Lehmbauweise und Holzregale

Beitrag zur Nachhaltigkeit der Lagerlogistik

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe41. Jahrgang, 2025, Ausgabe 6, Seite 82-89
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Abstract

Die Studie untersucht den Beitrag natürlicher Baustoffe, insbesondere von Lehm und Holz, zur nachhaltigen Entwicklung von Logistikimmobilien. Im Mittelpunkt steht eine Bewertung entlang ökologischer, ökonomischer und technischer Dimensionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Auf Basis von Literaturanalysen und Experteninterviews werden Potenziale, Restriktionen und fördernde Rahmenbedingungen identifiziert. Holz erweist sich insbesondere im Hochregalbau als technisch ausgereift und ökologisch vorteilhaft, während Lehm hohes Potenzial für energie- und ressourceneffizientes Bauen bietet. Die Arbeit schließt mit Handlungsempfehlungen für Forschung, Politik und Praxis zur Etablierung zirkulärer Bauweisen in der Logistik.

Keywords

Artikel

Der Logistiksektor zählt zu den zentralen Verursachern von Treibhausgasemissionen in Deutschland. Etwa 20 % der nationalen Emissionen entfallen auf den Verkehrssektor, wovon rund 35 % dem Güterverkehr zugeordnet werden. Innerhalb dieses Segments verursachen stationäre Prozesse in Logistikimmobilien, etwa durch Lagerung und Gebäudebetrieb, rund 1 % der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen [1]. Trotz dieses vergleichsweise geringen Anteils verdeutlicht die Bilanz das bislang ungenutzte Reduktionspotenzial stationärer Logistikinfrastrukturen. Da der Bausektor insgesamt etwa 40 % der nationalen Treibhausgasemissionen verantwortet [2], kommt der Bauweise von Logistikgebäuden aufgrund ihrer Größe, Bauweise und langen Nutzungsdauer und insbesondere aufgrund …

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