Innovation

PPS-Systeme: Die „wahren“ Bedürfnisse von KMUs Das Landshuter Produktionssystem: CLean Production

PPS-Systeme: Die „wahren“ Bedürfnisse von KMUs Das Landshuter Produktionssystem: CLean Production

Teil 2
Markus Schneider, Michael Ettl, Alexander Schubel
Für eine nachhaltige Verbesserung der logistischen Ziele, wie beispielsweise der Liefertermintreue oder der Durchlaufzeit, ist eine durchgängige, prozessorientierte Gestaltung, Planung und Ausführung von Produktionssystemen erforderlich. Neben der Entwicklung von neuen Methoden verlangt dies auch die systemtechnische Unterstützung durch entsprechende IT-Systeme. Gerade für KMUs existieren diesbezüglich noch keine Lösungen. Dabei verharren vor allem die bestehenden PPS-Systeme im alten Denkmuster, die Komplexität der realen Welt durch eine detaillierte Abbildung als Modell beherrschen bzw. steuern zu wollen. Für die Entwicklung eines neuen Gesamtsystems wurden deshalb die Kundenbedürfnisse  losgelöst von bereits existierenden Systemen  ermittelt. Der Beitrag zeigt auf, welche „wahren“ Bedürfnisse aus dem Umfeld der Werksstrukturgestaltung sowie der Produktionsplanung und -steuerung von KMUs mithilfe des Innovationsmanagements nach Design for Six Sigma+Lean (DFSS+Lean) ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 43-48
Innovationsmanagement in der Logistik

Innovationsmanagement in der Logistik

Analyse und Bewertung bestehender InnovationsmanagementMethoden für Logistikdienstleistungsunternehmen
Wolfgang Kersten ORCID Icon, Andrea Victoria Seidel, Nikolaus Wagenstetter
Technologischer Fortschritt, verschärfte Konkurrenzbedingungen und ein sich ständig wandelndes Kundenverhalten zwingen die Logistikbranche zur Entwicklung innovativer Lösungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Im Vergleich zur Entwicklung von physischen Produkten ist ein systematisches Innovationsmanagement in der Logistikbranche bisher kaum etabliert. Aufbauend auf Experteninterviews zeigt dieser Beitrag die Anforderungen an ein Innovationsmanagement in der Logistik auf und ordnet geeignete Innovationsmanagement-Methoden zu.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 6 | Seite 31-34
Das Wissen älterer Beschäftigter

Das Wissen älterer Beschäftigter

Vorbereitung auf den demografischen Wandel und ungenutzte Potenziale
Birgit Verworn, Christiane Hipp
Bereits heute sind mittelständische Unternehmen in wenig attraktiven Regionen mit alternden Belegschaften und Fachkräftemangel aufgrund fehlenden Nachwuchses konfrontiert. Das Statistische Bundesamt erwartet besonders einschneidende Veränderungen der Altersstruktur der deutschen Erwerbspersonen in den Jahren zwischen 2017 und 2024. Wie sollen sich Unternehmen auf die Veränderungen vorbereiten? Handelt es sich dabei um eine reine Pflichtübung oder lassen sich sogar zusätzliche Potenziale nutzen? Aktuelle empirische Ergebnisse aus dem deutschsprachigen Raum geben Hinweise.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 75-78
Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Open Innovation im Pharma-Mittelstand

Mit dem PharmaInnovationsLotsen offene Innovationsprozesse gestalten
Norbert Gronau ORCID Icon, Andreas Braun, Gergana Vladova
Innovationen sind eine zentrale Determinante für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Entdeckung, Entwicklung und Realisierung von innovativen Ideen ist allerdings mit Herausforderungen und Risiken verbunden. Insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sollen vor diesem Hintergrund neue Wege und Ressourcenquellen aufgezeigt werden. Der Beitrag beschäftigt sich mit der Thematik des Open Innovation-Ansatzes in der Pharmaindustrie und beschreibt die Interaktion zwischen Forschung und Praxis zur Öffnung der bestehenden Innovationsprozesse in drei KMU.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Strategieentwicklung für wandlungsfähige Produktionssysteme in KMU

Strategieentwicklung für wandlungsfähige Produktionssysteme in KMU

David Jentsch, Ralph Riedel ORCID Icon, Egon Müller
Der vorliegende Beitrag zeigt, wie sich mithilfe der inhaltsorientierten Ansätze aus dem Bereich Operations Strategy proaktive Wandlungsbedarfe für ein Produktionssystem ermitteln lassen und hieraus konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die die Organisation und den Mensch als Wandlungsbefähiger in den Mittelpunkt rücken. Der vorgestellte Ansatz geht hierbei von einer Analyse des gesamten Unternehmens aus und entwickelt auf dieser Basis eine neue bzw. angepasste Strategie, deren Inhalte in starkem Zusammenhang mit dem Produktionssystem und dessen Wandlungsfähigkeit stehen. Die theoretischen Ansätze werden anhand zweier KMU aus dem Maschinenbau gespiegelt und Implikationen erster Forschungsergebnisse dargestellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 37-39
Mut zum Unbekannten – unser wichtigster Standortvorteil

Mut zum Unbekannten - unser wichtigster Standortvorteil

Kampf der Kreativität gegen die Ignoranz des Bewahrens
Joachim Althaler, Norbert Heinzle, Erne Fittings, Roland Schmidt
Was macht den Standort Österreich für ein Unternehmen als Produktionsstandort so interessant, dass es sich lohnt, weiter darauf zu setzen und zu investieren, obwohl doch in anderen Weltgegenden beinahe alle für die Produktion relevanten Rahmenbedingungen günstigere Werte aufweisen? Wir werden immer Regionen mit billigeren Arbeitskräften, geringeren Auflagen, etwa im Umweltschutz, oder weniger überbordenden Regulierungsbestrebungen finden. Und dennoch setzen höchst erfolgreiche Produzenten auf hiesige Standorte. Es muss doch wohl der treibende Geist der Veränderung sein, der so trefflich im Leitbild des Economist auf den Punkt gebracht wird: “...to take part in a severe contest between intelligence, which presses forward, and an unworthy, timid ignorance obstructing our progress...”. So klar und einfach dies auch klingt, so schwierig ist die Umsetzung im realen betrieblichen Alltag. Es erfordert Mut, den Tellerrand eigener Erfahrungen zu überspringen, wo wir doch immer ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 42-44
Open Innovation oder die Kunst, die Kontrolle zu verlieren

Open Innovation oder die Kunst, die Kontrolle zu verlieren

Roger Luethi, Margit Osterloh
Organisation und Steuerung gehören zu den fundamentalen Aufgaben einer Firma. Ihre Perfektionierung als Organisations- und Steuerungsinstrument ist ein Ziel, welches bedeutende Investitionen rechtfertigt - ISO 9001, Six Sigma und ERP-Systeme belegen dies. Mit radikalem Kontrollverzicht experimentieren dagegen vorwiegend Communities von lose verbundenen Amateuren. Dass ihre kontrollarmen Produktionsmodelle äußerst konkurrenzfähig sind, hat der Erfolg von Free and Open Source Software (FOSS) gezeigt. Kommerzielle Anwendungen der Modelle versprechen die Erlangung von bedeutenden Wettbewerbsvorteilen, doch die Umsetzung von Kontrollverzicht und die Entwicklung passender, profitabler Geschäftsmodelle ist eine enorme Herausforderung. Dieser Beitrag skizziert Chancen und Risiken dieses Phänomens.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 56-58
Integrierte Innovationsimplementierungs- und Instandhaltungsplanung

Integrierte Innovationsimplementierungs- und Instandhaltungsplanung

Christian Mieke, Dieter Specht
Unternehmen suchen nicht nur nach Produktinnovationen, um sich wettbewerblich zu differenzieren, sie verbessern auch ihre Betriebsmittel in der Produktion, um wirtschaftliche Vorteile realisieren zu können. Dabei wird zunehmend darauf hingewiesen, alle verfügbaren Innovationsquellen auszuschöpfen. So können beispielsweise auch dem Instandhaltungspersonal, welches über tiefgreifendes anlagenbezogenes technisches Wissen verfügt, Innovationsaufgaben im Bereich der Produktionsanlagen übertragen werden. Instandhalter können abschätzen, durch welche technischen Veränderungen etwa Produktivitätssteigerungen möglich sind und anschließend technische Lösungen ausarbeiten und anwendungsreif aufbereiten. Allerdings entfalten die neuen Lösungen nur positive Effekte, wenn sie zeitnah in die Anlagen eingebracht werden. Hier bestehen Zielkonflikte. Wer bestimmt darüber, wann Innovationen implementiert werden? Haben Produktionsaufträge oder Implementierungsvorhaben Vorrang? Der im ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Blended Enterprise

Blended Enterprise

Ein realistisches und attraktives Leitbild für das Wissensmanagement
Michael Reiss, Dirk Steffens
Mit Enterprise 2.0 wird für das durch Internet-Technologien ermöglichte Wissensmanagement ein neues Leitbild propagiert. Während das Web 2.0-Leitbild auf Tools für Kommunikation, Beziehungsmanagement und Lernen in Gestalt von Weblogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen fokussiert war, erstreckt sich Enterprise 2.0 auch auf Strategien, Strukturen und Kulturen des Wissensmanagements und damit auf das gesamte Unternehmen. Anhand der Tiefe, Breite und Geschwindigkeit des Web 2.0-induzierten Wandels wird gezeigt, dass das Leitbild eines Blended Enterprise den existierenden Leitbildern sowohl im Hinblick auf Realistik als auch hinsichtlich der Performance überlegen ist.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 21-24
Dezentrale integrierte Frühaufklärung (DIF)

Dezentrale integrierte Frühaufklärung (DIF)

Ein neuer Ansatz für Strategische- und Technologiefrühaufklärung im dynamischen Wettbewerb
Hans Koller, Heike M. Hölzner
Bedingt durch den rasanten technologischen Fortschritt und die hohe Turbulenz der Rahmenbedingungen auf internationalen Märkten gewinnt die Strategische Frühaufklärung gerade für Unternehmen aus Hochlohnländern immer mehr an Bedeutung. Parallel hierzu wird die praktische Umsetzung dieser Aufgabe durch die extrem große Menge an Informationen, die in kurzer Zeit verarbeitet werden muss, jedoch zunehmend erschwert. Dieser Beitrag beschreibt einen kommunikations- und prozessorientierten Ansatz zur Frühaufklärung, der im Rahmen einer Fallstudie als wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte Lösung entwickelt wurde. Es wird verdeutlicht, dass eine qualifizierte Lösung eine Veränderung des Planungsverständnisses sowie eine sehr viel stärkere Einbeziehung der Experten auf der operativen Ebene notwendig macht.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 71-74
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