Qualifizierung

Wie Facebook auf Steroiden?

Wie Facebook auf Steroiden?

Herausforderungen und Anwendungsempfehlungen zur betrieblichen Nutzung von sozialen Netzwerken
Jonathan Niehaus, Alfredo Virgillito
Die Digitalisierung betrieblicher Wertschöpfungs- und Kommunikationsprozesse erfährt mit Industrie 4.0 einen neuen Schub. Mit der Einführung von sozialen Netzwerken sollen die Kollaboration und der Wissensaustausch der Beschäftigten untereinander unterstützt und rationalisiert werden. Der Beitrag geht auf diese Enterprise Social Networks ein und diskutiert die sozialen Herausforderungen bei der betrieblichen Umsetzung. Auf Basis eines Unternehmensbeispiels werden Anwendungsempfehlungen abgeleitet.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Industrie 4.0: Wissenstransfer und Kompetenzprofile

Industrie 4.0: Wissenstransfer und Kompetenzprofile

Dominik T. Matt ORCID Icon, Michael Riedl, Erwin Rauch
Im Rahmen des vorliegenden Beitrags wird die Methodik eines effizienten Wissenstransfers von der Forschung in die industrielle Praxis im Kontext Cyber-Physischer Produktionssysteme vorgestellt. Die Methodik dient vor allem der Sensibilisierung kleiner und mittlerer Unternehmen auf die möglichen Potenziale der sogenannten Industrie 4.0 und der nachhaltigen Verankerung spezifischer Kompetenzen im Unternehmen. Wichtiger Ausgangspunkt hierfür ist die bedarfsorientierte und individuelle Spezifikation der benötigten Wissensinhalte. Einerseits kann dies als Basis für einen praxisnahen gezielten Wissenstransfer ins Unternehmen genutzt werden, etwa durch die wissenschaftlich begleitete Ideenfindung und Definition individueller Pilotumsetzungen, andererseits sind die definierten Wissensinhalte die Basis zur Entwicklung maßgeschneiderter Kompetenzprofile zukünftiger Mitarbeiter eines KMU, welche langfristig sicherstellen, dass die Thematik Industrie 4.0 nachhaltig im Unternehmen verankert ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Logistik 4.0 – Logistikprozesse im Wandel

Logistik 4.0 - Logistikprozesse im Wandel

Technologischer Wandel in Logistiksystemen und deren Einfluss auf die Arbeitswelt in der operativen Logistik
Natalia Straub, Sandra Kaczmarek, Tobias Hegmanns, Stephanie Niehues
Aktuell wird vielerorts die Einführung digitaler Technologien als Antwort auf wichtige Anforderungen des Wettbewerbs vorangetrieben. Das Arbeitsumfeld der Beschäftigten in der operativen Logistik wird sich dadurch massiv wandeln. Der Beitrag liefert einen Überblick über den möglichen Einsatz von zukunftsweisenden Technologien in verschiedenen Logistikprozessen sowie die dadurch veränderten Teilaufgaben und Kompetenzanforderungen für die operativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitswelt 4.0.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 47-51
Erhöhung der Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0

Erhöhung der Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0

Ausgewählte Anwendungsfelder von Industrie 4.0 in der nachhaltigen Produktion
Thom Wienbruch, Dieter Kreimeier, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Die Verringerung der Ressourcenverbräuche der deutschen Industrie und deren effizienter Einsatz waren in den letzten Jahren ein sehr präsentes Thema in der öffentlichen Wahrnehmung. Aktuell ist zudem das Thema Industrie 4.0 in den Fokus gerückt. Durch die in der Strategie Industrie 4.0 zusammengefassten Ansätze ergeben sich neue Potenziale zur weiteren Verbesserung der Ressourcen-effizienz. In diesem Beitrag wird zunächst ein an der Ruhr-Universität Bochum entwickelter Ansatz vorgestellt, der eine Gesamtstruktur zur Verbesserung der Ressourceneffizienz in der Produktherstellung beschreibt. Auf Grundlage dieses Ansatzes wird anschließend eine Übersicht über einige Anwendungsfelder und die darin möglichen Potenziale und Anwendungsfelder durch Indus-trie 4.0 im Bereich Ressourceneffizienz eingegangen. Abschließend wird ein kurzer Ausblick auf weitere Verbesserungspotenziale durch die Erweiterung des Betrachtungsrahmens auf die gesamte Wertschöpfungskette über den ganzen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 62-66
Green Factory Bavaria am Standort Augsburg

Green Factory Bavaria am Standort Augsburg

Forschungs-, Demonstrations- und Schulungsplattform
Christian Gebbe, Johannes Glasschröder, Gunther Reinhart
Die Green Factory Bavaria ist ein Forschungsprojekt, bei dem an mehreren Standorten in Bayern eine Plattform aufgebaut wird, um die Ressourceneffizienz in der Fertigung weiter zu steigern. Diese Plattform soll sowohl zu Forschungs- als auch zu Demonstrations- und Schulungszwecken dienen. Am Standort Augsburg wurde aus diesem Grund eine Prozesskette entworfen, die aus einem additiven Fertigungsschritt und nachfolgenden Reinigungs- und Verpackungsschritten besteht. Die Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen sowie das Schulungskonzept werden in diesem Beitrag erläutert.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 1 | Seite 39-42
Industrie 4.0

Industrie 4.0

Gesellschaftliche und bildungspolitische Perspektiven
Lothar Abicht, Thomas Flum
Wirtschaft, Unternehmen und Mitarbeiter werden nachhaltig vom digitalen Wandel erfasst. Besonders interessant sind hierbei die neuen Möglichkeiten für die Weiterbildung, Lernerverhalten digital auszuwerten. Learning Analytics kann zur konkreten Optimierung von Lernformen und Lerninhalten zum Wohle der Lernenden und des aus- und weiterbildenden Unternehmens eingesetzt werden.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Industrielle Agenten und Agenten-basiertes Lernen im technischen Kontext

Industrielle Agenten und Agenten-basiertes Lernen im technischen Kontext

Stefan Bosse
Datenverarbeitungsprozesse werden immer komplexer hinsichtlich der Datenmenge, Datendimension und dem Zusammenhang der abgeleiteten Informationen mit den Eingangsdaten. Dieses wird bei sensorischen Messprozessen besonders deutlich, wo Messunsicherheiten, Kalibrierungsfehler, und Unzuverlässigkeit von Sensoren signifikanten Einfluss auf die Informationsgewinnung haben. Gerade im technischen und industriellen Kontext stellt die zunehmende Komplexität und Verteilung der Datenverarbeitung ein zunehmendes Problem dar. Häufig stehen hinter der Informationsableitung mathematische Modelle und Funktionen, die aber nicht immer vollständig sind. Geht es um die Gewinnung von Zustandsaussagen eines Systems oder um Adaption, können Lernverfahren eine Alternative darstellen. Traditionell werden Messdaten zentral gesammelt und ausgewertet. Es soll aufgezeigt werden, wie verteiltes Maschinelles Lernen mit mobilen Agenten und selbst-organisierenden Systemen einen signifikanten Beitrag zur ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 47-52
Lebenslanges Lernen Neue Ansätze für die Textilwirtschaft

Lebenslanges Lernen Neue Ansätze für die Textilwirtschaft

Marcus Winkler, Guido Grau, Meike Tilebein ORCID Icon
vLebenslanges Lernen ist als ein elementarer Teil der Wissensgesellschaft für den Erfolg von Industrie 4.0 von zentraler Bedeutung. Dabei geht es sowohl um individuelle Chancen für die Beschäftigten als auch um unternehmerische Wettbewerbsvorteile. Zwei konkrete Lösungen für die Textilwirtschaft werden hier vorgestellt: zum einen ein branchenweites Angebot für die Aus- und Weiterbildung und zum anderen eine anpassbare IT-basierte Lernmethodik zum Lernen am Arbeitsplatz. In beiden Beispielen kommen aktuelle Konzepte, Technologien und Lehrformen zum Einsatz.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 58-61
CIIT: CENTRUM INDUSTRIAL IT

CIIT: CENTRUM INDUSTRIAL IT

Science-to-Business-Center für die intelligente Automation
Sybille Hilker
Im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) wird die vielfach geforderte enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft tatsächlich gelebt. Unter einem Dach arbeiten und forschen voneinander unabhängige Unternehmen und Forschungsins-titute an der Verknüpfung von Informations- und Automatisierungswelt. Das CIIT ist Deutschlands erstes Science-to-Business-Center im Bereich der industriellen Automation. In gemeinsamen Forschungs- und Transferprojekten werden, im Rahmen angewandter Grundlagenforschung, im CIIT Technologien für die Fabrik der Zukunft entwickelt und in die Anwendung gebracht. Mit dem “industry-on-campus”-Konzept nutzen Wissenschaft und Industrie das CIIT als neutrale und offene Kooperations- und Wissensplattform im Kontext der Industrie 4.0. Damit bilden sie zusammen einen Technologiecluster für die intelligente Automation. Das CIIT ist eines der drei Technologie- und Transferzentren im Bereich der intelligenten technischen Systeme in der Technologieregion ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 56-57
Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung

Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung

Technische Universität Graz
Mario Kleindienst
Das Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit unterschiedlichen Themen entlang des Produktentstehungsprozesses. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen des Produktions- und Innovationsmanagements. Unter anderem wurde eine Lernfabrik entwickelt, um einerseits als Plattform für die Forschung im Umfeld der Industriebetriebslehre zu dienen, aber andererseits auch um die Ergebnisse der Forschung in die Breite zu tragen. Dazu werden sowohl Studierende als auch Unternehmenspartner durch Schulungen und Demonstrationen in der Lernfabrik an Themen wie Industrie 4.0 herangeführt. Ferner betreibt das Institut auch ein FabLab bzw. Maker Space, in welchem moderne Produktionsanlagen der breiten Öffentlichkeit zur Unterstützung der Innovationsfähigkeit zur Verfügung gestellt werden. Dieser Beitrag soll das Institut und seine Betätigungsfelder vorstellen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 34-35
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