Autor: Georg Ullmann

IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Produktion erforschen und entwickeln
Georg Ullmann
Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH forscht und entwickelt auf dem Gebiet der Produktionstechnik, berät Industrieunternehmen und bildet den ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs aus. Gegründet wurde das IPH 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus. Bis heute wird es als gemeinnützige GmbH von drei Professoren der Universität geleitet. Das IPH forscht anwendungsnah in den Ingenieurswissenschaften. Rund 30 wissenschaftliche Mitarbeiter arbeiten interdisziplinär an Forschungsprojekten zu den Kernthemen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Logistik. Schwerpunkte setzt das IPH zudem mit seiner Forschung zu XXL-Produkten - beispielsweise Windenergieanlagen, Schiffen oder Fördertechnik für den Bergbau - und zum Themenfeld Industrie 4.0. Ziel des IPH ist es, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, innovative Ideen weiterzuentwickeln und dazu beizutragen, diese in der Industrie umzusetzen.The Institut für Integrierte Produktion Hannover ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 36-37
Automatisierte Auslegung von Wegenetzen für Fahrerlose Transportsysteme

Automatisierte Auslegung von Wegenetzen für Fahrerlose Transportsysteme

Ein fuzzybasierter Ansatz zur optimalen Wegenetzplanung
Sarah Uttendorf, Georg Ullmann, Ludger Overmeyer
Die Auslegung von Wegenetzen für Fahrerlose Transportsysteme (FTS) ist ein sehr aufwändiger Prozess, der in großen Teilen auf den Erfahrungen von Systemplanern beruht. Bis jetzt war es nicht möglich, diese Erfahrung in einer Form zu speichern, die eine automatisierte Auslegung von Wegenetzen ermöglicht. Zurzeit wird an einer Einbindung des Wissens der Systemplaner in ein Expertensystem gearbeitet, sodass in Zukunft die Auslegung von Wegenetzen für FTS automatisiert ablaufen kann. In Form einer Fuzzylogik wird das Wissen in einem Regelwerk gespeichert und für die Steuerung des Planungsvorgangs genutzt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 48-52
Mensch-Maschine-Interaktion für Fahrerlose Transportfahrzeuge

Mensch-Maschine-Interaktion für Fahrerlose Transportfahrzeuge

Methode zur Beauftragung von interaktiven Transportsystemen
Lars Dohrmann, Florian Podszus, Georg Ullmann, Ludger Overmeyer
Im Gegensatz zu aktuellen Produktions- und Transportsystemen verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sowohl mit physischen Veränderungen des Arbeitsplatzes als auch organisatorischen Veränderungen des Arbeitsablaufes flexibel umzugehen. Das Ziel des Forschungsprojekts „FTF out-of-the-box“ ist es, Serien-Flurförderzeuge durch kognitive Technologien zu befähigen, autonom Teilaufgaben in logistischen Prozessen abzuwickeln sowie durch Sprach- und Gestensteuerung zugewiesene Transportaufträge eigenständig auszuführen. Zur Realisierung solch eines interaktiven Fahrerlosen Transportfahrzeugs (FTF) soll eine dezentrale Intelligenz entwickelt werden, die das FTF in die Lage versetzt, sein Verhalten selbstständig und flexibel durch Anpassung an sich wandelnde Produktionsumgebungen und -anforderungen zu optimieren und gleichzeitig den aktuell hohen Inbetriebnahmeaufwand fahrerloser Systeme zu reduzieren.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Gemeinsame Charakteristika von XXL-Produkten

Gemeinsame Charakteristika von XXL-Produkten

Ein Ansatz zur branchen- und produktübergreifenden Definition von XXL-Produkten
Bernd-Arno Behrens, Peter Nyhuis ORCID Icon, Ludger Overmeyer, Aaron Bentlage, Tilmann Rüther, Georg Ullmann
Im allgemeinen Sprachgebrauch und in den Medien wird oftmals der Begriff XXL-Produkt als Synonym für großskalige Produkte verwendet. Doch was definiert XXL-Produkte und wo ist die Grenze zu konventionellen Produkten zu sehen? Durch das Aufzeigen gemeinsamer Charakteristika wird eine wissenschaftliche Definition dieses Begriffs vorgestellt. Eine gemeinsame, branchen- und produktübergreifende Definition ermöglicht, vergleichbare Herausforderungen in verschiedenen Branchen zu identifizieren. Auf dieser Basis lassen sich übergreifende Lösungen entwickeln, die sich auf die Fertigung von unterschiedlichen XXL-Produkten übertragen lassen. Diese Synergieeffekte können zu einer kostengünstigeren Herstellung von XXL-Produkten beitragen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 27-30
Kranlose Rotorblattmontage an Windenergieanlagen

Kranlose Rotorblattmontage an Windenergieanlagen

Prinzipien zur Unterstützung der Montage von XXL-Produkten
Lars Dohrmann, Georg Ullmann, Ludger Overmeyer
Beständig wachsende XXL-Produkte erreichen Dimensionen, die vom Menschen ohne innovative technologische Unterstützung nicht mehr beherrschbar sind. Daher richten sich Fortschritte in der Transport- und Hebetechnik auf die Herstellung (teil-) automatisierter Montagehilfen für die Endmontage von Großbauteilen. Dabei ähnelt die Montage der XXL-Produkte dem Bau von Prototypen. Ziel ist es, eine sich wiederholende Neuentwicklung und Auslegung von Montagehilfen zu vermeiden, indem diese prozessübergreifend nutzbar gemacht werden. Neben der Vorstellung einer Methode zur Systematisierung und erleichterten Auswahl von Montagehilfen wird in diesem Beitrag auch der Produktentwicklungsprozess einer prozessübergreifend nutzbaren Montagehilfe zur kranlosen und somit witterungsunabhängigen Montage von Rotorblättern an Offshore-Windenergieanlagen dargestellt.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 7-10
Fließfertigung für die XXL-Produktion

Fließfertigung für die XXL-Produktion

Ein allgemeingültiger Ansatz für die Reorganisation des Fertigungsprinzips
Florian Mach, Georg Ullmann, Peter Nyhuis ORCID Icon
Hersteller großskaliger Produkte sehen sich zunehmend zur Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern durch die Produktionskosten gezwungen. Das für gewöhnlich bei großskaligen Produkten angewandte Fertigungsprinzip stellt die Baustellenfertigung dar, die auf eine kundenspezifische Produktion bei hoher Variantenvielfalt ausgelegt ist. Im Hinblick auf die Produktionskosten erweist sich die Baustellenfertigung jedoch als unzureichend. Die gezielte Übertragung alternativer Fertigungsprinzipen auf die Produktion großskaliger Produkte bietet einen vielversprechenden Ansatz zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 53-56
Ökologische und logistische Bewertung und Auswahl von Anlieferkonzepten

Ökologische und logistische Bewertung und Auswahl von Anlieferkonzepten

Michael Zenker, Stephan Meers, Georg Ullmann, Peter Nyhuis ORCID Icon
Die Gestaltung des Anlieferkonzepts stellt für Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar, da dieses sowohl die Durchlaufzeit als auch die Bestandshöhe wesentlich beeinflusst. Der vorliegende Beitrag erläutert, wie neben den konventionellen Kostenarten auch ökologische Aspekte quantifiziert werden können und stellt das Konzept einer Methode zur Auswahl und Gestaltung eines Anlieferkonzepts vor.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 2 | Seite 63-65