Flächenbewertung für flexible Intralogistik im Brownfield

Innovative Entscheidungsunterstützung in der Praxis

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe42. Jahrgang, 2026, Ausgabe 3, Seite 124-133
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Abstract

Flächenplanung in der Intralogistik ist aufgrund des dynamischen Umfelds keine einmalige Aufgabe, sondern ein wiederkehrender Entscheidungsprozess mit vielen Restriktionen bestehender Infrastruktur. Dabei werden Entscheidungen oft auf Basis unsicherer Daten getroffen, so dass das Risiko von Fehlentscheidungen und ineffizienten Flächennutzungen hoch ist. Dieser Beitrag stellt ein praxisorientiertes Vorgehensmodell für die Flächenbewertung im Brownfield vor: Es erhöht die Standardisierung und Konsistenz der Flächenbewertung und fördert Best Practices bei allen Beteiligten. Systematische Entscheidungen unterstützen eine optimierte Planung und Zuweisung von Ressourcen, so dass Risiken und kostspielige Fehler während der Implementierung vermieden werden. Die Demonstration des Vorgehensmodells erfolgt anhand einer Fallstudie bei einem Nutzfahrzeughersteller.

Keywords

Artikel

Industrieunternehmen stehen zunehmend unter Druck, ihre Produktions- und Logistikstrukturen in immer kürzeren Intervallen anzupassen. Treiber sind neue Produkte und Technologien, Portfolioänderungen, steigende Variantenvielfalt und zunehmender Kosten- und Wettbewerbsdruck [1]. Dadurch entwickelt sich die Fabrikplanung von einer einmaligen Aufgabe zu einem wiederkehrenden Entscheidungsprozess. Die Anpassungen des Produktions- und Logistiksystems erfolgen in der Praxis überwiegend im Brownfield, also im Rahmen bestehender Gebäude- und Infrastruktur [2]. Dadurch entstehen Zielkonflikte zwischen Produktanforderungen, Produktionsressourcen, technischer Gebäudeausrüstung und baulichen Gegebenheiten [1]. Entsprechend rückt die Anpassungsfähigkeit bestehender Fabrikstrukturen in den Fokus [3].  In diesem Kontext gewinnen Flächenverlagerungen an …

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