Autor: Deike Gliem

Digitale Zwillinge in Produktion und Logistik erleben

Digitale Zwillinge in Produktion und Logistik erleben

Die fischertechnik® Lernfabrik 4.0 als Entwicklungsplattform für mögliche Ausbaustufen
Jan Schickram, Tareq Albeesh, Deike Gliem ORCID Icon, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Die fischertechnik® Lernfabrik 4.0 hat sich als geeignete Experimentierumgebung zur Erprobung Digitaler Zwillinge erwiesen. Abhängig vom angestrebten Reifegrad reichen die Funktionen eines Digitalen Zwillings von der reinen Zustandsüberwachung über Prognosen bis hin zur operativen Steuerung von Produktions- und Logistiksystemen. Zur systematischen Einordnung dieser Funktionen wird in diesem Beitrag ein Reifegradmodell vorgestellt, das als Orientierungsrahmen für den Aufbau eines Digitalen Zwillings dient. Darauf aufbauend werden ausgewählte Anwendungsfälle in einer Test- und Entwicklungsumgebung umgesetzt, die auf einer Systemarchitektur mit mehrstufiger Schichtlogik basiert. Anhand erster Umsetzungen werden Einsatzzwecke, relevante Methoden sowie typische Herausforderungen und Potenziale für den Transfer in reale Fabrikumgebungen aufgezeigt.
Industry 4.0 Science | 42. Jahrgang | 2026 | Ausgabe 2 | Seite 30-37 | DOI 10.30844/I4SD.26.2.30
Digitale Zwillinge für Produktions- und Logistiksysteme

Digitale Zwillinge für Produktions- und Logistiksysteme

Herausforderungen und Handlungsfelder bei der Implementierung und Nutzung
Deike Gliem ORCID Icon, Nicolas Wittine ORCID Icon, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Für eine erfolgreiche Implementierung sowie nachhaltige Nutzung und Pflege Digitaler Zwillinge für Produktions- und Logistiksysteme ist es notwendig, relevante Anwendungsfälle zu identifizieren und die damit einhergehenden Herausforderungen zu meistern. Dieser Beitrag analysiert wissenschaftliche Literatur zu gängigen Anwendungen und Herausforderungen bei der Implementierung Digitaler Zwillinge für die Planung und den Betrieb von Produktions- und Logistiksystemen. Um die Praxisrelevanz der Ergebnisse zu bestätigen, sind zudem die Resultate einer empirischen Befragung einbezogen worden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden wesentliche Handlungsfelder für die erfolgreiche Implementierung und langfristige Nutzung von Digitalen Zwillingen in Produktion und Logistik abgeleitet.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 3 | Seite 42-49 | DOI 10.30844/I4SD.25.3.42
Doppelte Transformation im Maschinen- und Anlagenbau

Doppelte Transformation im Maschinen- und Anlagenbau

Digitalisierung und Nachhaltigkeit bei Unikat- und Kleinserienfertigern
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Christoph Laroque ORCID Icon
Ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für mittelständische Unikat- und Kleinserienfertiger liegt in der termingerechten Fertigstellung, Lieferung und Inbetriebnahme ihrer Produkte. Eine präzise Planung der Logistik ist dabei ebenso wichtig wie die Steuerung der Produktion. Allerdings sind die Prozesse oft von Unsicherheiten geprägt, etwa durch lokale Bedingungen beim Kunden oder die Zusammenarbeit mit Zulieferern. Digitale Schatten zur Datenauswertung in Echtzeit bieten da einen überzeugenden Lösungsansatz.
Industry 4.0 Science | 40. Jahrgang | 2024 | Ausgabe 5 | Seite 10-17 | DOI 10.30844/I4SD.24.5.10
Digitale Transformation greifbar für den Mittelstand

Digitale Transformation greifbar für den Mittelstand

Entwicklung einer Roadmap für Industrie 4.0-Visionen in kleinen und mittleren Unternehmen
Robin Sutherland ORCID Icon, Nicolas Wittine ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen noch immer vor der Herausforderung des digitalen Wandels. Reifegradmodelle bieten eine Möglichkeit, die Ist-Situation innerhalb des Unternehmens zu erfassen, und unterstützen die Bildung einer Industrie 4.0-Vision. Um die Überführung dieser Vision in konkrete Entscheidungsschritte zu ermöglichen, wird in dem vorliegenden Beitrag eine Methodik vorgestellt, mit der Unternehmen sich eine Roadmap für die Gestaltung des digitalen Wandels erarbeiten können.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 59-62 | DOI 10.30844/IM_23-4_59-62
Digitalisierung logistischer Prozesse auf der Baustelle

Digitalisierung logistischer Prozesse auf der Baustelle

Konzept zum Aufbau und zur Nutzung eines Digitalen Schattens für die Baustellenlogistik im Maschinen- und Anlagenbau
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Daniel Vössing ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Christoph Laroque ORCID Icon, Wibke Kusturica ORCID Icon
Die Planung von Logistikprozessen und ihre e ziente Umsetzung sind für den kundenindividuellen Anlagenbau wettbewerbsentscheidend. Auf der Baustelle wird die Erfassung von Logistikdaten jedoch häufig vernachlässigt, sodass dem Projektplaner keine zuverlässige Datenbasis vorliegt. Damit einhergehende Informationslücken lassen sich mit Hilfe eines Digitalen Schattens schließen, der logistikrelevante Daten (teil-)automatisch sammelt, persistent speichert und dem Projektmanagement zur Verfügung stellt. In diesem Beitrag werden als erste wichtige Ergebnisse eines Forschungsvorhabens Informations- und Kommunikationsprozesse in der Baustellenlogistik beschrieben und deren Notwendigkeit für den Aufbau und die Nutzung dieses Digitalen Schattens erläutert.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 7-10 | DOI 10.30844/I4SE.23.1.53
Sichere Prognose der Dauer logistischer Prozesse

Sichere Prognose der Dauer logistischer Prozesse

Einflüsse auf die Dauer von Logistikprozessen der Unikat- und Kleinserienfertigung
Sigrid Wenzel ORCID Icon, Deike Gliem ORCID Icon, Christoph Laroque ORCID Icon, Wibke Kusturica ORCID Icon
Unternehmenserfolg wird durch eine effiziente Ausgestaltung produktionsnaher Prozesse, ihre zuverlässige Terminierung und damit auch durch eine valide Planung logistischer Prozesse bestimmt [1, 2]. Der kundenindividuelle Anlagenbau, der in der Regel durch eine Unikat- oder Kleinserienfertigung umgesetzt wird [3], kann für die Planung von kundenauftrags- und bauteilspezifischen Projekten nur bedingt Prozesszeiten aus vorherigen Projekten ableiten und diese auf neue Projekte übertragen. Dies ist darin begründet, dass die Prozesszeiten von Einflussparametern abhängen, die im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Bauteil stehen. Für die Unikat- und Kleinserienfertiger werden im Rahmen eines Forschungsvorhabens diese Einflussparameter auf die Dauer logistischer Prozesse untersucht. In diesem Beitrag werden die Identifizierung der Einflussparameter unter Anwendung einer Delphi-Studie und deren Ergebnisse erläutert.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 43-46