Produktionssystem

Dimensionierung von Fertigungslosgrößen

Dimensionierung von Fertigungslosgrößen

Diskussion wirtschaftlich orientierter Ansätze vor dem Hintergrund logistischer Zielgrößen
Ben Münzberg, Matthias Schmidt ORCID Icon, Peter Nyhuis ORCID Icon
Die betriebliche Losgrößenplanung stellt eine der zentralen Aufgaben innerhalb der Produktionsplanung und -steuerung dar und ist damit ein wesentlicher Einflussfaktor für die Wirtschaftlichkeit von Fertigungs- und Montageprozessen. In der Vergangenheit wurden zahlreiche verschiedene Verfahren entwickelt, welche allerdings alle demselben Grundansatz folgen. Die sich ergebenden Resultate sind dementsprechend recht ähnlich. Eine gemeinsame Schwäche ist die begrenzte Betrachtung logistikinduzierter Kosten, welche mit zunehmender Losgröße steigen und deren Berücksichtigung dementsprechend zu generell kleineren Losgrößen führen würde. Dieser Beitrag vergleicht Funktionen und Ergebnisse unterschiedlicher Ansätze zur Bestimmung von Produktionslosgrößen und diskutiert die klassisch vernachlässigten Kostenfaktoren.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 22-26
GPS in der Produktentstehung

GPS in der Produktentstehung

Uwe Dombrowski, Kai Schmidtchen, Thimo Zahn
Produzierende Unternehmen reagieren oftmals auf ein verändertes wirtschaftliches Umfeld mit der Einführung eines Ganzheitlichen Produktionssystems (GPS). Veränderungen betreffen allerdings nicht nur die Produktionsbereiche, sondern auch die Produktentstehung. Zur Optimierung der Prozesse in der Produktentstehung haben Unternehmen mit der Entwicklung unternehmensspezifischer Lean Development Konzepte begonnen. Unternehmen, die ein solches Konzept entwickeln, stehen vor der Fragestellung, welche Prinzipien dazu geeignet sind. Im vorliegenden Beitrag wird aufgezeigt, wie eine Übertragung der GPS-Prinzipien, die in vielen Unternehmen in der Produktion bereits angewendet werden, auf die Produktentstehung unter Berücksichtigung der dort vorherrschenden Rahmenbedingungen erfolgen kann.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 72-76
Intuitive Roboterprogrammierung

Intuitive Roboterprogrammierung

Automatisierung gering standardisierter, logistischer Aufgaben-stellungen mittels Industrierobotern
Moritz Rohde, Stefan Kunaschk, Ann-Kathrin Pallasch
Die global verteilte Herstellung von Gütern führt zu einem wachsenden, die Welt umspannenden logistischen Netz. Um den Herausforderungen gerecht zu werden gilt es, die Effizienz der Logistikkette und der Teilprozesse innerhalb der logistischen Kette stetig zu verbessern. Der Einsatz von Automatisierungstechnologien, wie z.B. Industrierobotern, gilt hierfür als ein möglicher Ansatz. Logistische Prozesse unterliegen zumeist einer hohen Varianz, was die Programmierung von Industrierobotern zur Erfüllung komplexer Aufgabenstellungen zeit- und kostenaufwendig macht. Besonders die Entwicklung von Systemen, die sich auf wandelbare Rahmenbedingungen anpassen können, ist mit hohen Aufwänden verbunden. Am BIBA wurde eine Strategie zur intuitiven und flexiblen Roboterprogrammierung und -steuerung entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen EASY-ROB auf der CeMAT 2011 anhand eines Demonstrators präsentiert.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 55-58
Kompetenzentwicklung und Führung bei Verbesserungsprozessen in der Produktion

Kompetenzentwicklung und Führung bei Verbesserungsprozessen in der Produktion

Eberhard Abele, Jan Cachay, Jan Wennemer
Nachhaltigkeit in schlanken Produktionssystemen entsteht, wenn die entsprechenden Grundprinzipien von möglichst allen Beteiligten im Rahmen dauerhafter Verbesserungsprozesse adressiert werden. Hierzu ist ein Kompetenzaufbau aller Mitarbeiter notwendig, auch von Führungskräften, da diese die KVP-Haltung durch ihren Führungsstil vermitteln und vorleben. Gelingt dies, werden Verbesserungsprozesse zu einem dauerhaften Lernprozess, der wiederum als selbstverstärkender Faktor dazu dient, Mitarbeiterkompetenzen weiterzuentwickeln. An einem Unternehmensbeispiel wird ein Ansatz zur Kompetenzentwicklung und des korrespondierenden Führungssystems für Verbesserungsprozesse vorgestellt und durch erste Ergebnisse einer empirischen Untersuchung belegt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 14-18
Unterstützung des Designs von Produktionssystemen durch Operations Research

Unterstützung des Designs von Produktionssystemen durch Operations Research

Erweiterung der Planungsmethoden der Digitalen Fabrik eines Automobilherstellers
Philipp Hertz, Katharina Bunse, Marcel Helmdach, Thomas Sommer-Dittrich
Die Automobilindustrie steht aufgrund einer volatilen Marktsituation sowie dem stetigen Wachstum der Modell- und Variantenvielfalt vor großen Herausforderungen: Innovationszyklen verkürzen sich und die Komplexität in der Produktion sowie der Kostendruck nehmen zu. Um auf diese Herausforderungen zu reagieren, müssen fortgeschrittene Ansätze zur langfristigen Planung der Produktionssysteme eingesetzt werden. Der vorliegende Beitrag stellt aktuelle Ansätze der Fabrikplanung in der digitalen Fabrik vor und zeigt Einsatzmöglichkeiten des Operations Research (OR) für die Planung von Produktionssystemen auf. Der Einsatz von OR Methoden birgt nicht nur in der Netzwerkplanung große Potenziale, sondern kann auch strategische Entscheidungen auf der Ebene der Fabrik signifikant unterstützen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Anlageneffizienz als wesentlicher Baustein von wandlungsfähigen Produktionssystemen

Anlageneffizienz als wesentlicher Baustein von wandlungsfähigen Produktionssystemen

Hubert Biedermann, Markus Gram
Für die Gestaltung eines wandlungsfähigen Produktionssystems ist neben der ganzheitlichen Betrachtung desselben mit dessen internen und externen Verknüpfungen auch eine genaue Analyse der einzelnen Komponenten notwendig. Diese sind in der fertigenden Industrie vorwiegend Anlagen in verschiedensten Ausprägungsarten. Die Untersuchung und Bewertung der Eigenschaften dieser Komponenten erfolgt in erster Linie durch Kennzahlen bzw. Indikatoren. Im Anlagenmanagement hat sich mittlerweile die Overall Equipment Effectivness (OEE) als Kennwert zur Bestimmung der Anlageneffizienz etabliert und ist fixer Bestandteil eines ganzheitlichen Instandhaltungsmanagements. Neuere Entwicklungen verwenden den OEE Wert u.a. als Basis für die Effizienzbewertung von Anlagenverkettungen, wobei der Materialfluss in die Ermittlung einer globalen Kennzahl zusätzlich berücksichtigt wird. Dieser holistische Bewertungsansatz ist ein wesentlicher Baustein für die Beurteilung der Flexibilität von ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
Bewertungsmethodik für die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen

Bewertungsmethodik für die Wandlungsfähigkeit von Produktionssystemen

Tim Klemke, Dennis Goßmann, Carsten Wagner, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen agieren heute in einem turbulenten Umfeld. Eine Folge davon ist, dass neue Produkte in immer kürzeren Abständen in etablierte Fertigungsprozesse integriert werden müssen. Die Bedeutung wandlungsfähiger Produktionssysteme nimmt daher stetig zu, damit Unternehmen ihre Wettbewerbsposition sichern können. Im Rahmen des BMBF-Verbundvorhabens „Wandlungsförderliche Prozessarchitekturen“ wird ein Regelkreis der Wandlungsfähigkeit ausgestaltet. Dieser befähigt Unternehmen dazu, akute Wandlungsbedarfe ihrer Produktionssysteme durch eine Bewertung zu identifizieren, wirtschaftliche Lösungen auszugestalten und diese qualifiziert zu betreiben. In dem vorliegenden Beitrag steht die Methodik zur Bewertung der Wandlungsfähigkeit im Fokus.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Gisela Lanza ORCID Icon, Raphael Moser, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Mehmet-Emin Özsahin, Susanne Schukraft, Pamela Meil, Franziska Rasp
Erfolgreiche deutsche Produktionsunternehmen haben sich in Zusammenhang mit der Konzentration auf ihre Kernkompetenzen und der Nutzung internationaler Standortvorteile in Form globaler Wertschöpfungsnetzwerke aufgestellt. Die fortschreitende globale Einbindung von unternehmensinternen Werken sowie externen Partnern und Zulieferern begünstigt jedoch komplexe Wirkungsmechanismen innerhalb der Netzwerke, die teilweise oder vollständig unbekannt und schwer prognostizierbar sind. Möchten deutsche Produktionsunternehmen auch zukünftig die positiven Effekte der Globalisierung nutzen, müssen sie in der Lage sein, die sich dramatisch ändernden Einflussfaktoren globaler Wertschöpfungsnetzwerke zu beherrschen. Diesbezüglich gewinnen wandlungsfähige Wertschöpfungsketten, die sich flexibel und reaktionsschnell an die dynamischen Herausforderungen anpassen, an Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Planung und Optimierung wandlungsfähiger globaler ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Entwicklungsfähigkeit von Produktionssystemen

Entwicklungsfähigkeit von Produktionssystemen

Ein Reifegradmodell zur richtigen Beurteilung
Horst Wildemann
Produktionssysteme sind kein Selbstläufer, sondern bedürfen einer ständigen Weiterentwicklung, um auch in Zukunft einen Garant für die Wettbewerbsfähigkeit von produzierenden Unternehmen darzustellen. Die Auditierung von Produktionssystemen ermöglicht die spezifische Reifegradbestimmung der Systemelemente der Produktion und somit auch die Identifikation von Defiziten sowie Ansatzpunkte zur nachhaltigen Optimierung. Gegenstand dieses Beitrags ist die Erstellung eines Auditkonzepts zur reifegradbasierten Beurteilung der Entwicklungsfähigkeit von Produktionssystemen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 40-44
Automatisierung in der Schuhindustrie

Automatisierung in der Schuhindustrie

Innovative robotische Konzepte zur Unterstützung komplexer handwerklicher Fertigungsprozesse
Marc Ronthaler, José de Gea Fernández, Thomas Vögele
Die Schuhindustrie zählt in Bezug auf die Anzahl der Beschäftigten zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Europa. Große Teile der Fertigungsprozesse sind allerdings immer noch durch Handarbeit geprägt. Durch Optimierung des Produktionsprozesses und Automatisierung mithilfe robotischer Lösungen kann die Herstellung von qualitativ hochwertigen Produkten zu konkurrenzfähigen Preisen in Europa unterstützt werden. Dabei stehen die Hersteller modischer und hochpreisiger Schuhe im Zentrum.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 59-61
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