Sensorik

Kooperation zwischen intelligenten Gütern

Kooperation zwischen intelligenten Gütern

Einsatz von intelligenten Sensornetzen im Bereich Umwelt- und Sicherheitsüberwachung
Stephan Haller, Zoltán Nochta
Bei Transport und Lagerung von Chemikalien und anderen Gefahrgütern müssen Sicherheitsregeln eingehalten werden, um Schäden an Menschen oder der Umwelt zu vermeiden. Der Einsatz von intelligenten Sensornetzen erlaubt im Prinzip eine vollautomatische Überwachung der Einhaltung dieser Regeln, allerdings sind für die praktische Einführung einige Hürden zu überwinden. Das Treffen lokaler Entscheidungen innerhalb eines intelligenten Netzes bietet operationelle Vorteile, es erschwert aber auch die Verwaltung und Kontrolle des Gesamtsystems. Ein serviceorienter Ansatz kann hier helfen: Geschäftslogik wird in der Form von Services definiert, die in Abhängigkeit von den jeweiligen Anforderungen auf die einzelnen Sensorknoten verteilt werden können.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Logistik intelligent steuern

Logistik intelligent steuern

Michael Schenk, Klaus Richter
Der internationale Austausch von Waren und Produkten nimmt ständig zu. Um die Warenströme zugleich sicherer und zuverlässiger zu gestalten, reichen die bisher eingesetzten Informationstechnologien allerdings nicht aus: Die Verluste für fehlgeleitete Container, Paletten oder Gepäckstücke liegen jeweils in zwei bis dreistelliger Millionenhöhe. Moderne Lösungen müssen in der Lage sein, mobile Objekte unterschiedlicher Art und in wechselnden Umweltbedingungen nicht nur sicher zu identifizieren, sondern darüber hinaus zu lokalisieren, mit ihnen zu kommunizieren, sie zu navigieren und zu steuern.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 9-12
Standardisierung von Großladungsträgersystemen

Standardisierung von Großladungsträgersystemen

Karl-Heinz Wehking, Dunja Veenker, Stephan Kummer
In leistungsfähigen logistischen Prozessketten bieten wieder verwendbare Mehrweg-ladehilfsmittel wirtschaftliche Vorteile. Sie ermöglichen aufgrund ihrer äußeren Gestalt die standardisierte Handhabung vieler Transportgüter mit vorhandenen Einrichtungen. Daneben bieten sie bei entsprechender Gestaltung einer modularen Struktur die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Be- und Entladung von Gütern. Vergegenwärtigt man sich den millionenfachen Einsatz solcher Ladehilfsmitteln (LHM), zum Beispiel des VDA Kleinladungsträgers, erkennt man die volkswirtschaftliche Bedeutung von LHM insgesamt [1]. Das IFT führt derzeit im Rahmen von zwei Forschungsvorhaben Arbeiten zur Neukonstruktion und damit zur Optimierung sowie zur Standardisierung von Ladungsträgern für unterschiedliche Branchen und Einsatzzwecke durch.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 49-52
Transponder im Fahrzeugmanagement

Transponder im Fahrzeugmanagement

Eine zukunftsträchtige Variante für die Automobillogistik
Felix Böse, Wolf Lampe
Der Einsatz von Transpondern in der Automobillogistik beschränkt sich derzeit noch auf relative wenige Anwendungen in zumeist geschlossenen Kreisläufen. Die Ursachen dafür liegen insbesondere in den hohen Systemkosten, der unzureichenden Standardisierung sowie der noch nicht ausgereiften Technik. Die Autoren haben die Einsatzmöglichkeiten von Transpondern in der Automobillogistik am Beispiel eines idealisierten Automobil-Terminals der Firma E.H.Harms Automobile-Logistics untersucht. Zunächst werden Verbesserungspotenziale für die bestehenden Prozessabläufe aufgezeigt. Darauf aufbauend werden alternative Lösungsszenarien vorgestellt, im Rahmen einer Nutzwertanalyse miteinander verglichen und ein möglicher Weg zu einem positiven Kosten-/Nutzen-Verhältnis identifiziert.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 29-32
Autonome Objekte und selbst organisierende Systeme

Autonome Objekte und selbst organisierende Systeme

Anwendung neuer Steuerungsmethoden in der Intralogistik
Michael ten Hompel, Dirk Liekenbrock
Materialflusssysteme für den Transport und die Sortierung von Behältern und ähnlich handhabbaren Fördergütern sind auf dem Stand der Technik hochgradig automatisierbar. Die Kombination aktueller Technologien schafft dabei zusätzliche innovative Lösungen für typische Problemstellungen, die bei der Planung und im Betrieb solcher Anlagen auftreten. Ausgangspunkte für Weiterentwicklungen im Bereich der Anlagensteuerung ist die Verteilung auf dezentrale Steuerungseinheiten.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 15-18
RFID: Technologien und logistische Anwendungen

RFID: Technologien und logistische Anwendungen

Peter Gabriel, Randolf Schließer
RFID-Systeme warten nach wie vor auf den großen Durchbruch in den logistischen Systemen. In geschlossenen Logistikketten und in Einzelanwendungen werden diese Funk-Identifikationssysteme bereits eingesetzt. Massenanwendungen befinden sich aber erst im Pilotstadium. Der Beitrag beschreibt den gegenwärtigen Stand der Technik der RFID-Systeme und zeigt die Technologie-Roadmap der nächste Jahre auf. Am Beispiel der Handelslogistik und der Fertigungslogistik werden gegenwärtige und potenzielle Anwendungen der RFIDSysteme in der Logistik beleuchtet. Abschließend werden die für die Praxiseinführung zentralen Fragestellungen der Standardisierung und des Datenschutzes thematisiert.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 29.32
Transponder im Spezialbehältermanagement der Volkswagen AG

Transponder im Spezialbehältermanagement der Volkswagen AG

Ziele und erste Ergebnisse durch Schaffung von Transparenz
Adolf Klauke
Die Steuerung und Optimierung der logistischen Abläufe bei Spezialbehältern innerhalb der Produktionsstätten der Volkswagen AG sowie im Zwischenwerksverkehr mit den gekoppelten Fertigungsstandorten ist Aufgabe der jeweiligen Werklogistik.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 37-40
Transpondertechnologie in der operativen Produktionssteuerung

Transpondertechnologie in der operativen Produktionssteuerung

Rolf Jansen, Egon Müller
Zunehmender Kostendruck führt weltweit zu einer ständigen Notwendigkeit an Prozessverbesserungen insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen. Bei Vorhaben, die eine Optimierung der Ablaufgestaltung und der Fertigungssteuerung im Rahmen der Produktionslogistik zum Gegenstand haben, wird die Kenntnis der entscheidungsrelevanten Systemgrößen und der geeigneten Eingriffsmöglichkeiten vorausgesetzt. Vor diesem Hintergrund kommt dem rationellen Umgang mit der Ressource Information in Zukunft besondere Bedeutung zu. Gerade die Nutzung der Transpondertechnologie für die Produktionssteuerung birgt Rationalisierungspotenziale in sich, insbesondere dann, wenn aus einer echtzeitnahen Prozessüberwachung schnell, sicher und effektiv der Produktionsprozess bzw. -ablauf operativ gesteuert werden muss.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 32-35
Ubiquitous Computing: Auswirkungen auf die Industrie

Ubiquitous Computing: Auswirkungen auf die Industrie

Elgar Fleisch, Michael Kickuth, Markus Dierkes
Der Beitrag beschreibt die Quellen und Formen des betriebswirtschaftlichen Nutzens von Ubiquitous Computing (UbiComp) anhand von Fallbeispielen und zeigt mögliche Potenziale des UbiComp auf. Ausgehend von der provokanten These, dass nicht nur Menschen, sondern auch Produkte das „Bedürfnis zur Kommunikation“ haben, zeigen die Autoren, welche Auswirkungen dies auf zukünftige Unternehmensprozesse haben könnte. Das Produkt wird zum Agenten des Produzenten und kommuniziert mit seiner Umwelt, um die vom Produzenten vorgegebene Zielfunktion zu erfüllen. Mit den Technologien des Ubiquitous Computing geht die Kommunikationsfunktion eines Produkts somit weit über das heute bekannte Industriedesign hinaus.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 29-31
Prozessoptimierung und Transparenzsteigerung

Prozessoptimierung und Transparenzsteigerung

Ein Ansatz zu intelligentem Transpondereinsatz
Rolf Jansen, Jörg Schmidt
Die Nachfrage nach automatischen Identifikationssystemen (Auto-ID-Sys- temen) ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Dies ist angesichts der zunehmenden Bedeutung der zeitnahen Bereitstellung von Informationen zu Objekten und Personen, der zunehmenden Forderung nach Sicherheit, der Kopplung von Waren- und Informationsströmen und der globalen Vernetzung, die dementsprechend immer höhere Anforderungen an Identifikationssysteme stellen, nicht verwunderlich. Als ein Subbereich der Auto-ID steuert die RFID (radiofrequente Identifikation) einen entscheidenden Beitrag zu diesem Wachstum bei. Der Einsatz dieses Mediums ist aber nur dann sinnvoll, wenn zahlreiche Faktoren Berücksichtigung finden.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 5 | Seite 50-53
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