Autor: Matthias Hülsmann

EPCIS-basierter Austausch von Sensordaten

EPCIS-basierter Austausch von Sensordaten

Erhöhung der Agilität und Robustheit von Supply Chains durch die Vernetzung der Produktions- und Logistikprozesse
Dirk Werthmann, Susanne Schukraft, Michael Teucke, Marius Veigt, Michael Freitag ORCID Icon, Matthias Hülsmann, Jakub Piotrowski, Matthes Winkler, Roman Winter
Eine hohe Produkt- und Prozessqualität stellt in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar. Das Qualitätsmanagement erfolgt dabei in der Regel standortbezogen, wobei ein unternehmensübergreifender Austausch von Daten und Informationen zur Qualitätssicherung bislang nur sehr begrenzt stattfindet. Die unternehmensübergreifende Nutzung von Qualitätsdaten wird vor allem dadurch behindert, dass die Informationstechnologie (IT)-Infrastruktur zur Erzeugung, zum Austausch und zur Auswertung der Daten fehlt. Um diese Herausforderungen zu überwinden, beschreibt dieser Beitrag Handlungsfelder, die eine unternehmensübergreifende Nutzung von Qualitätsdaten zur Entwicklung digitaler Services ermöglichen und damit zur Gestaltung robuster und agiler Supply Chains beitragen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 20-24
Programmplanung als zentrales Steuerungsinstrument der Werklogistik

Programmplanung als zentrales Steuerungsinstrument der Werklogistik

Matthias Hülsmann, Eckhard Lindemann
In den letzten Jahren ist die Bedeutung der Logistikleistung für den Gesamterfolg von Unternehmen deutlich mehr in den Fokus von Wissenschaft und Praxis gerückt. Vor allem in Branchen wie dem ingenieurgetriebenen Maschinenbau ist aktuell eine Entwicklung zu beobachten, die von zunehmenden logistischen Anforderungen auf Kundenseite und gleichzeitig intensiverer Fokussierung auf interne Prozesseffizienzen und Logistikkosten gekennzeichnet ist. Diesem Trend zu Folge intensiviert sich auch die Verfolgung von spezifischen Key Performance Indicators (KPIs) als Messgrößen der Logistikleistung [1]. Um der Zielsetzung einer wirksamen Verbesserung von logistischen KPIs gerecht werden zu können, werden in diesem Beitrag, über ein synthetisches Modell der Wirkzusammenhänge von Inputfaktoren und KPIs der Werklogistik, zunächst die benötigte Transparenz hergestellt und anschließend konkrete Maßnahmen abgeleitet, mit denen das Management über den Programmplanungsprozess aktiv in das ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 1 | Seite 57-60