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Lernförderliche Gestaltung von Assistenzsystemen

Lernförderliche Gestaltung von Assistenzsystemen

Ein Ansatz für die Instandhaltung am Beispiel der Prozessindustrie
Tina Haase, Wilhelm Termath, Alinde Keller, Dirk Berndt
Instandhaltungstätigkeiten erfordern von den Fachkräften ein hohes Maß an Analyse- und Problemlösefähigkeit, um eine erfolgreiche Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung durchführen zu können. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Arbeitssysteme erweitern auch den Umfang und die Komplexität der Informationen, die für eine Fehlerdiagnose herangezogen werden können. Assistenzsysteme bieten das Potenzial, Fachkräften durch die gezielte Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Assistenzinformationen eine Entscheidungsgrundlage für die Diagnose und Behebung von Fehlern zu bieten und damit Lernprozesse zu fördern. Die Qualität der Diagnoseleistungen bei Fehlern ist nicht einfach auf die Menge an Wissen zurückzuführen, sondern vor allem auf die Verfügbarkeit von zielrelevantem Wissen und die Fähigkeit, relevantes von irrelevantem Wissen zu unterscheiden [1]. Diese Expertise der Fachkräfte beruht insbesondere auf der erfolgreichen Nutzung von Wissen in ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 16-20
Migration zur intelligenten Produktion

Migration zur intelligenten Produktion

Darstellung eines Entscheidungsmodells zur Integration CyberPhysischer Systeme in den Maschinen- und Anlagenbau
Jonas Gutjahr, Eva Bogner, Markus Bäumler
Die Produktion der Zukunft findet in einer Umgebung statt, in der intelligente Cyber-Physische Systeme (CPS) das technologische Fundament zur Realisierung einer effizienten und damit wettbewerbsfähigen Produktion bilden. In Verbindung mit dieser Zukunftsvision fehlt es Entscheidungsträgern aus der Industrie, insbesondere des Mittelstands, jedoch an initialen Angriffspunkten für die Implementierung von CPS und der damit verbundenen nachhaltigen Migration zur Smart Factory. Es wird eine Methodik vorgestellt, mit welcher aus unternehmensstrategischer Sicht potenzielle CPS-Einsatzfelder identifiziert werden können und eine damit verbundene Investitionsentscheidung unterstützt werden kann. Das Ziel liegt in der Befähigung eines Entscheidungsträgers zu einer strategischen Auswahl von CPS-Anwendungslösungen im Rahmen von beispielhaften Gestaltungsmöglichkeiten.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 31-34
Reifegradbestimmung: der Weg zur Supply Chain 4.0

Reifegradbestimmung: der Weg zur Supply Chain 4.0

Guido Siestrup, David Zeeb
Fortschritte bei Cyber-Physischen Systemen und Industrie 4.0-Lösungen führen zu Veränderungen in Industrie und Handel und lassen einen tiefgreifenden Wandel der Unternehmensprozesse und -strukturen erwarten. Dies betrifft insbesondere auch das Supply Chain Management (SCM) inklusive der unternehmensinternen Logistik. Zur Bestimmung der Reife von SCM-Systemen existieren bereits entsprechende Reifegradmodelle, die hier als Basis dienen. Dieser Beitrag stellt eine Modellerweiterung vor, die zum Ziel hat, den Status quo einer Supply Chain hinsichtlich einer Industrie 4.0-Kompatibilität zu erfassen und eine zielgerichtete Weiterentwicklung der SCM-Systeme zu unterstützen. Insbesondere werden Voraussetzungen aufgezeigt, die an eine digitale Transformation der Supply Chain gestellt werden und Handlungsfelder diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 59-62
Schlanke Informationslogistik

Schlanke Informationslogistik

Konzept für ein nachfragegesteuertes Informationslogistiksystem
Silke Hartleif, Thomas Bauernhansl, Klaus Erlach
Aufgrund der schnellen Entwicklungen im Bereich der Informationstechnik wächst sowohl die Informationsmenge, mit denen Produktionsmitarbeiter umgehen müssen, als auch der Anspruch an die Dynamik von Steuerungssystemen. Dies führt zu einer stetig wachsenden Komplexität im Umgang mit Informationen. Durch die konsequente Vermeidung überflüssiger informationslogistischer Prozesse soll diese Komplexität gesenkt und das Informationsmanagement erleichtert werden.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Strukturplanung zukünftiger Produktionssysteme

Strukturplanung zukünftiger Produktionssysteme

Die erforderliche Transformation für die Planung und den Betrieb der Smart Factory
Samuel Horler, Egon Müller
Aus der aktuellen Diskussion verfestigt sich mit der Smart Factory ein Konzept, welches die intelligent vernetzte Fertigung der Zukunft beschreibt. Diese wird sich auf den gesamten Lebenszyklus einer Fabrik, im Schwerpunkt aber auf die Fabrikplanung sowie den -betrieb, auswirken. Klassische wie auch aktuellere Fabrikplanungsansätze stoßen durch die neuartigen Anforderungen an ihre Grenzen. Besonders die Individualisierung von Produkten sowie die freie Vernetzung und Selbstorganisation der Cyber-Physischen Fabrikobjekte tragen dazu bei, dass die Gültigkeit bestehender Planungsprinzipien angezweifelt werden kann. Dieser Beitrag identifiziert die inhaltlichen Anforderungen, welche für die zukünftige Fabrikstrukturplanung von Bedeutung sind, und stellt anhand einer Betrachtung von Planung und Betrieb vor, weshalb der Bedarf nach einer ganzheitlichen virtuellen Absicherung der Fabrikstruktur besteht. Weiterhin wird ein methodischer Ansatzpunkt für die Lösung der Herausforderungen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 54-58
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