Die Automobilindustrie steht aufgrund der Wirtschaftskrise und der Entwicklung alternativer Antriebskonzepte vor großen Herausforderungen: ein zunehmend heterogenes Marktumfeld, ansteigende Produktkomplexität und kürzere Entwicklungszyklen zeichnen die Branche aus. In dieser Lage wird Modularisierung als vielversprechender Lösungsansatz gesehen, um trotz der anspruchsvollen Aufgaben eine wirtschaftliche Fahrzeugherstellung zu ermöglichen. Vorzüge aufgrund modularer Bauweise ergeben sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette, allerdings wurde bisher wenig diskutiert, wie Modularisierungsvorhaben aus Sicht der Produktion effizient umgesetzt werden. Der vorliegende Beitrag präsentiert drei, aus der Automobilindustrie stammende Fertigungskonzepte für modulare Fahrzeugumfänge mit ihren zugehörigen Vor- und Nachteilen. Die Integration der Produktionsperspektive ermöglicht umsichtige strategische Entscheidungen bezüglich Modularisierungsvorhaben.
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