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Potenziale von Data Science in Produktion und Logistik Teil 1

Potenziale von Data Science in Produktion und Logistik Teil 1

Eine Einführung in aktuelle Ansätze der Data Science
Michael Freitag ORCID Icon, Mirko Kück, Abderrahim Ait Alla ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
In den letzten zehn Jahren hat es im IT-Bereich rasante Entwicklungen gegeben, um immer größere Datenmengen speichern und performant verarbeiten zu können. Dadurch wurde eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung der vernetzten Produktion im Sinne von Industrie 4.0 geschaffen. Die vernetzte Produktion verfolgt die Idee, dass mittels des Internet der Dinge eine Kommunikation zwischen Maschinen, Transportmitteln und Werkstücken stattfindet, um gemeinsam mit dem Menschen bislang unerschlossene Effizienzpotenziale im Hinblick auf Materialbereitstellungs-, Instandhaltungs- und Fertigungskonzepte auszuschöpfen. Zur Umsetzung dieser Konzepte bedarf es in Analogie zur Business Intelligence eines neuartigen Verständnisses der Datenverarbeitung für den Produktionsbereich. Mit Verweis auf das übergeordnete Rahmenkonzept der Data Science ist hierzu ein integrierter Ansatz bestehend aus mathematischer Modellierung, performanter Softwareimplementierung und spezifischem ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 22-26
Big Data-basiertes Monitoring

Big Data-basiertes Monitoring

Ein neuer Ansatz für agile Industrieunternehmen in der volatilen Welt
Stefan Heldmann, Christian Rabitsch, Christian Ramsauer
Die zunehmend volatile Welt drängt Unternehmen sich auf schnelle Veränderungen einzustellen. Ein vielversprechender Ansatz für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist der Aufbau eines agilen Unternehmenssystems. Anhand der Mechanik von Agilität wird gezeigt, dass Monitoring ein Hauptbaustein für ein agiles Unternehmenssystem ist. Das fehlende Verständnis von kausalen Zusammenhängen zwischen einer Vielzahl an Volatilitätstreibern macht ein Nachdenken über neue Herangehensweisen erforderlich. Im Beitrag wird Big Data als adäquates Werkzeug vorgestellt. Es wird erläutert, wie der Ansatz aus Daten- und Analysesicht ein Monitoring im Agilitätssystem unterstützt. Abschließend wird die Entwicklung von Monitoringsystemen und deren Abgrenzung zu Industrie 4.0 diskutiert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 35-39
Automatisierte Auslegung von Wegenetzen für Fahrerlose Transportsysteme

Automatisierte Auslegung von Wegenetzen für Fahrerlose Transportsysteme

Ein fuzzybasierter Ansatz zur optimalen Wegenetzplanung
Sarah Uttendorf, Georg Ullmann, Ludger Overmeyer
Die Auslegung von Wegenetzen für Fahrerlose Transportsysteme (FTS) ist ein sehr aufwändiger Prozess, der in großen Teilen auf den Erfahrungen von Systemplanern beruht. Bis jetzt war es nicht möglich, diese Erfahrung in einer Form zu speichern, die eine automatisierte Auslegung von Wegenetzen ermöglicht. Zurzeit wird an einer Einbindung des Wissens der Systemplaner in ein Expertensystem gearbeitet, sodass in Zukunft die Auslegung von Wegenetzen für FTS automatisiert ablaufen kann. In Form einer Fuzzylogik wird das Wissen in einem Regelwerk gespeichert und für die Steuerung des Planungsvorgangs genutzt.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 48-52
Reinforcement Learning zur Planung von Arbeitsprozessen

Reinforcement Learning zur Planung von Arbeitsprozessen

Anwendung von Reinforcement Learning Methoden zur Planung von Arbeitsaufgaben im industriellen Bereich
Helge Ülo Dinkelbach, Julia Schuster, Fred H. Hamker
Der Einsatz von digitalen Menschmodellen im industriellen Kontext ist eines der Kernziele des Projekts „The Smart Virtual Worker“. Der Beitrag beschäftigt sich primär mit der Implementierung einer autonomen Handlungsselektion des ‚kognitiven‘ virtuellen Arbeiters. Zur Simulation von industriellen Arbeitsvorgängen soll ein virtueller Avatar in die Lage versetzt werden, gestellte Aufgaben autonom unter Beachtung bestimmter Optimierungskriterien zu lösen. Für die Realisierung dieser autonomen Handlungsselektion wurde Q-Learning mit verschiedenen Erweiterungen untersucht, deren Realisierung und Performance in diesem Beitrag detaillierter vorgestellt werden.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 1 | Seite 9-12
Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Intelligente Wissensdienste in Cyber-Physischen Systemen

Soziotechnische Herausforderungen im Kontext von Industrie 4.0
Dieter Kreimeier, Niklas Kreggenfeld, Christopher Prinz ORCID Icon, Christoph Igel, Carsten Ullrich
In Folge des stetig wachsenden Wettbewerbdrucks auf das produzierende Gewerbe in Deutschland durch Konkurrenten aus Niedriglohnstaaten wird seit einiger Zeit ein Wandel der Produktionsparadigmen vollzogen, der sich durch einen rapide voranschreitenden Automatisierungsprozess in der Produktion auszeichnet. So entstehen hochkomplexe Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS). Durch den einhergehenden Rückgang von Personal und dem damit verbundenen Wissensabfluss entsteht jedoch ein gravierendes Befähigungsdefizit zur Beherrschung der Komplexität. Dieser Sachverhalt impliziert die Notwendigkeit innovativer Assistenzsysteme zur Unterstützung von Mitarbeitern. Der vorliegende Beitrag dient der Erörterung damit verbundener Herausforderungen sowie Fragestellungen und skizziert einen möglichen technischen Lösungsansatz sowie organisatorische und personelle Herausforderungen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 25-29
Vorhersage von Retoursendungen mittels Big Data Mining

Vorhersage von Retoursendungen mittels Big Data Mining

Vorgehensweise und Werkzeuge für den praktischen Einsatz von maschinellem Lernen
Daniel Weimer, Till Becker ORCID Icon
Die Bestellung von Kleidung, Schuhen und Büchern bis hin zu Lebensmitteln über das Internet ersetzt für viele Kunden den Gang ins Kaufhaus. Online-Portale bieten einen komfortablen Weg, ein breites Spektrum von Waren bequem von Zuhause aus beziehen zu können. Um auch wirklich sicherzugehen, das Richtige zu kaufen, wird bspw. ein Kleidungsstück oft in unterschiedlichen Farben und Größen bestellt, das Passende evtl. behalten, der Rest zurückgeschickt. Diese gängige und gewollte Praxis stellt Online-Shops beim Versand, aber vor allem beim Retourenmanagement vor sehr große logistische Herausforderungen. Um ein Maß für die Rücksendewahrscheinlichkeit bestimmter Waren zu erhalten, werden Techniken des maschinellen Lernens eingesetzt. Diese berechnen aus Kundenprofilen und Bestelldaten Modelle, um die Wahrscheinlichkeit für eine Retoursendung zu prognostizieren. Basierend auf dieser Wahrscheinlichkeit können nachgelagerte logistische Prozesse deutlich effizienter gestaltet ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 47-50
Analyse der Arbeitsproduktivität in der Unikatfertigung

Analyse der Arbeitsproduktivität in der Unikatfertigung

Eine Grundlage für zielorientierte Verbesserungsprozesse in der Unikatfertigung
Florian Tietze, Hermann Lödding ORCID Icon
In der personalintensiven Unikatfertigung ist eine hohe Arbeitsproduktivität besonders wichtig. Zwar steht eine Vielzahl von Methoden aus dem Produktivitätsmanagement und der schlanken Produktion zur Verfügung, um Produktivitätsverbesserungen zu erreichen, die Eignung dieser Methoden für die Unikatfertigung ist jedoch häufig unbefriedigend. Eine umfassende Produktivitätsanalyse ermöglicht es, Wissen über die Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität in der Unikatfertigung aufzubauen und Verbesserungsmaßnahmen zielorientiert auszuwählen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 62-66
Werkzeugmanagement in der Cloud

Werkzeugmanagement in der Cloud

Potenziale einer unternehmensübergreifenden Cloud-Lösung für ein digitales und automatisiertes Werkzeugmanagement
Marcus Röschinger, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
In modernen Supply Chains nimmt die Vernetzung der beteiligten Unternehmen immer mehr zu. Dies gilt auch für die Versorgung von produzierenden Unternehmen mit Fertigungsmitteln. Im Bereich des Werk-zeugmanagements gestaltet sich der Informationsfluss daher zunehmend komplexer. Dabei bedingt der in erster Linie papierbasierte Informationsaus-tausch eine geringe Durchgängigkeit sowie eine stark eingeschränkte Verfügbarkeit der Werkzeugdaten. Durch ein digitales Werkzeugmanagement in der Cloud könnten die medialen Brüche in der Werkzeug-Supply-Chain überwunden werden. Der Abruf und die Aktualisierung von Werkzeugdaten ist damit permanent und ortsunabhängig möglich. Durch eine eindeutige Werkzeugidentifizierung kann zudem eine automatische Übertragung benötigter Daten auf Maschinen erfolgen.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 52-56
Analyse von Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Analyse von Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität

Eine Grundlage für zielorientierte Verbesserungsprozesse in der Serienproduktion
Thomas Czumanski, Tim Prasse, Hermann Lödding ORCID Icon
Die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen hängt direkt von der Produktivität ab. Der demografische Wandel erhöht den Druck auf die Arbeitsproduktivität. Umso wichtiger ist es, die Arbeitsproduktivität mit ihren vielfältigen Einflussfaktoren systematisch verbessern zu können. Eine umfassende Produktivitätsanalyse ermöglicht es, die unterschiedlichen Einflüsse auf die Arbeitsproduktivität in Serienproduktionen zu erkennen und Handlungsfelder zu priorisieren. Grundlage der Methode ist die zustandsorientierte Modellierung der Mitarbeitertätigkeiten.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 20-24
Data Mining-Methoden in der Produktionslogistik

Data Mining-Methoden in der Produktionslogistik

Wissensgenerierung beim Umgang mit komplexen Daten und multikriteriellen Entscheidungen
Mathias Knollmann, Mirja Meyer, Katja Windt
Die heute üblichen Informationstechnologien in der Produktionslogistik ermöglichen die Sicherung großer Datensätze mit einer Vielzahl unterschiedlicher Parameter. Die dazu parallel gestiegene Prozesskomplexität im Produktionsumfeld führt zu einer vermehrten Abhängigkeit zwischen unterschiedlichen Entscheidungsvariablen. Dieser Beitrag befasst sich daher mit der Anwendung einer computergestützten Analysemethode zur effizienten Auswertung und Abbildung multikriterieller Abhängigkeiten.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 51-55
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