Technologie: Qualifizierung

Der personalorientierte Technologiekalender

Der personalorientierte Technologiekalender

Eine Methode zur Integration der Personalentwicklung in die Fertigungssystemplanung
Gert Zülch, Sven Rottinger, Daniel Schmidt
Bei der Einführung neuer Technologien im Fertigungsbereich müssen über die technischen und organisatorischen Aspekte hinaus auch die personalseitigen Anpassungen rechtzeitig Berücksichtigung finden. Als technologische Veränderungen, die eine gezielte Personalentwicklung erforderlich machen, können beispielsweise ein verändertes Fertigungsprogramm sowie die Einführung von neuen Erzeugnissen und Fertigungsverfahren genannt werden. Neben den technologischen Veränderungen ist die Anzahl und Qualifikation der tangierten Mitarbeiter an die neuen Bedingungen anzupassen. Die in diesem Beitrag präsentierte Methode des personalorientierten Technologiekalenders unterstützt eine systematische und zielorientierte Personalentwicklungsplanung. Die Vorgehensweise wird am Beispiel eines metallbearbeitenden Unternehmens veranschaulicht.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 31-36
Konzeption eines PPPMModells zur übergreifenden Verwaltung von Produktwissen

Konzeption eines PPPMModells zur übergreifenden Verwaltung von Produktwissen

Ivalina Ilieva, Peter Schubert, Jivka Ovtcharova
Der vorliegende Beitrag beschreibt das am IMI konzipierte Modell zur Wiederverwendung von Produkt- und Prozesswissen in komplexen Multiprojektumgebungen. Auf Basis der projekt- und produktbezogenen Sicht des Projekt-, Programm- und Portfoliomanagements wird mit Hilfe von universalen Produktstrukturen ein integriertes Modell erarbeitet mit dem Ziel, den Transfer von Produkt- und Prozesswissen über Unternehmens-hierarchien hinweg zu ermöglichen und somit die Entwicklungszeit im Entstehungsprozess zu verkürzen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 57-61
Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Planung und Steuerung von offenen Innovationsprozessen in Life Sciences KMUs

Pro und Contra des Know-how-Transfers über die Unternehmensgrenzen
Norbert Gronau ORCID Icon, Guido Reger, Silvia Adelhelm, Julian Bahrs, Gergana Vladova
Im Rahmen des Verbundprojekts „Open Innovation in Life Sciences“ (Laufzeit Mai 2008 bis April 2011) werden neuartige Innovationsstrategien in unternehmensübergreifenden Kooperationen und Allianzen von mittelständischen Unternehmen der Life Sciences Branche konzipiert und implementiert. In dieser Branche gilt es insbesondere für mittelständische Unternehmen kooperative, d.h. offene Innovationsstrategien zu entwickeln, da die Interdisziplinarität der Innovationsprozesse deutlich gestiegen ist. Erst durch Bündelung verteilten komplementären Wissens können entscheidende Innovationspotenziale erschlossen werden.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Technologieorientiertes Innovationsmanagement mit der Innovations-Datenbank

Jürgen Gausemeier, Volker Brink, Stephan Ihmels
Produktinnovationen basieren auf dem zukunftsgerichteten Abgleich von Technology Push und Market Pull. Der Abgleich beider Aspekte unter gleichzeitiger Gewährleistung der Konformität zur Unternehmensstrategie erfolgt im Rahmen der strategischen Produkt- und Technologieplanung, die der Ausgangspunkt im Produktentstehungsprozess ist. Der vorliegende Beitrag beschreibt ein Datenbanksystem, das die strategische Produkt- und Technologieplanung unterstützt. Im Wesentlichen werden Informationen über Technologien, Produktideen und Marktsegmente abgebildet und miteinander in Beziehung gesetzt. Typische Anwendungen sind die Generierung von Morphologischen Kästen und Innovations-Roadmaps.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 40-44
Chinas aufstrebende Unternehmen

Chinas aufstrebende Unternehmen

Eine ernste Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
Heiko Gebauer, Thomas Fischer
Chinesische Unternehmen haben sich zu ernstzunehmenden Wettbewerbern für deutsche Unternehmen entwickelt. Erfolge von Firmen wie Lenovo, Haier, Huawei oder China International Marine Containers (CIMC) zeigen ihre Wettbewerbsstärke. Interessant ist, dass sie nicht den im Westen vorherrschenden Managementgrundsätzen folgen. Ähnlich wie japanische Unternehmen mit ihren teilweise revolutionären Managementmethoden wie Lean Management, Total Quality Management oder Kaizen zeigen chinesische Unternehmen ein anderes Wettbewerbsverhalten. Die Unkenntnis westlicher Manager darüber führt häufig zu falschen Entscheidungen, wenn es darum geht die Marktposition gegenüber den chinesischen Wettbewerbern zu behaupten oder auszubauen. Dieser Beitrag beschreibt das Wettbewerbsverhalten chinesischer Unternehmen detailliert und formuliert einzelne Empfehlungen für deutsche Unternehmen.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Methodische Grundlagen und Anwendungen
Dirk Söffker, Dennis Gamrad, Elmar Ahle
Die Realisierung kognitiver technischer Systeme beinhaltet die Implementierung einer Wissensrepräsentationsebene im technischen System. Hierdurch lassen sich kognitive Funktionen und Prozeduren (Planen, Lernen etc.) verwenden. Insbesondere die Realisierung der über die Adaption hinausgehenden Fähigkeit zum Lernen stellt den Schlüssel für neuartige Anwendungen dar. In Anwendungsfeldern, wo die Führung komplexer Systeme systembedingt vollständig oder teilweise nicht durch menschliche Bediener erfolgen kann, versprechen diese Systeme eine neue Qualität der Automatisierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Nutzung von Wiki in Forschungsnetzwerken
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Nele Brenner
Die steigenden Anforderungen kürzerer Entstehungsprozesse und Produktlebenszyklen bei zunehmendem Kostendruck erfordern eine schnelle und flexible Produktentwicklung. Der Ansatz des Simultaneous Engineering beinhaltet die gleichzeitige Betrachtung und Gestaltung von Produkt, Prozess und Betriebsmitteln. Ziel ist es, Probleme möglichst schnell zu erkennen und die einzelnen Bereiche aufeinander abzustimmen, um so den gesamten Produktentwicklungsprozess zu verkürzen. Kommunikation und Wissensaustausch spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 747 wird beschrieben, wie eine Wiki-Plattform als zentraler Bestandteil des Wissensmanagements eingeführt wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
IM 1/2008: China

IM 1/2008: China

Ein Land zwischen Zukunftsmarkt und Investitionsstandort
Längst ist China fest auf den Weltmärkten etabliert und vor allem dank seines niedrigen Lohnniveaus für viele westliche Unternehmen unverzichtbar. Wenn Sie mehr über die Chancen und Risiken für deutsche Unternehmen wissen wollen, sollten Sie diese Ausgabe von Industrie Management nicht verpassen. Die Beiträge beleuchten Themen wie die Bekleidungsindustrie, Outsourcing im Ingenieurwesen oder das Ergebniscontrolling im IT-Offshoring.
Knowledge Sharing und Transfer in Produktionsnetzwerken

Knowledge Sharing und Transfer in Produktionsnetzwerken

Ein organisationaler Lernansatz
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum
In Produktionsnetzwerken tauschen Hersteller Informationen und Produkte aus, um einen Mehrwert zu erhalten. Der Wettbewerbsvorteil eines Herstellers ergibt sich dabei aus dem Wettbewerbsvorteil des gesamten Netzwerks. Dieser Artikel befasst sich mit Wissensmanagement in Produktionsnetzwerken, speziell mit Knowledge Sharing und Transfer. Die Weiterleitung und das Teilen von Wissen sind besonders wichtig wenn z.B. ein Hersteller das Netzwerk verlässt. In einem solchen Fall ergibt sich die Frage, ob das implizite Wissen des ausscheidenden Herstellers vom neuen Hersteller aufgenommen werden kann, welches für die Erfüllung der Aufgaben innerhalb des Netzwerks erforderlich ist. Wichtig ist es, die Funktionsfähigkeit des Netzwerks aufrecht zu erhalten. Dieser Artikel stellt eine Methode vor, welche auf organisationalem und interorganisationalem Lernen basiert und welche zur Erleichterung des Knowledge Sharing and Transfer ein speziell entwickeltes Lernlabor benutzt. Dieses Labor ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 34-36
Lernplattformen zum Anlauf und Betrieb von Produktionssystemen

Lernplattformen zum Anlauf und Betrieb von Produktionssystemen

Michael Schenk, Eberhard Blümel
Komplexe Maschinen entwickeln, testen, bedienen und im Havariefall unter Zeitdruck instand setzen - in vielen Berufen müssen sich Menschen neue Fähigkeiten aneignen. Und das so schnell und so sicher wie möglich. Dazu werden immer häufiger virtuelle Technologien eingesetzt. Handlungen an Maschinen und Anlagen werden in einzelnen Lektionen schon am virtuellen Modell trainiert. Sie können beliebig oft wiederholt werden, unabhängig von räumlichen und zeitlichen Einschränkungen der realen Maschinen und schon vor dem Bau der realen Anlage geübt werden
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 23-26
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