Digital vernetzte Geschäftsmodelle 
in der Industrie

Strukturierte Aufwand- und Nutzenabschätzung bei der Innovation digitaler und hybrider Geschäftsmodelle

ZeitschriftIndustrie 4.0 Management
Ausgabe38. Jahrgang, 2022, Ausgabe 4, Seite 28-32
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Abstract

Eine wesentliche Herausforderung für die deutsche Industrie besteht in der Entwicklung und dem erfolgreichen Angebot digital vernetzter Geschäftsmodelle. Durch die Vernetzung verschiedener Akteure und Leistungsbündel können neue Werte für Kunden geschaffen werden. Diese Vernetzung führt jedoch zu einer erhöhten Komplexität, die es insbesondere für traditionelle Industrieunternehmen erschwert, diese Möglichkeiten zu überblicken und sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund wird eine Systematik vorgestellt, welche durch Modellbildung Komplexität reduziert und es ermöglicht, frühzeitig Aufwand und Nutzen von Geschäftsmodellideen gegenüberzustellen.

Keywords

Artikel

Deutsche Industrieunternehmen hängen beim Angebot digitaler Geschäftsmodelle im internationalen Vergleich hinterher [1]. Digitale Wertschöpfung geht häufig über das Nutzen digitaler Technologien im Produktionsprozess hinaus [2, 3]. So ermöglicht der Einsatz digitaler Technologien in der Wertschöpfung eine stärkere Vernetzung von Akteuren zu übergreifenden Produktionsnetzwerken und die Kombination von Produkten und Services zu digital vernetzten Geschäftsmodellen (DVGM) [4]. Solch ein DVGM nutzt digitale Technologien, um Akteure und Funktionen miteinander zu vernetzen. Hierbei entstehen neue Leistungsmerkmale und Mehrwerte. Häufig werden Produkte und Dienstleistungen zu hybriden Leistungsbündeln kombiniert. Aus den daraus entstehenden Mehrwerten generieren Anbieter …

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