VR

I4S 3/2026: Immersive Technologien in der Produktion

I4S 3/2026: Immersive Technologien in der Produktion

VR, AR, MR, XR: Katalysatoren der nächsten industriellen Revolution?
Immersive Technologien verändern die Fertigung grundlegend. VR, AR, MR und XR verbinden physische und digitale Welten zu interaktiven Arbeitsumgebungen. In der Industrie 4.0 ermöglichen sie dadurch einen intuitiveren Zugang zu Planung, Produktion, Instandhaltung oder Qualifizierung. Diese Ausgabe von Industry 4.0 Science zeigt, wie immersive Technologien zu einem zentralen Baustein resilienter, flexibler Produktionssysteme werden.
Digitale Fabrikplanung für Start-ups

Digitale Fabrikplanung für Start-ups

Ein simulationsbasierter Ansatz für die Konzeptionierung von Produktionsstrukturen
Herwig Winkler ORCID Icon, Tobias Isau
Mit der zunehmenden Komplexität von Produktions- und Logistiksystemen geraten traditionelle Fabrikplanungsansätze weitgehend an ihre Grenzen. Die digitale Fabrikplanung bietet hier einen vielversprechenden Ansatz, bereits in frühen Planungsphasen fundierte Entscheidungen zu treffen. Insbesondere für Start-ups stellt die optimale Planung einer Produktionsstätte eine Herausforderung dar, da diese oft mit begrenzten finanziellen und infrastrukturellen Ressourcen operieren. Dieser Beitrag präsentiert einen methodischen Ansatz für die digitale Fabrikplanung, bei der die VR-Simulation für die Layoutplanung einer Fabrikhalle eines jungen Unternehmens aus der Solarbranche eingesetzt wird. Der vorgestellte Ansatz zeigt, wie Simulationen zur Gestaltung flexibler Produktionsstrukturen, insbesondere bei Start-ups, beitragen können.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 3 | Seite 68-75
Entwicklung von Virtual Reality im Bildungsbereich

Entwicklung von Virtual Reality im Bildungsbereich

Effizienz, inhaltliche Relevanz und Skalierbarkeit
Stella Kanatouri ORCID Icon, Oliver Sosna ORCID Icon, Alexander Kulik, Sina C. Truckenbrodt ORCID Icon, Friederike Klan ORCID Icon, Christian Erfurth ORCID Icon
Während Virtual Reality das praxisorientierte Lernen erleichtern kann, steht ihre Entwicklung vor Hindernissen: hohe Kosten, hoher Zeitaufwand oder die Herausforderungen hinsichtlich ihrer Skalierbarkeit. Dieser Artikel stellt zwei Fallstudien vor, die Strategien zur Überwindung solcher Hindernisse bei der Ausbildung der nächsten Generation von Fachkräften im Bereich Umwelttechnologien veranschaulichen. Durch die Untersuchung von Ansätzen zur Rationalisierung der Entwicklung sowie zur Steigerung der Relevanz und Skalierbarkeit von Inhalten werden Erkenntnisse für die zukünftige Praxis gewonnen. Abschließend wird eine Zukunftsvision entworfen, in der Bildungseinrichtungen flexibel und kosteneffizient Virtual-Reality-Prototypen in Lernkontexten entwickeln können, um die Übereinstimmung mit den Lehrplanzielen und den Bedürfnissen der Lernenden sicherzustellen.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 3 | Seite 26-34 | DOI 10.30844/I4SD.26.3.3
Industrielle Anwendung immersiver Technologien

Industrielle Anwendung immersiver Technologien

XR-Lösungen für Schulung, Einweisung, Konstruktionsprüfung und Montageplanung
Andreas Straube ORCID Icon, Faikar Zakky Haidar ORCID Icon, Matheus Lenzi dos Santos ORCID Icon, Kussai AI Jairoud ORCID Icon, Eduardo Koscianski ORCID Icon
In den letzten Jahren haben die sinkenden Kosten und die verbesserte Benutzerfreundlichkeit von immersiver Hardware und Software Extended Reality (XR) für industrielle Anwendungen zunehmend attraktiv gemacht. Standalone-Systeme mit Inside-Out-Tracking und kamerabasiertem Pass-Through ermöglichen zugängliche Mixed-Reality-Lösungen (MR). Gleichzeitig ermöglichen neue No-Code-Softwareplattformen Ingenieuren die Erstellung von XR-Umgebungen ohne Programmierkenntnisse, was die Verbreitung in Produktionsumgebungen fördert. Dieser Beitrag untersucht wichtige industrielle Anwendungsbereiche immersiver Technologien anhand ausgewählter, kommerziell verfügbarer XR-Softwarelösungen für Produkt- und Prozessschulungen, räumliche Anleitungen und Leitfäden, kollaborative Konstruktionsprüfungen sowie Montage- und Produktionsplanung.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 3 | Seite 38-47 | DOI 10.30844/I4SD.26.3.4
Die Lernfabrik „InTraLab“

Die Lernfabrik „InTraLab“

Digital transformierte Arbeit erfahren und lernen
Norbert Gronau ORCID Icon, Malte Teichmann ORCID Icon
Lernfabriken bieten eine praxisnahe Umgebung zur Simulation von Produktionsprozessen, in der Lernende Kompetenzen durch direkte Anwendung neuer Technologien erwerben können. Das Industrial Transformation Lab (InTraLab) simuliert hybride Produktionsprozesse und integriert reale Demonstratoren sowie virtuelle Simulationen. Dies ermöglicht Lernenden den Erwerb von Handlungskompetenzen und Fähigkeiten, die für die digital transformierte Arbeitswelt entscheidend sind.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 2 | Seite 46-51
Spielend lernen in der virtuellen Realität

Spielend lernen in der virtuellen Realität

Weiterbildung durch Gamification
Steve Killian, Nicola Nendel, Tobias Markert, Ralph Riedel ORCID Icon
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung ihre Arbeitnehmer für die Bearbeitung immer komplexer werdender Produkte sowie die Ausführung vielschichtiger Prozesse geeignet zu schulen. Im Zuge der Globalisierung geschieht dies nicht mehr nur klassischerweise interdisziplinär, sondern auch multikulturell und multilingual. Zusätzlich muss an weltweit verteilten Produktionsstandorten oft der gleiche Wissensstand aufgebaut und aufrechterhalten werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob klassische Weiterbildungsangebote in Form von externen Mensch-zu-Mensch-Schulungen dem heutigen Qualifizierungsbedarf noch gerecht werden oder ob die Digitalisierung selbst Chancen bietet, Schulungen effektiver und effizienter zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 53-56
Servicegerechte Produktgestaltung durch Virtual Reality

Servicegerechte Produktgestaltung durch Virtual Reality

Christian Nedeß, Axel Friedewald, Nils Kerse
Die Analyse von Wartungsoperationen im Schiffbau unter Einbezug des Kunden mittels Virtual Reality (VR) Technologien bietet signifikante Potenziale zur Minimierung der Betriebs- beziehungsweise Wartungskosten. Als Voraussetzung zur Realisierung dieser Potenziale steht jedoch die Entwicklung eines Datenmodells zur Unterstützung der dafür notwendigen Variantenkonstruktion in VR. Zusätzlich ist dabei auch die effiziente Integration der VR-Softwarekomponenten in die typischerweise vorhandene IT-Landschaft zu berücksichtigen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 2 | Seite 51-54