Sensorik

Schutzkonzepte gegen Produktpiraterie in der Pharmaindustrie

Schutzkonzepte gegen Produktpiraterie in der Pharmaindustrie

Max Reinecke, Henner Gärtner, Ludger Overmeyer
Die weltweit zunehmende Nachahmung von Produkten erhöht den Handlungsdruck zur Einführung von Schutzkonzepten. Eine Analyse der Ausgangsbedingungen (z.B. Produkt und Distributionsprozess) sowie die Erforschung und Erprobung von Schutzmaßnahmen sind Voraussetzungen für einen effektiven Schutz. Hierbei ist eine genaue Abwägung zwischen dem technisch machbaren und dem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu treffen. Das IPH setzt in einem Forschungsprojekt auf RFID-gestützte Echtheitszertifikate in Faltschachteln für Pharmaprodukte.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 35-38
Verknüpfung von Materialflusssimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Verknüpfung von Materialflusssimulation und Wirtschaftlichkeitsrechnung

Daniel Neuhäuser, Klaus-Peter Rahn, Karl-Heinz Wehking
Der vorliegende Beitrag beschreibt die am IFT entwickelte Methodik zur Verknüpfung von Materialflusssimulation (MFS) und Wirtschaftlichkeitsrechnung am Beispiel des Forschungsprojekts IdentProLog. In diesem Projekt werden Flurförderzeuge, Ladungsträger und Lagerplätze mit RFID-Equipment ausgestattet. Mithilfe eines neu entwickelten Zielführungssystems sollen effiziente Materialflussprozesse umgesetzt und die Komponenten in die innerbetrieblichen Informationssysteme eingebunden werden. Aufbauend auf einer detaillierten Prozessanalyse des Projektpartners KUKA sollen bestehende und optimierte Betriebsabläufe in einer MFS abgebildet und betriebswirtschaftlich ausgewertet werden. Hierdurch wird das logistische System quantitativ bewertet, anschließend können Aussagen zur Wirtschaftlichkeit getroffen werden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Fahrzeuglokalisierung in der Automobilindustrie

Fahrzeuglokalisierung in der Automobilindustrie

Praktische Anwendung mit passiven RFID-Transpondern bei Ford
Fatih Koyuncu, Manfred Grauer
Vor Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle in der Automobilbranche werden bereits Fahrzeuge produziert, um diese rechtzeitig den Händlern bereitstellen zu können. Dabei werden Fahrzeuge bis zur endgültigen Freigabe auf großen Stellflächen abgestellt, wobei dieser Zeitraum auch genutzt wird um auftretende Mängel bzw. Modifikationen am Fahrzeug durchführen zu können. Dies kann im Extremfall zu einer “chaotischen” Fahrzeughaltung führen, die wiederum die schnelle Lokalisierung und Identifizierung der Fahrzeuge innerhalb der Stellflächen immens erschwert. Um die dadurch entstehenden Kosten und Zeitverluste zu reduzieren setzen Automobilhersteller vermehrt auf RFID (Radio Frequency Identification) basierende Fahrzeuglokalisierungssysteme. In diesem Beitrag wird der Einsatz von passiver RFID-Technologie zur Fahrzeugortung bei Ford beschrieben und analysiert. Der Fokus liegt hierbei auf dem durchgängigen, unternehmensübergreifenden Einsatz der RFID in der Supply Chain.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 24-26
PLM für individuelle reale Produkte

PLM für individuelle reale Produkte

Produktindividuelles Informationsmanagement auf Basis einer Produkt-Traceabitlity-Lösung
Michael Abramovici, Fahmi Bellalouna, Matthias Flohr
Heutige PLM-Lösungen bieten ausgereifte Methoden und Funktionalitäten zum Management von Daten und Prozessen virtueller Produkte in den frühen Produktlebenszyklusphasen. Für das Management von Informationen realer Produkte auf individueller Ebene in der Herstellungs-, Nutzungs- und End-of-Life-Phase exis-tieren dagegen keine entsprechenden Lösungen. In diesem Beitrag wird ein auf dem Produkt-Rückverfolgbarkeits-(Traceability-)Ansatz basierendes Lösungskonzept für ein solches Informationsmanagement individueller realer Produkte vorgestellt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 41-44
Grenzen von RFID in der Produktion

Grenzen von RFID in der Produktion

Günther Schuh ORCID Icon, Sebastian Gottschalk, Christian Pulz
In der Produktionslogistik des Maschinen- und Anlagenbaus werden vermehrt RFID-Systeme eingeführt. Die Unternehmen versprechen sich hierbei eine Effizienzsteigerung in der Behälterverfolgung und -bereitstellung. Oft scheitert aber die Einführung von RFID, da die abgebildeten Prozesse unverändert übernommen werden sollen und die Grenzen der Technologie nicht ausreichend bekannt sind. In diesem Beitrag sollen die technologischen Grenzen von RFID in der Lokalisierung von Ladungsträgern in der Produktion dargestellt werden. Außerdem wird eine Vorgehensweise zur Einführung RFID-unterstützter Prozesse vorgeschlagen.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 27-30
Ladungsträgermanagement im Fokus der Logistik

Ladungsträgermanagement im Fokus der Logistik

Volker Lange, Klas Mahlstedt
Ladungsträger (LT) sind ein elementarer Bestandteil der logistischen Prozesskette vom Lieferanten über die Produktion bis hin zum Handel. Trotzdem stellt das Ladungsträgermanagement in vielen Unternehmen noch immer einen vernachlässigten Bereich dar, obwohl sich durch eine ganzheitliche Steuerung und Kontrolle erhebliche quantitative und qualitative Potenziale erschließen lassen. Der folgende Beitrag beschreibt den Begriff des ganzheitlichen Ladungsträgermanagements und zeigt eine Vorgehensweise und Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und effizienteren Abwicklung der Ladungsträger.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 5 | Seite 55-59
RFID: Innovative industrielle Anwendungen

RFID: Innovative industrielle Anwendungen

Norbert Gronau ORCID Icon, Marcus Lindemann
Als typische Querschnittstechnologie mit Anwendungspotenzialen in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen werden RFID-Systeme derzeit vor allem für die Identifikation von Objekten eingesetzt. Dem Gartner Hype Cycle zufolge hat die RFID-Technologie den Höhepunkt der Euphorie bereits hinter sich gelassen und ist direkt auf dem Weg in das Tal der Desillusionierung. Bis zur flächendeckenden Adaption werden demnach noch 5 bis 10 Jahre vergehen. Für reine Identifikationsanwendungen ist aus Kostengründen in vielen Bereichen noch immer der Barcode die erste Wahl. Die funktionale Überlegenheit eröffnet der RFID-Technologie jedoch wesentlich innovativere Anwendungsfelder.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Logistik von morgen mit dem EPCglobal-Netzwerk

Logistik von morgen mit dem EPCglobal-Netzwerk

Michael Clasen
Während die Anforderungen an logistische Prozesse steigen, lassen sich Kostensteigerungen aufgrund eines hohen Wettbewerbsdrucks kaum über Preiserhöhungen weitergeben. Die Zukunftsfähigkeit eines Logistikunternehmens wird daher entscheidend davon abhängen, dem Kunden einen Mehrwert zur reinen Transportdienstleistung in Rechnung stellen zu können und über optimierte interne Prozesse die eigenen Kosten niedrig zu halten. Einen möglichen Mehrwert stellen warenbegleitende Informationen wie z.B. Temperaturhistorie oder Tracking-Informationen dar. Diese Informationen können über das EPCglobal-Netzwerk branchenübergreifend bereitgestellt werden. Ebenso kann mit derselben Infrastruktur der Einsatz von LKW und Ladungsträgern optimiert werden.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 1 | Seite 68-71
Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Entwicklung einer RFID-Qualifizierungsmaßnahme

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Sylvie Gavirey, Christian Gorldt, Uwe Hinrichs, Jan Topi Tervo, Dieter Uckelmann ORCID Icon
Die Einführung der kontaktlosen Objektidentifizierung mittels Radio Frequency Identification Technologie (RFID) wird inzwischen vermehrt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) vorrangig aus zwei Gründen in Betracht gezogen: Zum einen um die internen Abläufe in Produktion und Logistik zu optimieren und zum anderen um Kundenwünschen gerecht zu werden. Allerdings wurde im Allgemeinen in Unternehmen in den letzten Jahren nur wenig oder oberflächliches Wissen zu dieser Technik angesammelt und somit ist eine qualifizierte und zertifizierte Schulung im Umgang mit RFID dringend notwendig. Dadurch soll intern Prozesssicherheit garantiert und innerhalb der Wertschöpfungskette einheitliche Standards bezüglich der Handhabung und Implementierung von RFID nachgewiesen werden.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 9-11
Kooperation zwischen intelligenten Gütern

Kooperation zwischen intelligenten Gütern

Einsatz von intelligenten Sensornetzen im Bereich Umwelt- und Sicherheitsüberwachung
Stephan Haller, Zoltán Nochta
Bei Transport und Lagerung von Chemikalien und anderen Gefahrgütern müssen Sicherheitsregeln eingehalten werden, um Schäden an Menschen oder der Umwelt zu vermeiden. Der Einsatz von intelligenten Sensornetzen erlaubt im Prinzip eine vollautomatische Überwachung der Einhaltung dieser Regeln, allerdings sind für die praktische Einführung einige Hürden zu überwinden. Das Treffen lokaler Entscheidungen innerhalb eines intelligenten Netzes bietet operationelle Vorteile, es erschwert aber auch die Verwaltung und Kontrolle des Gesamtsystems. Ein serviceorienter Ansatz kann hier helfen: Geschäftslogik wird in der Form von Services definiert, die in Abhängigkeit von den jeweiligen Anforderungen auf die einzelnen Sensorknoten verteilt werden können.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
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