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Bewertung der technischen Sauberkeit im Herstellungsprozess von Lithium-Ionen-Batteriezellen automobiler Anwendung

Bewertung der technischen Sauberkeit im Herstellungsprozess von Lithium-Ionen-Batteriezellen automobiler Anwendung

Laura Meusel, Bernd Rosemann, Michael Morawiec
Durch den Wandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität gewinnt das Qualitätsmerkmal technische Sauberkeit stetig an Bedeutung. An Batte- riezellen als Kosten- und Sicherheitsfaktor für E-Fahrzeuge werden hier hohe Anforderungen gestellt, die entlang der Wertschöpfungskette einzuhalten sind. Im Beitrag wird eine Bewertungsmethode vorgestellt, die hilft, die technische Sauberkeit im Herstellungsprozess von Lithium-Ionen-Zellen zu analysieren und Fehlerursachen aufzuzeigen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 19-23
Die Verwaltungsschale in der Praxis

Die Verwaltungsschale in der Praxis

Schlüssel zur einheitlichen IoT-Integration heterogener Assets
Detlef Gerhard, Mario Wolf, Timo Köring, Jannick Huxoll, Julian Rolf
Die Integration heterogener IoT-Komponenten ist in der Praxis oftmals ein aufwändiger und unübersichtlicher Prozess. Die unterschiedlichen Darstellungsformen von Informationen über einzelne Assets erzeugen den Wunsch nach einer standardisierten Repräsentation. Die Verwaltungsschale schafft hierfür ein digitales Austauschformat mit dem Potenzial, den Grad der Automatisierung bei der Integration von IoT-Komponenten deutlich zu erhöhen. Dieses Potenzial soll im Rahmen des vom EIT Manufacturing geförderten Projekts „AASHub“ in Kooperation des Lehrstuhls für Digital Engineering der Ruhr Universität Bochum mit den Industriepartnern Contact Software, der Böllhoff Gruppe sowie Prima Power ausgeschöpft und in die Praxis überführt werden. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Prozesses zur Integration von Informationen aus der Verwaltungsschale in die IoT-Plattform „Contact Elements for IoT“.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Arbeit 4.0 − Logistische Arbeitswelt von morgen

Auswirkungen und Konsequenzen der Digitalisierung auf die logistische Arbeitswelt
Tobias Reichert, Marc Lorscheider
Im Zuge der Digitalisierung finden immer mehr digitale Technologien Anwendung in verschiedenen Bereichen der Logistik. Dabei wandelt sich das Berufsfeld und es werden verstärkt Problem- und Abstraktionsfähigkeiten sowie Kompetenzen im Umgang mit IT-Systemen und Daten gefordert. Dieser Beitrag liefert basierend auf einer Literaturrecherche einen Überblick über die derzeitige Situation in der logistischen Arbeitswelt. Dabei werden Auswirkungen der Digitalisierung sowie Anforderungen und zukünftige Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0 hervorgehoben. Abschließend wird ein Leitfaden für die Führungsebene abgeleitet, um den Kompetenzerwerb in dieser Arbeitswelt zu fördern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 30-34
Wie beeinflusst das Image der Personalabteilung das Recruiting?

Wie beeinflusst das Image der Personalabteilung das Recruiting?

David Padilla
Fertigungsunternehmen stehen aktuell vor vielen Hürden. Für sie wird es immer schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte, sogenannte Blue Collar Worker, zu finden. Die Einführung von Technologien und Systemverwendbarkeit stellen ebenfalls Herausforderungen in der Branche dar, denn digitale Zeiterfassung und Schichtplanung sind noch längst nicht die Regel im Industriesektor. Personalsoftware soll die täglichen Aufgaben der Abteilungen erleichtern, um Unternehmensziele zu erreichen. Der Einsatz solcher Technologien spart wertvolle Zeit, da Prozesse automatisiert werden. Die Bedürfnisse der Mitarbeitenden werden in den Vordergrund gestellt um sowohl die Ressourcenplanung, als auch die Kommunikation von Fertigungsunternehmen zu verbessern.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 64-66
Mehrdimensionales Reifegradmodell für Digitale Zwillinge

Mehrdimensionales Reifegradmodell für Digitale Zwillinge

Methode zur systematischen Klassifikation und Bewertung
Michael Lütjen ORCID Icon, Eike Broda, Jan-Frederik Uhlenkamp, Jasper Wilhelm, Michael Freitag ORCID Icon, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Digitale Zwillinge sind ein wichtiger Bestandteil des Industrie 4.0-Gedankens. Sie spiegeln physische Güter in der digitalen Welt wider und erweitern diese mit zusätzlichen Fähigkeiten und Funktionen zur Analyse, Prognose und Entscheidungsfindung. Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Digitalen Zwillingen sind auch ihr Design und ihre Implementierung sehr vielfältig. Diese Publikation leistet einen Beitrag zur Klassifikation und Bewertung von Digitalen Zwillingen mittels eines mehrdimensionalen Reifegradmodells. Die präsentierte Methode „DT-Assess“ ermöglicht eine anwendungsspezifische Bewertung von Digitalen Zwillingen. Die Entwicklung der Methode folgte der Vorgehensweise zur Entwicklung von Reifegradmodellen für das IT-Management. Das entwickelte Reifegradmodell besteht aus sieben Kategorien mit insgesamt 31 zu bewertenden Merkmalen. Die systematische Evaluation in fünf Anwendungsszenarien erlaubt erstmalig eine Einordnung der jeweiligen „Digitale ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 7-11
Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Künstliche Intelligenz für interne Videos nutzen

Michael Kummer
Im Gedächtnis eines jeden Mitarbeiters sind riesige Mengen an Informationen gespeichert. Funktionsweisen eines Produkts, bewährte Verfahren in Abteilungen, kundenspezifische Informationen, allgemeine Markt- und Wettbewerbskenntnisse etc. Dieses Fachwissen ist in den meisten Unternehmen ein blinder Fleck. Wie schafft man es also unternehmensinternes Know-how verfügbar zu machen? Und das in einer Zeit, in der viele Mitarbeiter Remote, im Home Office, sogar über Länder oder Kontinente hinweg arbeiten?
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 61-63
Smart Connected Solutions

Smart Connected Solutions

Status Quo in der Praxis, Herausforderungen und initiale Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen
Jonas Peter
Resultierend aus technologischem Wandel und steigendem Konkurrenzdruck, stoßen traditionelle Industrieunternehmen oft an ihre Grenzen, langfristig marktfähig zu bleiben [1, 2]. Im Rahmen dieser Entwicklungen nimmt die Bedeutung von zusätzlichen digitalen Dienstleistungen zu [3, 4]. Gleichzeitig verändern sich Industrieprodukte zu komplexen Systemen, bei denen das Zusammenspiel aus Software, Hardware und Daten im Vordergrund steht. Hierbei umfassen Smart Connected Solutions (SCS) datenbasierte und serviceorientierte Lösungen für das Unternehmensportfolio [1, 5]. In diesem Kontext ist der Wandel zu SCS-Geschäftsmodellen ein essenzieller strategischer Handlungsspielraum [1, 6]. Dieser Beitrag liefert Erkenntnisse aus der Praxis zum SCS-Reifegrad, zu Herausforderungen beim Aufbau von SCS-Geschäftsmodellen sowie zu Handlungsempfehlungen für Industrieunternehmen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Eine empirische Analyse zur Technik­akzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA)

Eine empirische Analyse zur Technik­akzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA)

Jörg von Garrel, Jonas Geist
Auf Basis theoretisch-empirischer Erkenntnisse, die im Rahmen des Beitrags „Technikakzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) (Teil 1)“ dargestellt worden sind, stellt dieser Beitrag die Ergebnisse einer empirischen Studie zur Akzeptanz von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) mittels Strukturgleichungsmodells dar. Diese Befragung ist bei einer deutschlandweit verteilten Finanzabteilung der Unternehmenseinheit „Smart Infrastructure - Digital Grid“ eines globalen Technologieunternehmens durchgeführt worden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 40-44
Interaktiver 8D für die nachhaltige Problemlösung

Interaktiver 8D für die nachhaltige Problemlösung

Eine wissensbasierte IT-Unterstützung für die strukturierte 8D-Problemlösung in der Automobilindustrie
Martin Kempel, Ralph Richter, Jochen Deuse ORCID Icon, Lukas Schulte
Der Erfolg eines Produkts im Markt hängt - bei vorhandener Nachfrage - davon ab, inwieweit die Anforderungen der verschiedenen Anspruchsgruppen mit adäquatem Einsatz von Ressourcen befriedigt werden. Die Automobilindustrie ist geprägt durch umfangreiche Anforderungen an innovative und zuverlässige Produkte. Die Grundlage für das hohe Qualitätsniveau ist der lückenlose Einsatz von Qualitätsmanagementsystemen zur Planung, Lenkung und Verbesserung der Qualität entlang der Wertschöpfungskette nach IATF 16494:2016 und ISO 9001:2015. Im Zuge der Elektrifizierung des Antriebsstanges ist die Automobilindustrie derzeit gezeichnet durch die Entwicklung und den Produktionsstart zahlreicher innovativer Produkte. Trotz der Verwendung weitreichender präventiver Qualitätsmaßnahmen treten insbesondere im Produktionshochlauf vermehrt Nichtkonformitäten auf, die von Produktionsstillständen bis hin zu Lieferproblemen und erheblichen Mehrkosten führen können. Die Behebung dieser ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 35-39
Mit Kraft aus der Krise – Warum Talsohlen auch Startrampen sein können

Mit Kraft aus der Krise - Warum Talsohlen auch Startrampen sein können

Warum Talsohlen auch Startrampen sein können
Katrin Seidel
Dass Krisen und Probleme „auch nur dornige Chancen“ sind, wusste der heutige Bundesfinanzminister Christian Lindner schon 1997. Was damals eher als rhetorisch-blumige Kampfansage eines forschen Jungunternehmers daherkam, ist im Kern jedoch auch heute noch eine belastbare, psychologische Tatsache. Erschütternde Schicksalsschläge oder andere einschneidende Erlebnisse reißen Menschen oft sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg - und verändern dabei den Blickwinkel auf das eigene Leben. Dieser erzwungene Perspektivwechsel kann aber durchaus auch eine echte Chance auf Veränderungen zum Guten hin sein, wenn man gelernt hat, mit Krisen umzugehen und die darin verborgenen Chancen zu erkennen und zu ergreifen.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 4 | Seite 64-66
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