Qualifizierung

Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung

Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung

Technische Universität Graz
Mario Kleindienst
Das Institut für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit unterschiedlichen Themen entlang des Produktentstehungsprozesses. Der Fokus liegt dabei auf den Bereichen des Produktions- und Innovationsmanagements. Unter anderem wurde eine Lernfabrik entwickelt, um einerseits als Plattform für die Forschung im Umfeld der Industriebetriebslehre zu dienen, aber andererseits auch um die Ergebnisse der Forschung in die Breite zu tragen. Dazu werden sowohl Studierende als auch Unternehmenspartner durch Schulungen und Demonstrationen in der Lernfabrik an Themen wie Industrie 4.0 herangeführt. Ferner betreibt das Institut auch ein FabLab bzw. Maker Space, in welchem moderne Produktionsanlagen der breiten Öffentlichkeit zur Unterstützung der Innovationsfähigkeit zur Verfügung gestellt werden. Dieser Beitrag soll das Institut und seine Betätigungsfelder vorstellen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 34-35
Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen

Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen

Technische Universität Darmstadt
Andreas Wank
Das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen lehrt und forscht auf dem Gebiet der Zerspanung metallischer Werkstoffe, der Konstruktion und Auslegung von Werkzeugmaschinen und Komponenten sowie der Prozessoptimierung, Produktionsorganisation und Energieeffizienz im produktionstechnischen Umfeld. Die Digitalisierung und Vernetzung in der Produktion bildet hierbei ein Querschnittsthema, welches alle Schwerpunkte miteinander verbindet.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 24-25
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Technologie-Initiative SmartFactory KL e.V., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Technische Universität Kaiserslautern, Institut für Technologie und Arbeit e.V.
Mathias Schmitt, Stefanie Fischer
Der Wunsch nach kundenorientierten Lösungen, kleinen Stückzahlen und kurzen Lieferzeiten stellt insbesondere mittelständische Unternehmen vor immer größere Herausforderungen. Seit einiger Zeit steht der Begriff Industrie 4.0 als Synonym für die Produktions- und Arbeitswelt von morgen, die sich durch zunehmende Vernetzung und Digitalisierung über alle Stufen der Wertschöpfung hinweg auszeichnet, um dadurch die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen weiter zu stärken. Allerdings sind bislang die Chancen und Möglichkeiten durch digitale Prozesse für den Mittelstand nur unzureichend erfasst und daher für die Unternehmen auch nur schwer abschätzbar. Aus diesem Grund müssen sich zukünftig Handlungsbedarfe und Maßnahmen zu den Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung viel stärker an den Bedarfen mittelständischer Unternehmen orientieren. Im Rahmen der Förderinitiative „Mittelstand Digital“ sollen insbesondere mittelständische Unternehmen bei der ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 40-41
Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme

Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme

Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Stefan Kaspar
Das Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme (TZ PULS) am Standort Dingolfing der Hochschule Landshut fokussiert die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen der Region durch Wissens- und Technologietransfer. Dabei stellt das TZ PULS insbesondere mit der 900 m² großen Muster- und Lernfabrik, 300 m² Projektfläche sowie einer modernen Produktionslogistikausstattung die bestmöglichste Infrastruktur zur Verfügung, um als zentraler Veranstaltungs-, Forschungs-, und Demonstrationsort für den Dialog mit den Unternehmen der Region zu dienen. Den thematischen Kern der Forschungsaktivitäten bildet die „Intelligente Produktionslogistik“, d. h. der innovative Einsatz von Lösungen der Industrie 4.0 in der Produktionslogistik zur Erschließung weiterer Effizienzpotenziale. Das TZ PULS profitiert von der intensiven Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Industrie - und stellt selbst einen wesentlichen Teil dieser Verknüpfung dar: Ein ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 52-53
Erfolgreich und lehrreich zugleich

Erfolgreich und lehrreich zugleich

Kompetenzentwicklung zum Umgang mit Systemkomplexität durch gemeinsames Lernen von Studierenden und Industriemitarbeitern
Marlies Achenbach, Lena Schulte, Jochen Deuse ORCID Icon, Peter Buhr
Die moderne Arbeitswelt wandelt sich zunehmend von einer ressourcen- zu einer wissensbasierten Produktion sowie von Linearität zu Komplexität. Um erfolgreich mit der Digitalisierung und Komplexität von Produktionssystemen umgehen zu können, wird der Aufbau von System- und Problemlösungskompetenz zunehmend wichtiger. Der Beitrag stellt ein innovatives Lehr-/Lernkonzept vor, das die studentische Ausbildung mit der betrieblichen Weiterbildung kombiniert: „Multi real - Multiperspektivisches Lernen im realen Produktionsbetrieb“. Im Fokus steht der Aufbau von System- und Problemlösungskompetenz durch die Umsetzung zielgerichteter Verbesserungen im Unternehmen in gemischten Teams aus Studierenden und Mitarbeitern. Vorgestellt werden insbesondere Rolle und Nutzen der Partnerunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 11-14
Industrie 4.0 – Erst die Qualifizierung macht’s!

Industrie 4.0 - Erst die Qualifizierung macht’s!

Benjamin Kettner, Thomas Pietsch
Die Digitalisierung von Produktionsprozessen schreitet immer weiter voran und macht dabei nicht an den Werkstoren Halt. Sie beeinflusst neben den internen Unternehmensstrukturen und den unternehmensübergreifenden Supply Chains ganze Branchen und verändert sogar gesellschaftliche Strukturen. Dabei geht es um die gesamte Bandbreite der Digitalisierung von Produktionsprozessen und ihrer datengestützten Optimierung durch intelligente, rückgekoppelte Kommunikationsprozesse. Es geht also um die Verknüpfung der realen mit der digitalen Welt. Mit der Digitalisierung der Wertschöpfungskette befinden sich auch die Personalführung sowie die Kommunikation, die Kooperation und das Management im Wandel. Um die dafür benötigten Fähigkeiten aufzubauen, verändern sich auch die benötigten Techniken und die Formen des Qualifikationserwerbs. In diesem Beitrag wird beleuchtet, wo Unternehmen beim Thema Industrie 4.0 stehen, was sich für alle Beteiligten ändert und was getan werden muss, damit ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Informelles Lernen in der Industrie 4.0 Betriebliche Bildung in informellen, nichtformalen und formalen Kontexten

Informelles Lernen in der Industrie 4.0 Betriebliche Bildung in informellen, nichtformalen und formalen Kontexten

Peter Dehnbostel
Die Renaissance des Lernens in der Arbeit ist Folge der Digitalisierung der Arbeitswelt und damit verbundener neuer Arbeits- und Organisationskonzepte. Die dritte industrielle Revolution fordert und fördert das informelle und das organisationale Lernen. Lernkonzepte und Standards der in der ersten und zweiten industriellen Revolution entwickelten Berufsbildung werden modifiziert. Die bisher von Seminaren und Lehrgängen dominierte betriebliche Bildung ändert sich radikal zugunsten des Lernens im Prozess der Arbeit. Verstärkt die vierte industrielle Revolution diese Entwicklung? Welchen Stellenwert erhält das informelle Lernen, wird es mit dem formalen Lernen verbunden und im Bildungswesen anerkannt? Auch wenn Forschung und Entwicklung am Anfang stehen, zeichnen sich erste Antworten ab.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 23-26
Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0

Weiterbildung für die Digitalisierung der produktionsnahen Arbeit
Dieter Spath, Bernd Dworschak, Helmut Zaiser
Dieser Beitrag befasst sich mit der Entwicklung von Kompetenzen durch Einführung von Industrie 4.0 (I4.0) in produktionsnahen Bereichen. Da sich I4.0 in einer offenen Entwicklung befindet, werden Tendenzaussagen über Kompetenzanforderungen im Kontext zweier Extremszenarien getroffen. Die konkreten Anforderungen hängen davon ab, welche zwischen den Extremszenarien liegenden technisch-organisatorischen Optionen die Unternehmen wählen. Demnach gewinnt stetige und betrieblich anpassungsfähige Weiterbildung bzw. Kompetenzentwicklung besondere Bedeutung, bei der Mitarbeiter lernen, in den durch I4.0 sich verändernden betrieblichen Arbeitsprozessen veränderte Aufgaben zu erfüllen. Der Beitrag schließt mit Hinweisen auf Weiterbildungsformate, die für Kompetenzentwicklung in der digitalisierten Produktionsarbeit förderlich sein können.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Kontextsensitive Qualifizierung im industriellen Umfeld

Kontextsensitive Qualifizierung im industriellen Umfeld

Ein Ansatz zur Konfiguration von Qualifizierungsmaßnahmen
André Ullrich ORCID Icon, Gergana Vladova, Norbert Gronau ORCID Icon
Die digitale Vernetzung der Produktion schreitet voran. Damit einhergehend steigen die Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter im Produktionsumfeld. Dem müssen die Unternehmen und Mitarbeiter gezielt entgegentreten und entsprechend mit maßgeschneiderten Weiterbildungskonzepten antworten. Das Ziel des Beitrags ist es, einen Ansatz und ein entsprechendes Vorgehen zur strukturierten Erfassung der Rahmenbedingungen sowie zur kontextsensitiven Konfiguration und Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen aufzuzeigen und damit Unternehmen eine Orientierungshilfe für die (Weiter-)Qualifizierung der Mitarbeiter an die Hand zu geben.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 15-18
Mitarbeiterbefähigung in der Industrie 4.0

Mitarbeiterbefähigung in der Industrie 4.0

Ganzheitlicher Ansatz zur Erfassung sowie zum Management von Mitarbeiter- und Prozesswissen
Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Wie kaum ein anderes Thema beherrscht das Zukunftsprojekt „Industrie 4.0“ derzeit sowohl die Industrie als auch die Forschung. Der damit einhergehende Wandel von klassischen Produktionssystemen zu Cyber-Physischen Produktionssystemen (CPPS) bringt einen enormen Anstieg der System- und Aufgabenkomplexität auf Shopfloor-ebene mit sich. In Verbindung mit dem demografischen Wandel führt dies zu einem Befähigungsdefizit hinsichtlich der Handhabung von Maschinen und Anlagen, den es auszugleichen gilt. Hierzu bedarf es leistungsfähiger Methoden zur systematischen Identifikation der Befähigungsdefizite von Mitarbeitern in ihrem multiplen Aufgabenfeld sowie neuartiger Formen des Wissensmanagements zur Verwaltung von Mitarbeiter- und Prozesswissen. Beide Aspekte sind Inhalt des vorliegenden Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 31-34
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