Digitale Zertfikatsverwaltung

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe38. Jahrgang, 2022, Ausgabe 3, Seite 45-47
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Abstract

Das ab dem 1. Januar 2023 geltende Gesetz zum Schutz der Menschenrechte in globalen Lieferketten (Lieferkettengesetz) verfolgt das Ziel, menschenrechtswidrige Produktions- und Arbeitsbedingungen sowie den Schutz der Umwelt in den Wertschöpfungsnetzwerken zurückzuverfolgen [1, 2]. Um bei erkannten Missständen Maßnahmen zu ergreifen, müssen die Informationen zu Produktions- und Arbeitsbedingungen transparent über die Liefernetzwerke vorliegen. Dieses Ziel ist jedoch nur mit einem digitalen und effizienten Informationstausch möglich. Die Frage ist somit, wie und unter welchen Rahmenbedingungen dieser Informationsaustausch gelingen kann.

Keywords

Artikel

Derzeit scheint es noch ein wenig wie Glück im Unglück. Auch wenn das Lieferkettengesetz das Ziel der Transparenz in den Liefernetzwerken verfolgt, adressiert es doch im Kern lediglich eine aktive Risikoanalyse bei direkten Zulieferern (Tier 1). Bei mittelbaren Zulieferern (Tier 2-n) müssen Unternehmen erst nach Erhalten von Hinweisen auf Verstöße aktiv werden. Das scheint jedoch erst der Beginn einer verstärkten Transparenz zu sein. Dabei soll ein Entwurf der EU-Parlamentarier vorgelegt werden, bei dem zukünftig eine weitergefasste Risikoanalyse durch die Unternehmen erfolgen soll [3]. Dabei sollten Unternehmen nicht glauben, dass sie nicht aktuell …

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