Lösung: Logistik

Preismanagement im Kombinierten Verkehr

Preismanagement im Kombinierten Verkehr

Wolfgang Stölzle, Bettina Resch
Der Kombinierte Verkehr (KV) wird aktuell als Lösungsansatz zur positiven Beeinflussung des Modal Splits diskutiert. Gleichzeitig charakterisieren den KV eine Vielzahl von Her-ausforderungen, denen mittels betriebswirtschaftlicher Lösungsansätze begegnet werden kann. Dem Preis wurde im Gegensatz zu Kosten-Nutzen-Betrachtungen dabei nur wenig Beachtung geschenkt. Vor diesem Hintergrund werden im vorliegenden Beitrag das Verständnis von Preismanagement skizziert und Anforderungen an ein Preismanagement im KV näher beleuchtet. Abschließend stehen Potenziale eines Preismanagements im KV im Fokus.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 51-54
Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozesskostenrechnung in logistischen Bereichen

Prozessorientierung erhöht Kostentransparenz
Jochen Deuse ORCID Icon, Christian Goldscheid, Yvonne Finke
Ein wesentliches Kriterium für die Wettbewerbsfähigkeit logistischer Bereiche ist neben der Wirtschaftlichkeit der Logistikprozesse auch die Kostentransparenz, d.h. die verursachungsgerechte Zuordnung der entstehenden Kosten zu den einzelnen Logistikleistungen. Da in der Logistik im Gegensatz zur Produktion keine materiellen Güter, sondern Dienstleis-tungen erstellt werden, liegen häufig Kostenstrukturen vor, bei denen eine Anwendung der traditionellen Kos-tenrechnungssysteme zu erheblichen Verzerrungen führt. Mithilfe der Prozesskostenrechnung ist es möglich, die Kosten prozessorientiert zu ermitteln und den einzelnen Leistungserstellungsprozessen zuzuordnen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 35-38
Available to Promise

Available to Promise

Auf dem Weg zu belastbaren Lieferterminen
Wolf-Rüdiger Bretzke
„Available to Promise“ kann als das Herzstück modernen Supply Chain Managements betrachtet werden. Das Konzept der belastbaren Lieferzeitzusage ist inzwischen Bestandteil marktführender Softwaretools wie SAP/APO und findet so verstärkt den Weg in die Praxis. Der Autor beschreibt Wirkungsweise, Potenziale und Grenzen des Ansatzes und erläutert, was im Sinne eines konsequenten Risikomanagements noch zu tun bleibt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 79-81
Bewertung einer kooperativen Planung, Vorhersage und Wiederbeschaffung

Bewertung einer kooperativen Planung, Vorhersage und Wiederbeschaffung

Erfolgsfaktoren und Aufwand-Nutzen-Abschätzung am Beispiel eines Systemlieferanten für Verpackungen
Josef Oehmen, Corinne Kuhn, Alwin Locker
Im Supply Chain Management ist die Koordination der Informations-, Material- und Wertflüsse zwischen Lieferanten und Kunden von zentraler Bedeutung. Ein möglicher Ansatz ist das Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR) Modell. Im vorliegenden Beitrag werden die zentralen Erfolgsfaktoren für CPFR-Projekte aus den Bereichen Datenqualität, Produktstruktur, Lieferantenfähigkeit (Produzent), Kunde sowie menschliche Faktoren vorgestellt. Eine graphische Methodik zur Abschätzung von Aufwand und Nutzen, sowie zur Optimierung des Aufwand/Nutzen-Verhältnisses wird dargelegt. Die Methodik wird anhand eines Anwendungsfalls in der Industrie verifiziert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 31-34
Bienenalgorithmen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse

Bienenalgorithmen zur Selbststeuerung logistischer Prozesse

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Thomas Jagalski, Julia Bendul
Die Fähigkeit, sich den dynamischen Bedingungen der internen und externen Umwelt anzupassen, wird immer mehr zur Kernkompetenz von Unternehmen, um auch zukünftig erfolgreich am Markt agieren zu können. Heutige Produktionsplanungs- und -steuerungsansätze sind zunehmend nicht mehr in der Lage, den steigenden Anforderungen - erwachsend aus Dynamik und Komplexität - gerecht zu werden [1]. Dieser Beitrag stellt einen neuen bioanalogen Ansatz für die Produktionsplanung und -steuerung dar, der auf den Kommunikationsmechanismen von Honigbienen basiert und damit deutlich von den bereits bekannten pheromonbasierten Ansätzen zur Selbststeuerung produktionslogistischer Prozesse [2] abweicht.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 7-10
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Selbststeuerung in der betrieblichen Praxis

Ein Framework zur Auswahl der passenden Selbststeuerungsstrategie
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Felix Böse, Thomas Jagalski, Katja Windt
In der Logistikforschung wird intensiv das Konzept der Selbststeuerung logistischer Systeme als neuer Ansatz zur Gestaltung eines dezentral organisierten Planungs- und Steuerungssystems untersucht, da die Selbststeuerung logistischer Prozesse eine Möglichkeit bietet, trotz steigender Komplexität in Kombination mit kurzfristigen Ereignissen den Anforderungen an eine flexible und effiziente Auftragsabwicklung gerecht zu werden [1, 2]. Die Forschungsarbeit konzentriert sich dabei u.a. auf die Entwicklung innovativer Selbststeuerungsstrategien und deren Anwendung mithilfe geeigneter Methoden und Instrumentarien. Auch wenn die Nutzenpotenziale unterschiedlicher Selbststeuerungsstrategien für ausgewählte Anwendungsszenarien der Produktionslogistik bereits in Simulationsstudien nachgewiesen wurden [3 - 6], fehlt bisher für den breiten Einsatz in der betrieblichen Praxis ein Leitfaden für die Identifikation der jeweils am besten geeigneten Selbststeuerungsstrategie. Im Rahmen dieses ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 7-11
Kompetenzerwartungen an Kontraktlogistiker

Kompetenzerwartungen an Kontraktlogistiker

Otto Jockel, Marc Rothländer, Johannes Wolf
Strategische Partnerschaften im Kontraktlogistikgeschäft basieren auf der entsprechenden Kompetenz der Logistikdienstleister. Eine Umfrage bei Kontraktlogistikpartnern zeigt entsprechende Anforderungsprofile und nicht unerhebliche Diskrepanzen zwischen der Selbsteinschätzung der Dienstleister und den Erwartungen ihrer Kunden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 76-80
Advanced Planning Systems – Lösungsverfahren und Modellierung

Advanced Planning Systems - Lösungsverfahren und Modellierung

Gregor Dudek, Jens Rohde, Christopher Sürie
Advanced Planning oder Supply Chain Planning bildet eine Teilaufgabe des umfassenderen Supply-ChainManagement-Konzepts. Hierbei steht die Planung der operativen Prozesse der Gütererstellung im Vordergrund. Somit liegt das Haupteinsatzgebiet von Advanced Planning Systems (APS) im produzierenden Gewerbe.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 49-52
Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Sylvie Gavirey, Christian Gorldt, Uwe Hinrichs, Jan Topi Tervo, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die Einführung der kontaktlosen Objektidentifizierung mittels Radio Frequency Identification Technologie (RFID) wird inzwischen vermehrt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorrangig aus zwei Gründen in Betracht gezogen: Zum einen um die internen Abläufe in Produktion und Logistik zu optimieren und zum anderen um Kundenwünschen gerecht zu werden. Allerdings wurde im Allgemeinen in Unternehmen in den letzten Jahren nur wenig oder oberflächliches Wissen zu dieser Technik angesammelt und somit ist eine qualifizierte und zertifizierte Schulung im Umgang mit RFID dringend notwendig. Dadurch soll intern Prozesssicherheit garantiert und innerhalb der Wertschöpfungskette einheitliche Standards bezüglich der Handhabung und Implementierung von RFID nachgewiesen werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 9-11
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