Produktionssystem

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Richtig entscheiden, Lerneffekte gestalten

Entwicklung anlaufgerechter Organisationsstrukturen
Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Bastian Franzkoch, Axel Hoeschen
Der Produktionsanlauf ist derjenige Prozess, in der neue Produkte oder Produktkomponenten von der Entwicklung bis zum Erreichen der Kammlinie begleitet werden. Die gleichzeitige Entwicklung und Ausgestaltung von Produkt und Prozess, nicht nur innerhalb eines Unternehmens, sondern im Verbund mit Zulieferern und Anlagenherstellern, beinhaltet so zahlreiche Aufgaben, Schnittstellen und Störgrößen, dass er nicht mehr zentral von einer Instanz aus geleitet werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 71-74
Von der Dockfertigung zur Fließfertigung

Von der Dockfertigung zur Fließfertigung

Ein Paradigmenwechsel in der industriellen Flugzeugfertigung
Ive-Marko Harjes, Michael Stechow
Veränderungen bestimmen heutzutage im Wesentlichen die Prozesslandschaften produzierender Unternehmen. Eine permanente Ausrichtung auf die Wettbewerbsfähigkeit, das Streben nach Effektivität und Effizienz sowie der kontinuierliche Wandel bei z.B. Technologien und Systemen, macht eine übergreifende Organisation produktionsrelevanter Prozesse zwingend notwendig. Das dazu schon lange nicht mehr nur die eigentliche Produktion/Montage gehört, ist für viele Unternehmen mittlerweile selbstverständlich. Denn nur das exakte Zusammenspiel aller wesentlichen Gewerke und Fachbereiche gestaltet eine Produktion nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erst optimal. Insbesondere Anforderungen an die Robustheit und Flexibilität der Prozesse und Abläufe müssen dabei über systematische Vorgehensweisen permanent geprüft und weiterentwickelt werden. Die Produktionsform mit Ihrer Methode und Strategie gilt als der wesentliche Treiber bei der Weiterentwicklung. Aber welche Herausforderungen muss ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 32-34
Finanzialisierung contra Globalisierung?

Finanzialisierung contra Globalisierung?

Reibungen zwischen Produktionsinternationalisierung und kapitalmarktorientierter Steuerung
Klaus Dörre
Der Beitrag argumentiert, dass zwischen Internationalisierung der Produktion und finanzmarktgetriebener Finanzialisierung ein Spannungsverhältnis besteht. Die quantifizierende Logik kapitalmarktorientierter Steuerungsformen abstrahiert von qualitativen Kriterien. Das kann die Innovationsfähigkeit von Unternehmen schwächen. Eine effizientere Regulierung der Finanzmärkte ist daher auch nötig, um internationale Produktionsnetzwerke zu stabilisieren.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 31-34
Global Footprint Design

Global Footprint Design

Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Jan Harre, Axel Hoeschen
Mit der Öffnung der Märkte und dem Rückgang von Transferbarrieren haben sich für die produzierende Industrie interessante Potenziale, sowohl für die Ressourcenbeschaffung, als auch für den Absatz der Produkte ergeben. Die Gestaltung eines Standortverbunds, der sowohl die Potenziale neuer Absatzmärkte, als auch die Kostenvorteile des globalen Ressourcenzugangs zu erschließen vermag ist daher ein Thema von wachsender Relevanz. Der Beitrag stellt eine Heuristik vor, die die Gestaltung der Standortstruktur anhand der Absatz- und Beschaffungsmarktgegebenheiten orientiert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 43-46
Supply Net Game

Supply Net Game

Ein Planspiel für die Ingenieurausbildung in verteilten Produktionssystemen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Salima Delhoum, Henning Rekersbrink
Der Beitrag beschreibt ein am Fachgebiet Planung und Steuerung produktionstechnischer Systeme entwickeltes Planspiel, genannt Supply Net Game. Es bildet die Struktur eines Produktions- und Logistiknetzwerks ab und verwendet als Modell der Entscheider die so genannte „Verankerungs- und Anpassungsheuristik“, welche als erprobtes Modell für menschliche Prognosen über unsichere Situationen gilt. Das Spiel bildet vier Produktionslinien ab, welche gemeinsam Produkte herstellen. Vier Spieler steuern dabei je ein Unternehmen. Ziel für jeden Spieler ist die Minimierung der Gesamtkosten, welche durch Lagerhaltung und Fehlmengen entstehen. Anhand des Supply Net Game wird die Wichtigkeit von Planspielen sowohl für das Management als auch für die Ingenieurausbildung in Hochschulen und am Arbeitsplatz aufgezeigt. Insbesondere besteht hier ein Bedarf für das Erlernen impliziter Fähigkeiten in der Lagerhaltung komplexer verteilter Produktionssysteme, für welche das oben genannte System ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 15-18
Die Bedeutung des Produktionscontrollings in der Mikrofertigung

Die Bedeutung des Produktionscontrollings in der Mikrofertigung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Hartmut Höhns
Im Rahmen von Untersuchungen zum internationalen Stand der Forschung und der Technik in der Mikroproduktionstechnik [1, 2] wurde festgestellt, dass sowohl bei der Fertigung einzelner Funktionsbaugruppen als auch kompletter Produkte zwischen zwei Entwicklungslinien unterschieden werden muss. Zum einen wurden die klassischen feinwerktechnischen Verfahren [3] identifiziert, die aus dem Bereich der Fertigungsverfahren im Makrobereich stammen, wie in der DIN 8580 [4] beschrieben, zum anderen mikrotechnische Verfahren der Mikrosystemtechnik (MST) [3]. Eine besondere Herausforderung im Rahmen der allgemeinen Miniaturisierung ist in diesem Zusammenhang die begleitende Funktionsintegration [1] der Bauteile und die Prozessmodularisierung bzw. -integration der Fertigungsverfahren. Dieses stellt sowohl die Produkt- als auch die Prozessentwicklung zur Herstellung von mikrotechnischen Funktionsbaugruppen mit weiterentwickelten feinwerktechnischen Verfahren vor enorme Herausforderungen. Dieser ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 4 | Seite 9-14
Intelligente Werkstückspannvorrichtung

Intelligente Werkstückspannvorrichtung

Möglichkeiten der Integration von vorrichtungsseitigen Sensorsystemen in die Kompensationskonzepte trockenbearbeitender Werkzeugmaschinen
Reimund Neugebauer, Michael Kuhl
Die immer höher werdenden Anforderungen an Produktivität und Genauigkeit von Werkzeugmaschinen (WZM) führt zu neuen Ansätzen in der Entwicklung von Bearbeitungstechnologien. Um diesen Konzepten gerecht zu werden, müssen alle beteiligten Komponenten kritisch betrachtet werden, so auch die Spannvorrichtung, welche bislang eher stiefmütterlich bezüglich ihrer Rolle im Gesamtsystem behandelt wurde. Im Rahmen des Verbundforschungsprojekts Maschinenbauinitiative Next Economy im Freistaat Sachsen wurde in Zusammenarbeit zwischen der Hohenstein Vorrichtungsbau und Spannsysteme GmbH und dem Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik speziell für die Erfordernisse von trockenbearbeitenden Maschinen eine hydraulische Spannvorrichtung entwickelt, welche einfach, aber sehr effektiv in die Kompensationskonzepte einer Werkzeugmaschine integriert werden kann
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 2 | Seite 26-28
Adaptive Produktionssysteme

Adaptive Produktionssysteme

Ein zukunftssicheres Konzept für die Europäische Produktion
Bernard Favre-Bulle, Alois Zoitl
Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung stößt die Produktion in Europa auf immer neue Herausforderungen durch Wettbewerber aus Fernost. Produkte aus Billiglohnländern überschwemmen die europäischen Märkte und bringen etablierte heimische Betriebe ins Wanken. Das Outsourcing von Produktionsaufträgen nach China ist speziell für den Commodity-Sektor bereits eine Selbstverständlichkeit geworden. Wird die Wirtschaft Mitteleuropas diese Praxis auf Dauer „verdauen“ können? Experten meinen, nein. So zeigen jedenfalls die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Automatisierungs- und Regelungstechnik im Auftrag des Vereins zur Modernisierung der Produktionstechnologien in Österreich. Wie europäische Produktionsbetriebe ihren Wettbewerbsvorsprung durch moderne Automatisierungstechnologien sichern könnten, zeigt der vorliegende Beitrag.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 2 | Seite 45-48
Innovationen für eine Produktion 2020 in Deutschland

Innovationen für eine Produktion 2020 in Deutschland

Hans-Jörg Bullinger, Siegfried Stender, Kai-Udo Modrich
Der Sektor Produktion und damit zusammenhängende Bereiche erwirtschaften zu über 50 % das deutsche Bruttoinlandsprodukt. Um diesen Sektor auch zukünftig zu stärken, bedarf es einer Produktionsforschung, die zu dauerhaften Spitzenleistungen in der Produktionstechnologie führt. Dazu sind zukünftig adaptive Produktionen notwendig, die sich permanent und sehr schnell den wandelnden Marktbedingungen anpassen. Die vollständige digitale Produktion ist eine wissensbasierte Produktion und beschleunigt die technischen Planungen und Veränderungen und erlaubt eine partizipative Arbeitsweise insbesondere in vernetzten Produktionssystemen. Am Beispiel des Innovationsclusters „digitale Produktion“ zeigt sich das Potenzial zukünftiger Produktionen durch Zeit- und Kostenminimierung im Produkt- und Produktionsentstehungsprozess.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 39-43
Logistik als Kostensparer in Netzwerken

Logistik als Kostensparer in Netzwerken

Effizienzsteigerung von Produktionsnetzen durch Logistik der Zukunft
Jonas Schöfer
In der Vergangenheit wurden Kostenminimierungen hauptsächlich an einzelnen Standorten erzielt, zum Beispiel durch moderne Fertigungstechnik. Die Veränderung der Produktionslandschaft von Inselproduktionen zu global verknüpften Produktionsnetzwerken und Supply Chains erfordert in Zukunft aber ein verstärktes Augenmerk auf die Effizienz der Netzwerke zwischen mehreren Standorten. Somit rücken logistische Hebel zur gesamtheitlichen Kostenoptimierung der Netzwerke mehr in den Vordergrund. Für einige Unternehmen kann dies den Einsatz von „Logistik der Zukunft“ bedeuten, für viele Unternehmen bedeutet es jedoch zunächst, in Zukunft auf den aktuellen Stand der Logistik-Technologie und zu Best-Practice-Prozessen aufzuschließen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 44-46
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