Wirtschaftlichkeit

Wettbewerbsfähigkeit durch erweitertes Anlaufmanagement

Wettbewerbsfähigkeit durch erweitertes Anlaufmanagement

Axel Kuhn, Gerhard Bandow
Der Anlauf von Anlagen der Produktion und Logistik in einem Produktionssystem ist in ein übergeordnetes Anlaufmanagement eingebettet, das die vielen Anlaufarten in einem Wertschöpfungsnetzwerk in Bezug auf Produkte, Prozesse und Anlagen effizient planen, steuern und koordinieren muss. Planungsunsicherheiten und vielfältige Störeinflüsse erhöhen den Aufwand für den Anlagenhersteller erheblich, führen oft zu Verzögerungen, teilweise zu verspäteten Anläufen, binden den Anlagenhersteller länger als geplant vor Ort und erfordern daher ein ganzheitliches und integriertes Anlaufmanagement. So wird es möglich, den Anlauf zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 55-58
Logistikmarkt in China nach dem WTO-Beitritt

Logistikmarkt in China nach dem WTO-Beitritt

Chancen und Risiken
Sebastian Kummer, Jian Tong
China spielt als Produktionsstandort sowie als Beschaffungs- und Absatzmarkt für europäische und amerikanische Unternehmen eine immer größere Rolle. Aufgrund des erheblichen Marktpotenzials und Marktwachstums Chinas wird das Land auch für Logistikdienstleister immer attraktiver. Auch durch die Zunahme des Outsourcing von Logistikdienstleistungen in China ist der Markt für Logistikdienstleister von besonderer Relevanz. Unternehmen der Logis-tikbranche sehen sich jedoch vor erheblichen Herausforderungen gegenübergestellt, wie beispielsweise der niedrigen Quantität und Qualität der logistischen Infrastruktur oder dem Guanxi (Netzwerk).
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 47-51
Outsourcing von Ingenieursdienstleistungen

Outsourcing von Ingenieursdienstleistungen

Eine Standortbestimmung der deutschen Industrie
Robert Schmitt ORCID Icon, Thomas Prefi, Torsten Grundmann
Die wachsende Bedeutung ausgelagerter Geschäftsprozesse gab den Anlass für eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT und der P3 Ingenieurgesellschaft für Management und Organisation mbH zu der Thematik Outsourcing. Die beiden Partner befragten Entscheider und Führungskräfte deutscher Konzerne und mittelständischer Unternehmen aus den Branchen Automobil, Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Schiffsbau sowie Luft- und Raumfahrt. Die Studie beleuchtet vier Hauptuntersuchungsgebiete: zunächst wird auf das allgemeine Verständnis von Outsourcing und die dadurch abgeleiteten Ziele eingegangen, daraus ergibt sich die Betrachtung der Ist-Situation des Markts und die zu erkennenden Potenziale für die nächsten fünf Jahre. Des Weiteren betrachtet die Studie die Gestaltung des Auswahlprozesses für einen Outsourcing-Partner und identifiziert abschließend bestehende Chancen und Risiken des Outsourcing.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 27-30
Risikomanagement und Ergebniscontrolling in IT-Offshoring-Projekten

Risikomanagement und Ergebniscontrolling in IT-Offshoring-Projekten

Ricarda Elena Joie Wildemann
In IT-Offshoring-Projekten treten wirtschaftliche (Kostenabweichungen), zeitbezogene (Know-how-Verlust) und technische Risiken (mangelnde Funktionsausfüllung) auf. Diese werden anhand von Fallstudien analysiert. Zur Verringerung der Risiken werden Handhabungsstrategien entwickelt und in ein Controllingkonzept integriert.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 55-59
Die Supply Chain Finance Gesellschaft

Die Supply Chain Finance Gesellschaft

Hans-Christian Pfohl, Carsten Röth, Moritz Gomm
Logistikdienstleistungsunternehmen sind von jeher bestrebt, logistische Prozesse für ihre Kunden effizienter zu gestalten und kostengünstige Leistungen anzubieten. Neben den klassischen Aspekten der materialwirtschaftlichen und informationstechnischen Steuerung des Warenflusses, übernehmen Logistikdienstleister zunehmend so genannte Value Added Services für ihre Kunden. Im Zuge der wertorientierten Ausrichtung der Industrie- und Handelsunternehmen werden Logistikdienstleister mit der Aufgabe konfrontiert, Logistiklösungen unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Optimierung der Supply Chain zu entwickeln und anzubieten. Dieser Beitrag zeigt dazu einen Lösungsweg in Form der Supply Chain Finance Gesellschaft auf.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 11-14
Effizienz in Bedarfs-, Bestands- und Beschaffungsplanung

Effizienz in Bedarfs-, Bestands- und Beschaffungsplanung

Potenzialanalysen als Ansatz zur Steigerung der logistischen Leistungsfähigkeit
Dirk Oedekoven, André Brunner
Heutzutage kennzeichnen hohe Bestände und ein unzureichender Lieferservice die Situation in vielen Unternehmen. Das Forschungsinstitut für Rationalisierung konnte sich in verschiedenen Industrieprojekten mit der Erhöhung der Logistikleistung durch die Optimierung der logistischen Planungsprozesse auseinandersetzen. In diesem Kontext stellt die Potenzial-analyse des Bestandsmanagements eine wichtige Vorraussetzung dar, die Leis-tungsfähigkeit der Logistik zu steigern. Durch diese quantitative Bewertung der eigenen Situation wird eine zielkonforme Neuausrichtung der logistischen Planungsprozesse ermöglicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 39-42
Ladungsträgermanagement im Fokus der Logistik

Ladungsträgermanagement im Fokus der Logistik

Volker Lange, Klas Mahlstedt
Ladungsträger (LT) sind ein elementarer Bestandteil der logistischen Prozesskette vom Lieferanten über die Produktion bis hin zum Handel. Trotzdem stellt das Ladungsträgermanagement in vielen Unternehmen noch immer einen vernachlässigten Bereich dar, obwohl sich durch eine ganzheitliche Steuerung und Kontrolle erhebliche quantitative und qualitative Potenziale erschließen lassen. Der folgende Beitrag beschreibt den Begriff des ganzheitlichen Ladungsträgermanagements und zeigt eine Vorgehensweise und Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und effizienteren Abwicklung der Ladungsträger.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 55-59
Beyond Outsourcing Commercial Open Source Development

Beyond Outsourcing Commercial Open Source Development

Robert Schmitt ORCID Icon, Carsten Behrens, Klaus Hense
Outsourcing von Entwicklungsleistungen bleibt ein entscheidender Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit - dies zeigen aktuelle Studien. Um Innovationspotenzial und Entwicklungseffizienz auch künftig zu stärken, muss Outsourcing jedoch weiterentwickelt werden. Der Grundgedanke des Geschäftsmodells Commercial Open Source Development (COSD), welches am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen konzipiert wurde, ist es, den Open Source Gedanken aufzugreifen und Outsourcing weiterzuentwickeln. COSD hat das Potenzial, das Spannungsfeld zwischen Kundenorientierung, Individualisierung, Entwicklungskosten und Fehlerwahrscheinlichkeit aufzubrechen und bindet dabei den Anwender großflächig, systematisch und gewinnbringend in die Entwicklung ein. Zwei aktuelle Entwicklungen sprechen für COSD: Technische Produkte können zunehmend durch Software beeinflusst werden und die Open Source Prinzipien haben eine hohe Reife erreicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Effizienzanalyse von Wärmebehandlungsöfen mit TOPSIS

Effizienzanalyse von Wärmebehandlungsöfen mit TOPSIS

Malte L. Peters, Stephan Zelewski
Effizienzanalysen werden zur Unterstützung zahlreicher Entscheidungen durchgeführt. Beispielsweise werden sie bei Auswahlproblemen - wie der Auswahl einer Maschine zur Produktion eines Guts - verwendet. Oftmals gestaltet sich die Anwendung von Effizienzanalysetechniken im industriellen Kontext außerhalb der Controllingabteilungen jedoch aufgrund knapper Ressourcen problematisch, denn zahlreiche Effizienzanalysetechniken sind mathematisch anspruchsvoll und binden daher zum einen viel Arbeitszeit und erfordern zum anderen den Einsatz von Spezialsoftware. Die Technique for Order Preference by Similarity to Ideal Solution (TOPSIS) hingegen zeichnet aus, dass sie mathematisch weniger elaboriert ist und mithilfe eines Tabellenkalkulationsprogramms angewendet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
1 10 11 12 14