Software

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Mitarbeiter im Mittelpunkt

Klare Regeln und Prozesse als Grundlage für ein eigenverantwortliches Bestellwesen indirekter Bedarfe
Michael Petri
eProcurement-Systeme befähigen Mitarbeiter, den Einkauf von C-Teilen sowie indirekter Bedarfe selbstständig mit minimalem Arbeitsaufwand abzuwickeln. Wie so Freiräume für die strategisch entscheidende Beschaffung der A- und B-Teile gesetzt werden können wird in diesem Beitrag erläutert. Die Grundidee ist dabei, die operative Beschaffungstätigkeit an diejenigen auszulagern, die den Bedarf haben - sogenannte Bedarfsträger. Entscheidend für den Erfolg dieses Ansatzes ist die richtige Mischung aus individuellem Freiraum und ausreichend Kontrolle. Hier bieten eProcurement-Lösungen verschiedene Stellschrauben, die die Einkaufsabteilung passend zur jeweiligen Unternehmenssituation entsprechend konfigurieren kann.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 60-61
„Jedes Unternehmen ist verwundbar und muss sich angemessen schützen“

„Jedes Unternehmen ist verwundbar und muss sich angemessen schützen“

Interview mit Hans-Peter Bauer, BlackBerry
Produzierende Betriebe jeder Größenordnung sind seit Jahren eine gefragte Zielscheibe für Hacker und Cyberkriminelle – Tendenz steigend. Neben Sicherheitslücken in den IT-Systemen geraten im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung auch zunehmend OT-Systeme, also die Operational Technology, ins Visier von Angreifern. Konsequenz: Unternehmen sollten sich schnellstmöglich absichern. Im Gespräch erläutert Hans-Peter Bauer, Senior Vice President Cyber EMEA bei BlackBerry, wie das möglich ist.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 3 | Seite 52-54
Energieeffiziente Pumpwerk- und Schleusensteuerung

Energieeffiziente Pumpwerk- und Schleusensteuerung

Softwaresysteme zur nachhaltigen 
Energieeffizienzsteigerung komplexer Hafenanlagen
Thimo Schindler, Arne Schuldt
Mithilfe eines intelligenten Assistenzsystems kann die Nachhaltigkeit und Digitalisierung des tideunabhängigen Bremer Industriehafens erhöht werden. Um die Hafensicherheit zu gewährleisten, ist ein konstanter Pegelstand des abgeschleusten Hafens unerlässlich. Es ergibt sich ein großes Potential zur Energieeffizienzsteigerung, wenn das Hafenbecken statt per Pumpe bei Hochwasser natürlich durch die Schleuse bewässert wird. Der Beitrag zeigt, wie mit Hilfe Künstlicher Intelligenz und innovativen Softwaresystemen ein Assistenzsystem entwickelt wurde, um bestehende Verfahrensweisen zu verbessern ohne umfassende Änderungen der existierenden Hafeninfrastruktur vornehmen zu müssen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 57-61
Digitale Zertfikatsverwaltung

Digitale Zertfikatsverwaltung

Anja Wilde
Das ab dem 1. Januar 2023 geltende Gesetz zum Schutz der Menschenrechte in globalen Lieferketten (Lieferkettengesetz) verfolgt das Ziel, menschenrechtswidrige Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie den Schutz der Umwelt in den Wertschöpfungsnetzwerken zurückzuverfolgen [1, 2]. Um bei erkannten Missständen Maßnahmen zu ergreifen, müssen die Informationen zu Produktions- und Arbeitsbedingungen transparent über die Liefernetzwerke vorliegen. Dieses Ziel ist jedoch nur mit einem digitalen und effizienten Informationstausch möglich. Die Frage ist somit, wie und unter welchen Rahmenbedingungen dieser Informationsaustausch gelingen kann.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 45-47
MES für produzierende KMUs

MES für produzierende KMUs

Angepasstes Vorgehensmodell und -werkzeug zur effizienten Auswahl
Rainer Eber, Steffen Schwarzer ORCID Icon, Daniel Miller
Manufacturing Execution Systeme (MES) sind ein zentrales Element bei der Digitalisierung von Produktionsbetrieben. Diese verlangt von Unternehmen eine transparente Abbildung ihrer komplexen Prozesse, um z. B. Daten schnell austauschen zu können oder auch exibel auf Kundenaufträge reagieren zu können. Ein Baustein in Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung ist das MES, das es erlaubt, Funktionalitäten im Fertigungsumfeld digital abzubilden. Der unüberschaubar große Markt, verbunden mit speziellen Anforderungen, begrenzten Ressourcen, Zeit und Domänenwissen, führt bei der Auswahl eines geeigneten MES zu besonderen Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden und produzierende KMUs bei der Auswahl zu unterstützen, wurden eine Methodik und ein Werkzeug zur zielgerichteten Auswahl eines passenden MES entwickelt, mit dessen Hilfe ein effizienterer Unternehmensbetrieb erfolgen kann.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
„Kommen Sie auf den Punkt zurück, sonst kann ich Ihnen nicht helfen“

„Kommen Sie auf den Punkt zurück, sonst kann ich Ihnen nicht helfen“

Strukturierung von Kundeninteraktionen: Ein Fallbeispiel aus dem Technischen Service
Jörg Abel, Peter Ittermann, Tobias Wienzek
Durch Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und komplexe Dienstleistungen unterliegt der Markt für Technische Services derzeit einem Wandel, der Folgen für die Fachkräfte bei Technischen-Service-Dienstleistern hat: Neben neuen fachlichen Kenntnissen müssen sie mit Kunden und weiteren Partnern mehr und anders kommunizieren können. Diese Interaktionen sind nicht immer frei von Konflikten und können für die Beschäftigten belastend werden. Der Beitrag zeigt diese Entwicklungen an einem Fallbeispiel auf und fragt, wie Technische Dienstleister mit organisatorischen Maßnahmen die Interaktionssituationen und -kompetenzen verbessern können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 2 | Seite 41-44
Entwicklung eines Frameworks für den Entwurf dynamischer Produktionsplattformen

Entwicklung eines Frameworks für den Entwurf dynamischer Produktionsplattformen

Anwendung einer strukturierten Vorgehensweise beim Aufbau einer dynamischen Produktionsplattform
Larissa Eger, Stefan Wiesner
In den letzten Jahren hat sich das Potenzial von Produktionsplattformen im B2B-Bereich durch die zunehmende Nutzung neuer Technologien stark weiterentwickelt. Die Beteiligung als Anbieter oder Nachfrager an Plattformmärkten stellt produzierende Unternehmen vor neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Für die digitale Transformation dieser Unternehmen ist die strukturierte Analyse von entsprechenden Plattformkonzepten daher von essenzieller Bedeutung. Dabei kann im ersten Schritt ein Framework unterstützen, welches grundlegende Erkenntnisse und Rahmenbedingungen für den Aufbau von dynamischen Produktionsplattformen für den Produktionssektor analysiert. Ein entsprechendes Framework wird in diesem Beitrag entwickelt und vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 39-43
Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion

Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion

Generierung digitaler Fabrikmodelle mit dem digitalen Zwilling
Michael Schlecht, Jürgen Köbler, Roland de Guio
Der digitale Zwilling dringt immer weiter in den Fokus von Produktionsunternehmen vor und wurde von Gartner als wichtige Schlüsseltechnologie identifiziert [1]. Volkswagen setzt die Technologie in der Cloud ein, um zukünftig die Produktion an allen Standorten digital zu planen, zu steuern und zu optimieren [2]. Dennoch ist diese Technologie im Mittelstand bisher kaum vertreten. Dieser Beitrag beschreibt ein flexibles Referenzmodell für die Planung und Optimierung der Produktion durch den digitalen Zwilling. Der Fokus liegt zum einen auf der Optimierung statischer Layouts und Materialflüsse und zum anderen auf der Optimierung der dynamischen Materialflüsse und der zeitlichen Organisation von Prozessen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 53-56 | DOI 10.30844/I40M_21-5_S53-56
Agiles Projektmanagement mit Scrum

Agiles Projektmanagement mit Scrum

Herausforderungen bei der Produktivsetzung von Produktinkrementen
Peter Preuss, Tobias Renk
Beim agilen Projektmanagement nach Scrum entwickeln Scrum-Teams in einer iterativen Vorgehensweise Software-Produkte. Ein wesentlicher Vorteil dieses Vorgehens ist, dass das gesamte Projekt flexibler gestaltet werden kann. So kann man beispielsweise sehr gut auf neue Anforderungen, die sich erst während des Projektverlaufs ergeben, reagieren. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, in regelmäßigen Zeitabständen neue Versionen des Projektprodukts (sogenannte Produktinkremente) ausliefern zu können anstatt bis zum „finalen GoLive“ am Projektende warten zu müssen. Ziel dieses Beitrags ist es, Herausforderungen zu diskutieren, die man bei der Produktivsetzung dieser Produktinkremente meistern muss.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 29-32
Daily.Scrum.Diverse

Daily.Scrum.Diverse

Vorgehensweise für agile Zusammenarbeit in einem diversen Team
Stephanie Bäuml, Uta Benner, Erdi Kan, Dawei Ni
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Themen Agilität, Awareness und Diversität im Projektmanagement. Im agilen Projektmanagement sowie der Arbeitswelt 4.0 wird die Bedeutung der Zusammenarbeit in diversen Teams hervorgehoben. Diversität beschränkt sich dabei nicht nur darauf, kulturelle, organisatorische und fachliche Grenzen zu überschreiten, sondern auch Menschen zu integrieren, die bisweilen aus der kommunikativen Arbeitswelt ausgeschlossen werden. Zu den in der Berufswelt benachteiligten Personengruppen zählen insbesondere gehörlose Menschen. Daily.Srum.Diverse bietet eine Möglichkeit, in diversen Teams agil zusammenzuarbeiten und so Agilität und Diversität zusammenzubringen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
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