Autor: Salima Delhoum

Entscheidungen der Bestandskontrolle

Entscheidungen der Bestandskontrolle

Der Einfluss von auf den Bullwhip Effekt
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum
Der Bullwhip Effekt führt zu Instabilitäten in Supply Chains. Forschungen über dieses Phänomen betonen den normativen Ansatz. Dies bedeutet, dass die Ursachen des Bullwhip Effekts innerhalb der Strukturen und Prozesse der Supply Chains zu finden sind. Aber der Bullwhip Effekt bleibt bestehen, selbst wenn die operativen Ursachen unter Kontrolle sind, oder wenn die Nachfrage stationär und allgemein bekannt ist. Im Allgemeinen wird der Einfluss von Behavioral Decision Making auf den Bullwhip Effekt unterschätzt. Deswegen bemüht sich dieser Beitrag diesen Aspekt zu erklären. Dazu wird ein Planspiel, Supply Net Game genannt, genutzt, um Bestandskontrolle in Produktionsnetzwerken zu lernen. Die Versuchsergebnisse von 130 Versuchsteilnehmern zeigen, dass ein oft beobachtetes Entscheidungsmuster, “Counterintuitive Decision Making”, genau das verursacht und verstärkt, was es vermeiden soll, nämlich den Bullwhip Effekt. Dies geschieht, wenn Teilnehmer Bestellungen während Phasen ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Knowledge Sharing und Transfer in Produktionsnetzwerken

Knowledge Sharing und Transfer in Produktionsnetzwerken

Ein organisationaler Lernansatz
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum
In Produktionsnetzwerken tauschen Hersteller Informationen und Produkte aus, um einen Mehrwert zu erhalten. Der Wettbewerbsvorteil eines Herstellers ergibt sich dabei aus dem Wettbewerbsvorteil des gesamten Netzwerks. Dieser Artikel befasst sich mit Wissensmanagement in Produktionsnetzwerken, speziell mit Knowledge Sharing und Transfer. Die Weiterleitung und das Teilen von Wissen sind besonders wichtig wenn z.B. ein Hersteller das Netzwerk verlässt. In einem solchen Fall ergibt sich die Frage, ob das implizite Wissen des ausscheidenden Herstellers vom neuen Hersteller aufgenommen werden kann, welches für die Erfüllung der Aufgaben innerhalb des Netzwerks erforderlich ist. Wichtig ist es, die Funktionsfähigkeit des Netzwerks aufrecht zu erhalten. Dieser Artikel stellt eine Methode vor, welche auf organisationalem und interorganisationalem Lernen basiert und welche zur Erleichterung des Knowledge Sharing and Transfer ein speziell entwickeltes Lernlabor benutzt. Dieses Labor ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 34-36
Supply Net Game

Supply Net Game

Ein Planspiel für die Ingenieurausbildung in verteilten Produktionssystemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum, Henning Rekersbrink
Der Beitrag beschreibt ein am Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme entwickeltes Planspiel, genannt Supply Net Game. Es bildet die Struktur eines Produktions- und Logistiknetzwerks ab und verwendet als Modell der Entscheider die so genannte „Verankerungs- und Anpassungsheuristik“, welche als erprobtes Modell für menschliche Prognosen über unsichere Situationen gilt. Das Spiel bildet vier Produktionslinien ab, welche gemeinsam Produkte herstellen. Vier Spieler steuern dabei je ein Unternehmen. Ziel für jeden Spieler ist die Minimierung der Gesamtkosten, welche durch Lagerhaltung und Fehlmengen entstehen. Anhand des Supply Net Game wird die Wichtigkeit von Planspielen sowohl für das Management als auch für die Ingenieurausbildung in Hochschulen und am Arbeitsplatz aufgezeigt. Insbesondere besteht hier ein Bedarf für das Erlernen impliziter Fähigkeiten in der Lagerhaltung komplexer verteilter Produktionssysteme, für welche das oben genannte System ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 15-18
Instabilitäten in dynamischen Produktions- und Logistiknetzwerken

Instabilitäten in dynamischen Produktions- und Logistiknetzwerken

Eine simulationsgestützte Analyse
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Uwe Hinrichs, Salima Delhoum
Produktions- und Logistiknetzwerke sind durch eine wachsende dynamische und strukturelle Komplexität gekennzeichnet, wodurch eine effiziente Planung zunehmend erschwert wird. Auftretende nichtlineare dynamische Effekte, die im Falle ähnlicher, auf den ersten Blick unbedeutender Ursachen zu stark unterschiedlichen und teilweise extremen Resultaten führen, tragen zusätzlich zu dieser Problematik bei. Als Folge können beispielsweise Instabilitäten in Form starker Bestandsschwankungen auftreten, die für die Netzwerkteilnehmer eine enorme wirtschaftliche Belastung darstellen. Die simulationsgestützte Analyse dieser Zusammenhänge ist Gegenstand des nachfolgenden Beitrags. Darüber hinaus werden als Ergebnis der Analyse Mittel und Wege aufgezeigt, der gegebenen Problematik besser gerecht zu werden und kostenintensive Bestandsschwankungen zu vermeiden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 25-28