Nachhaltigkeit

Logistik 4.0 – Logistikprozesse im Wandel

Logistik 4.0 - Logistikprozesse im Wandel

Technologischer Wandel in Logistiksystemen und deren Einfluss auf die Arbeitswelt in der operativen Logistik
Natalia Straub, Sandra Kaczmarek, Tobias Hegmanns, Stephanie Niehues
Aktuell wird vielerorts die Einführung digitaler Technologien als Antwort auf wichtige Anforderungen des Wettbewerbs vorangetrieben. Das Arbeitsumfeld der Beschäftigten in der operativen Logistik wird sich dadurch massiv wandeln. Der Beitrag liefert einen Überblick über den möglichen Einsatz von zukunftsweisenden Technologien in verschiedenen Logistikprozessen sowie die dadurch veränderten Teilaufgaben und Kompetenzanforderungen für die operativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arbeitswelt 4.0.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 47-51
Den Umstieg auf Additive Fertigungsverfahren wagen?

Den Umstieg auf Additive Fertigungsverfahren wagen?

Eine Investitionsentscheidung auf Basis des ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts
Timo Klünder, Marion Steven
Die vierte industrielle Revolution, gekennzeichnet durch technologische Innovationen wie additive Fertigungsverfahren, tritt unweigerlich in Wechselwirkung mit den zunehmenden Nachhaltigkeitsbestrebungen deutscher Unternehmen. Eine a priori durchgeführte Nachhaltigkeitsevaluation des Einsatzes additiver Fertigungsverfahren ist daher unerlässlich. Ziel dieser Nachhaltigkeitsbetrachtung ist die Förderung des Nachhaltigkeitsbewusstseins bei der Gestaltung von additiven Fertigungsverfahren, sodass ihr Nutzen bestimmbar und ihre Einführung ökonomisch, ökologisch sowie sozial verantwortbar und akzeptabel ist. Zum Vergleich der Nachhaltigkeitsperformance alternativ einsetzbarer Verfahren additiver Fertigungstechnologien wird ein Indikatorenset abgeleitet und das multikriterielle Entscheidungsverfahren PROMETHEE (Preference Ranking Organisation Method for Enrichment Evaluations) verwendet.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 7-11
Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie Teil 1: Grundlegung

Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie Teil 1: Grundlegung

Holm Fischäder, Philipp Halbig, Herfried M. Schneider
Die Bedeutung einer funktionierenden und effizienten Logistik als ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen ist hinreichend bekannt. Effiziente Logistikprozesse können Unternehmen dabei unterstützen, Wettbewerbsvorteile zu erlangen und Marktpositionen zu sichern. Auch durch die fortschreitende informationelle Integration aller Produkte, Prozesse und Leistungen als Cyber-Physical Systems (CPS) - Stichwort Industrie 4.0 - wird sich das Gewicht der Logistik über die gesamte Wertschöpfungskette weiter erhöhen. Die Zulieferindustrie ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Zulieferer übernehmen mittlerweile vielfältige Tätigkeiten für Original Equipment Manufacturers (OEM) und versorgen diese auftragsspezifisch mit einbaufertigen Modulen und Systemen. Allerdings verursachen komplexe Supply Chains auch hohe Logistikkosten, die zu beherrschen und auf ein notwendiges Maß zu beschränken sind, ohne die Leistungsfähigkeit der Supply Chain zu gefährden. Für die auf ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 37-42
BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbH

an der Universität Bremen
Christian Gorldt
Das BIBA ist das älteste An-Institut der Exzellenzuniversität Bremen und zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftseinrichtungen Deutschlands. Hier arbeiten rund 130 Menschen in enger Verbindung mit dem Uni-Fachbereich Produktionstechnik. Sie kommen aus der Produktionstechnik, dem Wirtschaftsingenieurwesen sowie aus der Informatik und angrenzenden Disziplinen. Das BIBA engagiert sich in der Grundlagenforschung, der anwendungsorientierten Forschung, der industriellen Auftragsforschung sowie in nationalen und europäischen Forschungsverbünden. In seiner Arbeit verknüpft das ingenieurwissenschaftliche Institut die Schwerpunkte Produktion und Logistik mit der Sicht sowohl auf Prozesse als auch auf Produkte.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 14-15
Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt

Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt

Innovation Center für Digitale Infrastruktur und Mobilität, Universität Magdeburg
Michael Schenk
Das Galileo-Testfeld Sachsen-Anhalt ist eine der modernsten Integrationsplattformen für die anwendungsorientierte Logistik- und Verkehrsforschung in Deutschland. Die Otto-von-Guericke-Universität und das Land Sachsen-Anhalt setzen mit dem Galileo-Testfeld einen Meilenstein für ein überregionales und innovatives Kompetenzzentrum zur Mobilität, Logistik und Industrie 4.0 in Deutschland. Das Galileo-Testfeld ist das Referenzprojekt Sachsen-Anhalts basierend auf der Landesinitiative Angewandte Verkehrsforschung/Galileo-Transport.Es bündelt Synergien und Kernkompetenzen für die Zukunft der Mobilität, der Logistik und für die Industrie 4.0. Das Testfeld forciert die Einführung digitaler Infrastrukturen, um Verkehrs- und Logistiksysteme intelligent vernetzen zu können. Der weltweite Markt verlangt permanent nach anwendungsorientierten und innovativen Produkten und Dienstleistungen in der Logistik und für die Mobilität.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 60-61
Institut für Produktion und Logistik

Institut für Produktion und Logistik

Fachgebiet für Produktionsorganisation und Fabrikplanung, Kompetenzlabor Digitale Fabrik, Universität Kassel
Alexander Meyer
Das Fachgebiet Produktionsorganisation und Fabrikplanung im Fachbereich Maschinenbau an der Universität Kassel beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Forschungen zu Methoden und Werkzeugen der Digitalen Fabrik, die eine wichtige Facette im Rahmen der Entwicklungen zu Industrie 4.0 darstellen. Vorrangiges Ziel ist die Verbesserung sowohl der Produktions- und Logistikprozesse selbst als auch der hierzu notwendigen Planungsprozesse. Die folgenden Ausführungen geben einen kurzen Eindruck von den Arbeiten des Fachgebiets, stellen das Kompetenzlabor „Digitale Fabrik“ vor und erläutern exemplarisch für die Verbesserung unternehmensexterner Material- und Informationsflüsse ein Forschungsprojekt zur Digitalisierung in der Holzbereitstellung.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 48-49
IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Produktion erforschen und entwickeln
Georg Ullmann
Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH forscht und entwickelt auf dem Gebiet der Produktionstechnik, berät Industrieunternehmen und bildet den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs aus. Gegründet wurde das IPH 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus. Bis heute wird es als gemeinnützige GmbH von drei Professoren der Universität geleitet. Das IPH forscht anwendungsnah in den Ingenieurswissenschaften. Rund 30 wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten interdisziplinär an Forschungsprojekten zu den Kernthemen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Logistik. Schwerpunkte setzt das IPH zudem mit seiner Forschung zu XXL-Produkten - beispielsweise Windenergieanlagen, Schiffen oder Fördertechnik für den Bergbau - und zum Themenfeld Industrie 4.0. Ziel des IPH ist es, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, innovative Ideen weiterzuentwickeln und dazu beizutragen, diese in der Industrie umzusetzen.The Institut für Integrierte Produktion Hannover ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 36-37
Logistics Living Lab – Innovationsplattform für die Logistik

Logistics Living Lab - Innovationsplattform für die Logistik

Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Leipzig
Stefan Mutke
Das Logistics Living Lab ist ein offener Raum für Innovation, Demonstration und Kollaboration, um den Logistik-Herausforderungen von morgen mit innovativen Informationssystemen und -technologien zu begegnen. Ein systematischer Forschungsprozess führt Logistikakteure aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, um die Logistik von morgen effizienter, grüner und sicherer zu gestalten. Das Logistics Living Lab wird im Rahmen des Projekts „Logistik Service Engineering & Management“ des Programms „InnoProfile-Transfer“ als Bestandteil der BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder „Unternehmen Region“ gefördert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 54-55
Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0

Flexible Robotersysteme für dynamische Logistikprozesse
Hendrik Thamer, Florian Loibl, Claudio Uriarte, Michael Freitag ORCID Icon
Im Gegensatz zum Einsatz von Robotern in standardisierten Produktionsprozessen müssen Roboter innerhalb von dynamischen Logistikprozessen flexibel und anpassungsfähig gegenüber variablen Umgebungsbedingungen und nicht standardisierten Gütern sein. Durch die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und die Vernetzung durch Industrie 4.0 werden Roboter in Zukunft auch komplexe Aufgabenstellungen in der Logistik zuverlässig ausführen können. Eine entscheidende Komponente eines Robotersystems stellt die Interpretation der Arbeitsumgebung mithilfe von multi-modalen Sensorsystemen dar. Der Beitrag beschreibt Anwendungen für Robotersysteme in der Logistik und stellt im Rahmen der Depalettierung ein Beispiel der Interpretation von multi-modalen Sensordaten vor.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 15-18
Standardisierung von Kennzahlen

Standardisierung von Kennzahlen

Ein Konzept zur Verbesserung der Standardisierung von Kennzahlen
Falk Schröder, Willibald A. Günthner
Für eine effiziente Steuerung von Logistikprozessen wird Kennzahlen eine zunehmende Bedeutung zugemessen. Eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen ist deren Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit. Auf Basis eines Workshops zu den Problemen im Umgang mit Kennzahlen werden in diesem Beitrag neun Handlungsfelder abgeleitet, die die Standardisierung von Kennzahlen unterstützen. Diese beinhalten Elemente, die die Datenerhebung, die Datenverarbeitung sowie die Datenaufbereitung standardisieren und sie werden ergänzt durch Investitionen in Mitarbeiter und IT, ein zahlenorientiertes Management sowie eine Unternehmenskultur, die das Teilen von Informationen befürwortet.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 54-58
1 9 10 11 18