirken.
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