Modularisierung

Modularisierung logistischer Systeme

Modularisierung logistischer Systeme

Ein Beitrag zum Management von Komplexität
Frank Straube ORCID Icon, Axel Mayer
Die Komplexität in Industrieunternehmen nimmt durch externe Treiber wie die Nachfrage nach individualisierten Leistungsbündeln seitens der Kunden, dem steigenden Konkurrenzdruck durch globalen Wettbewerb sowie den technologischen Entwicklungen, die zu verkürzten Produktlebens- und Innovationszyklen führen, mit hoher Geschwindigkeit zu. Auf externe Komplexität reagieren Unternehmen mit dem Aufbau von interner Komplexität, von der insbesondere die Logistik betroffen ist, beispielsweise indem eine hohe Anzahl Kunden mit heterogener Bedürfnisstruktur mit einem entsprechend diversifizierten Produktprogramm bedient wird, wodurch letztlich die abzuwickelnde Variantenvielfalt stark zunimmt. Diese steigende interne Komplexität führt dazu, dass vielversprechende Logistikkonzepte in der Praxis nicht erfolgreich umgesetzt werden. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehen, das unter Zuhilfenahme des Gestaltungsprinzips der Modularisierung einen organisatorischen Rahmen schafft, um sowohl in ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 53-55
Produktarchitekturen richtig gestalten

Produktarchitekturen richtig gestalten

Ein Weg zum variantenoptimierten Produktprogramm
Günther Schuh ORCID Icon, Jens Arnoscht, Christopher Nußbaum
Die systematische Produktgestaltung wird in zunehmendem Maße ein wettbewerbsentscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen im produzierenden Gewerbe. Am Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen wurde eine Vorgehensweise zur kundengerechten, konfliktfreien und durchgängigen Gestaltung der Produktarchitektur im Hinblick auf die Entwicklung modularer Produktprogramme entwickelt. Die Methode ist das Ergebnis langjähriger Forschungsaktivitäten im Bereich des Komplexitätsmanagements und hat sich bereits mehrfach in der industriellen Praxis bewährt. Die beschriebene Vorgehensweise wird sowohl methodisch als auch anhand von Beispielen aus der Praxis veranschaulicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 29-32
Produktstrukturierung bei hoher Variantenvielfalt

Produktstrukturierung bei hoher Variantenvielfalt

Stefanie Grotkamp, Hans-Joachim Franke
Den Forderungen nach einem variantenreichen Produktspektrum kann sich heute kaum noch ein Unternehmen des Maschinenbaus entziehen. Die resultierende Komplexität lässt sich nur durch effektives und effizientes Variantenmanagement reduzieren und beherrschen. Dieser Beitrag stellt die optimierte Produktstrukturierung als eine der zentralen Aufgaben des Variantenmanagements in der Produktentwicklung vor.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 33-36
Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Änderungsfreundliche Module in Produkten und Prozessen

Peter Belener
Steigende Anforderungen im internationalen Wettbewerb erfordern von produzierenden Unternehmen neue Strategien im Umgang mit der daraus resultierenden Komplexität. Die Modularisierung komplexer Systeme ist eine dieser Strategien, die auf Produkte wie auch auf Prozesse angewendet werden kann. Viele Entscheidungen zur Entwicklung modularer Produkte müssen jedoch zu einem frühen Zeitpunkt der Produktentwicklung und unter einem hohen Maß an Unsicherheit getroffen werden. Nachträgliche Änderungen sind dadurch vorprogrammiert. Der Gestaltung änderungsfreundlicher Modulstrukturen sowie der Analyse und Bewertung von Moduländerungen gilt daher der folgende Artikel.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 51-54
Reduzierung der Engineering-Kosten für Automatisierungssysteme

Reduzierung der Engineering-Kosten für Automatisierungssysteme

Alexander Fay ORCID Icon
Durch die wachsende Komplexität automatisierungstechnischer Lösungen in der Herstellung und Handhabung industrieller Produkte sind die Engineering-Kosten zu einem wesentlichen Kostenfaktor der Automatisierung geworden. Der Beitrag zeigt Entwicklungstendenzen auf und skizziert Lösungsansätze, mit denen die Engineering-Aufwände systematisch reduziert werden können.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Modulare Logistik

Modulare Logistik

Ein innovatives Managementkonzept für produzierende Unternehmen
Raimund Klinkner, Axel Mayer, Alexander Thom
Die Komplexität logistischer Prozesse steigt aufgrund eines dynamischen und globalisierten Unternehmensumfelds mit hoher Geschwindigkeit an. Der Umgang mit dieser Komplexität wird damit zu einem wichtigen Differenzierungspotenzial im Wettbewerb. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmer haben Schwierigkeiten, den Herausforderungen mit der Umsetzung innovativer Logistikkonzepte in kurzer Zeit zu begegnen. Die Stellung im Wettbewerb hängt jedoch entscheidend von der Fähigkeit zur Adaption ab. Ziel dieses Beitrags ist es, die modulare Logistik als Lösungsansatz vorzustellen und deren Vorteile anhand eines Praxisbeispiels zu verdeutlichen.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 33-336
Reduktion der Prozesskomplexität durch Modularisierung

Reduktion der Prozesskomplexität durch Modularisierung

Wolfgang Kersten ORCID Icon, Birgit Koeppen, Christian Martin Meyer, Eva-Maria Kern
Die stetig zunehmende Komplexität von Produkten, Strukturen und Prozessen führt zu einer schleichenden Abnahme der Effizienz innerbetrieblicher und unternehmens-übergreifender Geschäftsprozesse. Nicht alle Komplexitätsanteile können im Rahmen eines Komplexitätsmanagements reduziert beziehungsweise beeinflusst werden, daher kommt dem Management der verbleibenden Restkomplexität durch effiziente und schlanke Prozesse eine Schlüsselrolle zu. Durch die Geschäftsprozessmodularisierung können in sich abgeschlossene Prozessabschnitte mit eindeutig festgelegten Schnittstellen definiert werden, die zu einer wesentlichen Reduzierung der Komplexität dieser Prozesse beitragen. Seit vielen Jahren sind Wertschöpfungsnetzwerke mit einer steigenden Komplexität von Produkten, Strukturen und Prozessen konfrontiert. Als Reaktion auf zunehmend individualisierte und heterogene Kundenbedarfe bieten die Unternehmen individuelle und immer spezifischere Produktvarianten an. Diese ...
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 11-14
Systematische Prozessgestaltung Entwicklungsstand und Anwendungsbereiche des Integrierten Produktionsprozessmodells

Systematische Prozessgestaltung Entwicklungsstand und Anwendungsbereiche des Integrierten Produktionsprozessmodells

Jan C. Aurich, Christian Wagenknecht, Christian Fuchs
Die Gestaltung unternehmensübergreifender Produktionsprozesse kann durch die systematische Nutzung von Prozessmodellen entscheidend unterstützt werden. Aus diesem Grund wird am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation an der Technischen Universität Kaiserslautern (FBK) seit einigen Jahren die Entwicklung des Integrierten Produktions-Prozessmodells (IPPM) verfolgt. Der folgende Beitrag vermittelt einen Überblick über den aktuellen Entwicklungstand des IPPM und zeigt dessen Anwendungsfelder im Rahmen unternehmensinterner und -externer Prozesse zur Entwicklung und Realisierung materieller und immaterieller Leistungsbestandteile (Produkte und produktbegleitende Dienstleistungen) auf. Wesentlicher Erfolgsfaktor des IPPM ist sein modularer Aufbau. Erste Anwendungen bestätigen die resultierende Leistungsfähigkeit.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 23-27
Modularisierung komplexer Unternehmensarchitekturen

Modularisierung komplexer Unternehmensarchitekturen

Stephan Aier, Marten Schönherr
Das Oberziel aktueller IT-Infrastruktuprojekte ist die nachhaltige Flexibilisierung von Unternehmensarchitekturen. Der Beitrag erörtert, beginnend mit dem Paradigma der Flexibilität von Unternehmensarchitekturen, Möglichkeiten der integrierten Modularisierung von Organisations- und IT-Strukturen. Dazu werden nach der Charakterisierung von Flexibilität als Gestaltungsziel die Architekturkomponenten Organisation und IT-System zueinander in Bezug gesetzt, um dann einen Ansatz zur Modularisierung der Organisations- und IT-Architektur darzulegen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 39-42
Modellintegration in der Digitalen Fabrik

Modellintegration in der Digitalen Fabrik

André Wenderoth
Mit Hochdruck arbeiten heute Simulationsexperten in Forschung, Beratung und Industrie an der Vision der Digitalen Fabrik. Dieses vor allem in der Automobilbranche und großen Unternehmen propagierte Schlagwort steht für ein umfassendes und simulierbares, virtuelles Abbild realer Produktions- und Logistiksysteme. Eine der Herausforderungen, der sich die Entwickler bei der Verwirklichung dieser Vision stellen müssen, ist die Integration großer Modelle. Der Beitrag beschreibt ein in der Praxis erprobtes Konzept, das die horizontale und vertikale Integration von Simulationsmodellen unterstützt.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 48-51
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