Qualifizierung

Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Soziotechnische Herausforderungen im Kontext von Industrie 4.0
Dieter Kreimeier, Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Christoph Igel, Carsten Ullrich
In Folge des stetig wachsenden Wettbewerbdrucks auf das produzierende Gewerbe in Deutschland durch Konkurrenten aus Niedriglohnstaaten wird seit einiger Zeit ein Wandel der Produktionsparadigmen vollzogen, der sich durch einen rapide voranschreitenden Automatisierungsprozess in der Produktion auszeichnet. So entstehen hochkomplexe Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS). Durch den einhergehenden Rückgang von Personal und dem damit verbundenen Wissensabfluss entsteht jedoch ein gravierendes Befähigungsdefizit zur Beherrschung der Komplexität. Dieser Sachverhalt impliziert die Notwendigkeit innovativer Assistenzsysteme zur Unterstützung von Mitarbeitern. Der vorliegende Beitrag dient der Erörterung damit verbundener Herausforderungen sowie Fragestellungen und skizziert einen möglichen technischen Lösungsansatz sowie organisatorische und personelle Herausforderungen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 25-29
IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

IT-unterstütztes Wissensmanagement im globalen Engineering

Herausforderung Engineer-to-Order
Olga Willner, Stefan Weber, Alexander Eck, Paul Schönsleben
Angesichts der zunehmenden Globalisierung der Märkte erfordern Produktentwicklung und Engineering immer häufiger die Zusammenarbeit zwischen weltweit verteilten Standorten. Zur Bewältigung der Herausforderungen globaler Engineering-Prozesse wird das erforderliche Wissen regelmäßig in IT-Anwendungen zentral gespeichert und lokal verwendet. Als „engineered-to-order“ werden Produkte bezeichnet, die nach Kundenauftrag konstruiert und gefertigt werden. Für diese Art von Produkten reicht das in Systemen hinterlegte Wissen häufig nicht aus. In diesem Beitrag werden im Rahmen einer Case Study gemeinsam mit einem global führenden Hersteller von Aufzügen erste Lösungsansätze entwickelt, wie wissensbasierte Arbeit unter Berücksichtigung der an verschiedenen Standorten unterschiedlich ausgeprägten Kompetenzen global effizient ausgeführt werden kann.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 49-52
Auswege aus der Personalmisere

Auswege aus der Personalmisere

Wie Mittelständler mit Nachhaltigkeitskonzepten im Kampf um die besten Köpfe punkten
Werner Geilenkirchen
Die Stimmung beim deutschen Mittelstand ist gut. Dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) zufolge schätzen über 90 Prozent der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) ihre momentane Geschäftslage als befriedigend oder besser ein, fast 38 Prozent erwarten 2014 höhere Umsätze [1]. Doch viele der Mittelständler stehen vor einem echtem Problem: dem Fachkräftemangel.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 35-38
Lernerfolgsmessung in Lernfabriken

Lernerfolgsmessung in Lernfabriken

Kompetenzorientierte Weiterentwicklung praxisnaher Schulungen
Michael Tisch, Christian Hertle, Joachim Metternich, Eberhard Abele
Lernfabriken werden in den letzten Jahren vermehrt zur Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen eingesetzt. Den Teilnehmern sollen hierbei nicht träges Wissen oder Verhaltensweisen für bekannte Situationen vermittelt werden, vielmehr soll die Fähigkeit zur kreativen, selbstorganisierten Handlung entwickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Überprüfung der tatsächlichen Wirkungen von Schulungen notwendig. Bisher gibt es keine Methode, den Lernerfolg in Lernfabriken kompetenzorientiert zu erfassen. Im vorliegenden Beitrag wird ein Vorgehen zur ergebnisorientierten Evaluation mithilfe von Handlungsaufgaben vorgestellt. Somit können Schwachstellen aktueller Programme identifiziert und Schulungen kontinuierlich verbessert werden.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 20-24
Lernfabrik zur Vermittlung von Handlungskompetenzen

Lernfabrik zur Vermittlung von Handlungskompetenzen

Theorie und Praxis des Arbeitsmanagements in einer Lernfabrik erproben
Christopher Prinz ORCID Icon, Friedrich Morlock, Pia Sabrina Wagner, Dieter Kreimeier, Manfred Wannöffel ORCID Icon
Die derzeit in Deutschland etablierten Lernfabriken beschäftigen sich im Wesentlichen mit den zwei klassischen Kernthemen der Produktion: Der Optimierung von Produktionsabläufen (Lean Management) sowie der effizienten Nutzung von Ressourcen. Die Lernfabrik des Lehrstuhls für Produktionssysteme (LPS) der Ruhr-Universität Bochum zielt darüber hinaus auf die Vermittlung von berufsfeldrelevanten Handlungskompetenzen im Bereich des Managements und der Organisation von Arbeit ab. Gegenstand dieses Beitrags ist die Vorstellung der innovativen Übungskonzepte und ihrer Einbindung in das interdisziplinär ausgerichtete Seminar Management und Organisation von Arbeit. Entwickelt wurden die Übungen in einer fakultätsübergreifenden Kooperation zwischen der Fakultät für Maschinenbau, der Fakultät für Sozialwissenschaft sowie der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM. Ihr Lernziel ist die frühzeitige Sensibilisierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften für Fragen der Gestaltung ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Weiterentwicklung des Wertstromdesigns

Weiterentwicklung des Wertstromdesigns

Steigerung der personalen und organisationalen System- und Methodenkompetenz
Peter Kuhlang ORCID Icon, Thomas Edtmayr, Alexander Sunk, Michael Hrach, Wilfried Sihn
Für Unternehmen ist es entscheidend, zielgerichtet Rationalisierungsbestrebungen durchzuführen. Die Herausforderungen dabei liegen u. a. darin, personale und organisationale Kompetenzen für eine systematische und methodische Planung, Gestaltung und Umsetzung sowie für eine nachhaltige Verbesserung von Prozessen bzw. Wertströmen transparent zu machen, zu bündeln, zu adaptieren, neu zu interpretieren und weiterzuentwickeln. Durch die in diesem Beitrag vorgestellten Weiterentwicklungen der Methode „Wertstromdesign“ (Wertstromorientiertes Prozessmanagement, Wertstromdesign und MTM, Bewertung alternativer Wertströme, Kostenentwicklung in Wertströmen bei veränderten Eingangsgrößen) wird dezentral, in den verschiedenen Bereichen eines Unternehmens vorhandenes implizites Wissen expliziert und systematisch entlang des Wertstroms gebündelt. Die personalen und organisationalen System- und Methodenkompetenzen sind somit verfügbar, um Verbesserungsmaßnahmen zu bewerten und deren ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 25-29
Menschen entwickeln Potenzial für neue Technologien

Menschen entwickeln Potenzial für neue Technologien

30 Jahre Industriegeschichte
Klaus Henning, Ursula Bach
Der Glaube des Menschen, dass die Welt funktioniert wie ein riesiges Uhrwerk ist uralt (Descartes). Dieses „Maschinenmodell“ sitzt bis zum heutigen Tag tief in unserem Bewusstsein.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 19-21
advanced Learning Factory (aLF)

advanced Learning Factory (aLF)

Ein ganzheitliches Konzept zur Fachkompetenzentwicklung als Antwort auf den demografischen Wandel
Egon Müller, Daniel Plorin, Jörg Ackermann
Zunehmend komplexer und technologiegetriebener werdende Märkte bedingen ein breites Wissens- und Qualifikationsprofil von Fachleuten in produzierenden Unternehmen. Das daraus entstehende Anforderungsspektrum für eine langfristig konkurrenzfähige Wissensadaption ist vielseitig. Speziell im Hinblick auf den prognostizierten Mangel an qualifiziertem Nachwuchs ist es umso wichtiger, bestehendes Personal nachhaltig weiterzubilden. Demnach müssen zukunftsfähige und innovative Lernumgebungen geschaffen werden, welche das dafür erforderliche Wissen sowie die nötigen Qualifikationen und Fachkompetenzen vermitteln. Ein adäquates und durchgängiges Konzept bildet die advanced Learning Factory (aLF) ab, die in diesem Beitrag vorgestellt wird.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Dem demografischen Wandel begegnen

Dem demografischen Wandel begegnen

sicher und flexibel
Regina Michalik, Katrin Schickhoff
Ist demografischer Wandel ein Schreckgespenst, dem Sie ausgeliefert sind - egal ob als Mitarbeiter, Unternehmer oder Freiberuflerin? Oder bietet der Wandel gleichzeitig Chancen? Demografische Veränderungen sind nur ein Einflussfaktor für eine erfolgreiche Entwicklung in Unternehmen, Instituten und anderen Einrichtungen. Wie andere Herausforderungen auch, kann der demografische Wandel als Chance genutzt werden: mit Maßnahmen auf individueller, kollektiver und organisatorischer Ebene, die mittel- und langfristig geplant und ergriffen werden und auch zu einer Veränderung der Führung führen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 63-65
Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Wissensmanagement in kleinen und mittleren Kontraktlogistik-Unternehmen

Ouelid Ouyeder, Judith Arnold, Frank Straube ORCID Icon
Für viele Unternehmen ist eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ohne ein geeignetes Wissensmanagement kaum noch vorstellbar. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), welche häufig über einen beschränkten Zugriff auf Kapital verfügen, ist die freie Ressource Wissen ein kostbares Gut. Vor allem im Bereich der Kontraktlogistik besteht die Herausforderung, einen geeigneten Wissensmanagementansatz zu identifizieren. Besonders der Angebotserstellungsprozess zeichnet sich durch eine hohe Wissensintensivität und Komplexität aus. Im Folgenden wird ein Wissensmanagementansatz speziell für den Angebotserstellungsprozess in KMUs der Kontraktlogistik vorgestellt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 66-68
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