Qualifizierung

Wissenssicherung in Zeiten des demografischen Wandels

Wissenssicherung in Zeiten des demografischen Wandels

Die Wissenstransfer Balanced Scorecard zur Steuerung des unternehmensinternen Wissensaustausches
Steffen Huth, Wolfgang Albeck
Die Mehrheit aller Unternehmen bezeichnet die Bewältigung des demografischen Wandels als ein wesentliches Handlungsfeld für die Zukunft. Umfragen zeigen allerdings, dass sich viele Unternehmen auf die demografischen Veränderungen bisher nur unzureichend vorbereitet haben [1]. In einem wissensbasierten Wettbewerbsumfeld führt vor allem der steigende Anteil älterer Mitarbeiter zu neuen Herausforderungen. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen dem internen Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitern sowie der Wissenssicherung höchste Priorität einräumen. Der vorliegende Beitrag widmet sich deshalb der „Wissenstransfer Balanced Scorecard“ und entwickelt ein praxisorientiertes Instrument zur strukturierten Steuerung des Wissensaustausches.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 47-50
Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Smart-Device-unterstütztes Anlaufmanagement manueller Montagesysteme

Einsatz von Tablet-PCs zur Effizienzsteigerung im Montagesystemhochlauf
Rolf Steinhilper, Frank Kübler, Andreas Kruse Bayreuth
Immer kürzere Produktlebenszyklen und zunehmende Variantenzahlen stellen produzierende Unternehmen vor die Herausforderung, eine steigende Anzahl von Anlageninstallationen und -umbauten zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund wird ein schneller und reibungsloser Hochlauf von Montagesystemen immer mehr zum kritischen Erfolgsfaktor. Dieser Beitrag beschreibt, wie der Hochlauf von manuellen Montagesystemen in der Investitionsgüterindustrie durch den Einsatz mobiler Endgeräte (Tablet PCs), in Verbindung mit einer Wissensdatenbank, unterstützt und beschleunigt wird.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Hochqualifizierte externe Mitarbeiter als Wissensquelle

Warum und wie Unternehmen von diesen profitieren können
Stephan Kaiser, Arjan Kozica, Ulrike Bonss
Traf man früher in einem Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) einen Ingenieur, konnte man ziemlich sicher sein, einem Mitarbeiter des Unternehmens gegenüber zu stehen. Seit einiger Zeit jedoch arbeiten in der Industrie zunehmend hochqualifizierte „externe“ Mitarbeiter mit den „Internen“ zusammen, und zwar auch in wichtigen Kernbereichen eines Unternehmens wie bspw. in der F&E oder im IT-Bereich. Grund hierfür ist nicht nur ein „Flexibilitätsgewinn“; vielmehr sind hochqualifizierte externe Mitarbeiter eine wichtige Quelle für neues Wissen und innovative Ideen. Externe können dazu beitragen, dass Unternehmen technologische Trends erkennen, neues Wissen erwerben und innovative Produkte entwickeln. Der vorliegende Beitrag erläutert zunächst, warum externe Mitarbeiter für Unternehmen eine wichtige Wissensquelle sind und wie der Prozess aussieht, mit dem sich das Wissen externer Mitarbeiter integrieren lässt. Im Fokus des Beitrags stehen dann ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 79-82
Teamkompetenzen in hybriden Leistungsbündeln

Teamkompetenzen in hybriden Leistungsbündeln

Kai Externbrink, Antje Lienert, Uta Wilkens ORCID Icon
Ein hybrides Leistungsbündel (HLB) ist eine auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden ausgerichtete Problemlösung, die sich aus aufeinander abgestimmten Sach- und Dienstleistungskomponenten zusammensetzt. Bei der hybriden Leistungserstellung besteht eine zentrale Herausforderung darin, die heterogenen Expertisen der am Sach- und Dienstleistungsprozess beteiligten Akteure erfolgreich zu integrieren. Setzen bisherige Forschungsarbeiten zu diesem Thema vor allem an den Schwerpunkten „Integration durch Organisation“ sowie „Integration durch Automatisierung“ an, widmet sich dieser Beitrag dem bisher wenig erforschten Themengebiet der „Integration durch Interaktion“. Im Zentrum dieses Beitrags steht daher die Frage, welche überfachlichen Kompetenzen Mitarbeiter und Teams in hybriden Leistungsbündeln in die Lage versetzen, die in der Heterogenität begründeten Potenziale erfolgreich für sich zu nutzen. Ausgehend von einer Auseinandersetzung mit den Spezifika des ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 65-69
Management virtueller Absicherungsprojekte

Management virtueller Absicherungsprojekte

Christoph Schäfer, Axel Friedewald, Hermann Lödding ORCID Icon
Technologien wie Digital Mock Up (DMU) und Virtuelle Realität (VR) können bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Produktentstehungsprozess helfen, Fehler im Produktdesign zu entdecken und zu beheben. Die Virtuelle Absicherung greift allerdings bisher nicht systematisch auf Erfahrungen aus bestehenden Projekten zurück, um diejenigen Absicherungsaufträge abzuleiten, die - auf der Basis einer nachvollziehbaren Quantifizierung - den höchsten Nutzen versprechen. Die neu entwickelte Methode des DMU-Cockpits bündelt das dezentral vorhandene Wissen über Fehlerquellen in einem zentralen Werkzeug, um Absicherungsaufträge für die möglichen Fehlerquellen der Bauteile zu erzeugen. Die Funktionsweise wird in diesem Beitrag am Beispiel der schiffbaulichen Unikatproduktion erläutert. Der Einsatzbereich beschränkt sich jedoch nicht auf die Unikatproduktion; das DMU-Cockpit ist auch in anderen Branchen eine geeignete Basis für die systematische virtuelle Absicherung.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Qualitätsorientierte Wissensarbeit in der Produktentwicklung

Norbert Gronau ORCID Icon, Priscilla Heinze
Immer mehr Unternehmen integrieren bereits Wissensmanagementansätze, sowohl bewusst als auch ungeplant, in ihre alltäglichen operativen Tätigkeiten. Um eine nachhaltige Wirkung sicherzustellen, bedarf es eines qualitätsorientierten Managements der implementierten Strategien in den einzelnen Prozessen. Dieser Beitrag stellt ein Modell zur Messung des Reifegrads wissensintensiver Geschäftsprozesse vor, welches auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) angepasst ist. Das Modell ermöglicht eine IST-Analyse durch prozess- und unternehmensbezogene Erfolgsfaktoren und Indikatoren sowie situationsabhängige Verbesserungsvorschläge, die im weiteren Reifezyklus integriert werden sollen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 12-16
Struktur vs. Kreativität in Wikis

Struktur vs. Kreativität in Wikis

Wissensarbeit im Spannungsfeld von Kreativität und Prozessgrenzen durch strukturierte Wikis ermöglichen
Stefan Voigt
Strukturierte Wikis kombinieren die Vorteile der Web 2.0-Welt - Flexibilität, Nutzung der kollektiven Intelligenz, Selbstorganisation und Partizipation - mit der prozessorientierten Wissensarbeit. Dabei können diese Wikis Prozessstrukturen abbilden und komplexe Prozesse unterstützen. Mit Wikis als integrative Plattformen lässt sich also die Wissensarbeit in wissensintensiven, komplexen Prozessen unterstützen. Dabei müssen nicht korsettartige, enge Prozessgrenzen eingehalten werden, sondern es können kreative Spielräume, die die Technologie von „Hause aus“ mitbringt, Nutzen stiftend eingebracht werden. Dieser Beitrag zeigt die Unterschiede zwischen traditionellen und strukturierten Wikis am Beispiel des ICKEwiki auf.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 70-74
Wissen als zentrale unternehmerische Ressource Erklärungsansätze zur Erneuerung der organisationalen Wissensbasis

Wissen als zentrale unternehmerische Ressource Erklärungsansätze zur Erneuerung der organisationalen Wissensbasis

Marko Heyner
In volatilen Märkten sind innovative Produkte schneller zu entwickeln und Produktionsprozesse zu optimieren. Hierbei sind Reorganisationsprozesse relevant, die Ressourcen erneuern und bestehende Routinen verändern. Dazu sind Prozesse der Generierung, Aufnahme und Nutzung von Wissen aufmerksam zu gestalten. Im folgenden Beitrag werden etablierte Ansätze aus dem breiten Feld des organisationalen Lernens und des Wissensmanagements vorgestellt, Grundlagen und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und im Hinblick auf praktische Implikationen diskutiert.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Wissensarbeit in Kleinunternehmen am Beispiel des Baugewerbes

Dominik T. Matt ORCID Icon, Erwin Rauch, Vittorio Franzellin
Die steigende Nachfrage und Verfügbarkeit von Wissen hat dazu beigetragen, dass wir einen gesellschaftlichen und sozialen Wandel weg von der Industriegesellschaft und hin zur Wissensgesellschaft durchleben. In diesem Beitrag wird der Fokus auf Wissensarbeit in Kleinunternehmen gelegt. Der Beitrag beschreibt die Bedeutung und das Potenzial von Wissensarbeit in Kleinunternehmen und zeigt die Schwierigkeiten bei der Einführung auf. Die Baubranche zeigt sich durch ihren Wandel zu einem wissensintensiven Wirtschaftszweig und ihre Kleinstrukturiertheit als ideales Beispiel für diesen Ansatz. In einem systemtheoretischen Modell wird am Ende des Beitrags aufgezeigt, wie Wissensarbeit in Kleinunternehmen der Bauindustrie ermöglicht werden kann.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Ansätze zur Unterstützung der Simulation als wissensintensiver Prozess

Dennis Abel, Markus Schmitz, Sigrid Wenzel ORCID Icon
Planung, Ausgestaltung und laufende Verbesserung der heute vorliegenden komplexen Unternehmensstrukturen und technischen Systeme erfordern umfassende Kenntnisse über Technik, Prozesse und IT. In diesem Zusammenhang stellt der effektive und effiziente Einsatz von Planungs- und Simulationswerkzeugen Planer und Anlagenbetreiber mehr denn je vor die Herausforderung, ihr Wissen zielorientiert für ihre Planungsaufgaben zu nutzen und in kreativen Prozessen zu erweitern. Wissen wird somit immer mehr ein entscheidender Produktivitätsfaktor und ein wichtiger Bestandteil des Unternehmenskapitals. Vor diesem Hintergrund diskutiert dieser Beitrag Möglichkeiten zur Systematisierung und Standardisierung des simulationsgestützten Engineerings und hier insbesondere die Nutzung von Assistenzfunktionen sowie von systematischen Bewertungsmethodiken, um die Produktivität des Simulationseinsatzes zu erhöhen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
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