Thema: Fabrikplanung

I4M 6/2017: Betriebssysteme für Fabriken

I4M 6/2017: Betriebssysteme für Fabriken

Maßnahmen und Riskomanagement in der vernetzten Fabrik
Durch bahnbrechende Innovationen in industriellen Revolutionen konnten die Produktivität gesteigert und Kosten gesenkt werden. Die nächste revolutionäre Veränderung bringt nun die Digitalisierung. Bauteile werden mit Intelligenz ausgestattet und steuern sich selbst durch Produktionsprozesse. Bestehende Unternehmen müssen Geschäftsprozesse, Produkte und Services digitalisieren, um den Anschluss an die digitalisierte Wirtschaft nicht zu verpassen.
Strukturplanung zukünftiger Produktionssysteme

Strukturplanung zukünftiger Produktionssysteme

Die erforderliche Transformation für die Planung und den Betrieb der Smart Factory
Samuel Horler, Egon Müller
Aus der aktuellen Diskussion verfestigt sich mit der Smart Factory ein Konzept, welches die intelligent vernetzte Fertigung der Zukunft beschreibt. Diese wird sich auf den gesamten Lebenszyklus einer Fabrik, im Schwerpunkt aber auf die Fabrikplanung sowie den -betrieb, auswirken. Klassische wie auch aktuellere Fabrikplanungsansätze stoßen durch die neuartigen Anforderungen an ihre Grenzen. Besonders die Individualisierung von Produkten sowie die freie Vernetzung und Selbstorganisation der Cyber-Physischen Fabrikobjekte tragen dazu bei, dass die Gültigkeit bestehender Planungsprinzipien angezweifelt werden kann. Dieser Beitrag identifiziert die inhaltlichen Anforderungen, welche für die zukünftige Fabrikstrukturplanung von Bedeutung sind, und stellt anhand einer Betrachtung von Planung und Betrieb vor, weshalb der Bedarf nach einer ganzheitlichen virtuellen Absicherung der Fabrikstruktur besteht. Weiterhin wird ein methodischer Ansatzpunkt für die Lösung der Herausforderungen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 54-58
Deutsch-chinesische Zusammenarbeit

Deutsch-chinesische Zusammenarbeit

Case Study als Methode zur Ausbildung fachlicher und interkultureller Kompetenzen im Bereich der Fabrikplanung
Jens Bürgin, Nicolas Beck, Gisela Lanza ORCID Icon
Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen sind trotz der Wachstumspotenziale in China eher selten. Doch nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Universitätslehre treten Barrieren zwischen Deutschen und Chinesen auf, die zu beidseitiger Unzufriedenheit bezüglich der interkulturellen Zusammenarbeit führen. Vor diesem Hintergrund kann die Case Study als praxisnahe Lehrmethode nicht nur angewendet werden, um Studierende in einem internationalen Team im Bereich der Fabrikplanung fachlich auszubilden, sondern kann zudem der Schulung interkultureller Kompetenzen dienen. Auftretende Mängel interkultureller Zusammenarbeit können dabei identifiziert und erfolgreich überwunden werden. So können Studierende bereits auf die deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Industrie vorbereitet werden.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 74-77
Multiprojektmanagement in der Fabrikplanung

Multiprojektmanagement in der Fabrikplanung

Integration des Multiprojektmanagements in die Umplanung von Fabriken unter Einsatz von virtuellen Teams
Uwe Dombrowski, Stefan Ernst, Harald Boog
Produzierende Unternehmen agieren in einem turbulenten Umfeld, welches durch globalisierte Märkte, kürzere Produkt- und Technologielebenszyklen sowie höhere Logistikkomplexität gekennzeichnet ist [1]. Die damit einhergehenden Anforderungsveränderungen für die Fabrikplanung und den Fabrikbetrieb führen zu einem höheren Änderungsbedarf, welcher zum Planungsfall der Umplanung führt. Typischerweise werden Fabrikplanungsaktivitäten als Projekte durchgeführt, welche ein professionelles Projektmanagement zur erfolgreichen Durchführung erfordern. Dabei konkurrieren die einzelnen Projekte um die gleichen begrenzten Planungsressourcen. Dies führt unweigerlich zu Ressourcenengpässen, Abhängigkeiten zwischen den Projekten, Doppelarbeit, aber auch zu Synergien [2]. Eine entsprechende Koordination zwischen den Einzelprojekten und eine Abstimmung mit dem Tagesgeschäft bietet das Potenzial zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung. Dieser Beitrag stellt das Multiprojektmanagement ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 43-47
I4M 3/2015: Arbeitsorganisation 4.0

I4M 3/2015: Arbeitsorganisation 4.0

Intelligente Automatisierung und der Mensch in der Fabrik der Zukunft
Damit der Wandel zu einer automatisierten Industrie 4.0 gelingen kann, bedürfen digitale Technologien einer klugen Integration in bestehende Systeme. Dem Faktor Mensch kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Wenn Sie mehr über die Arbeitsorganisation 4.0 wissen wollen, sollten Sie sich diese Ausgabe nicht entgehen lassen. Ob Lernfabriken, Kompetenzmanagement oder Cyber-Physische Systeme –hier erfahren Sie alles über die Fabrik der Zukunft.
I4M 2/2015: Dynamik in der Fabrik

I4M 2/2015: Dynamik in der Fabrik

Cyber-Physische Systeme und KI in dynamischen Supply Chains
Moderne Produktions- und Logistiksysteme sind durch eine zunehmende Dynamik und Komplexität gekennzeichnet. Zugleich müssen Lieferketten auf immer individuellere Kundenwünsche ausgerichtet sein. Wie werden diese sich unter dem Einfluss innovativer Technologien verändern? Lassen Sie sich durch die Beiträge dieser Ausgabe von Industrie 4.0 Management inspirieren und entdecken Sie Ansätze zum Thema Logistik der Zukunft.
Risiken des Klimawandels für die Fabrikplanung

Risiken des Klimawandels für die Fabrikplanung

Ansatz zur systematischen Berücksichtigung der negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Fabrik
Uwe Dombrowski, Stefan Ernst
Die Auswirkungen der industriellen Produktion, insbesondere der CO2-Emissionen, auf das Klima werden in der Wissenschaft, aber auch in der Politik vielfältig diskutiert. Die Anpassungen an die Folgen des Klimawandels, wie z. B. Verbesserung des Hochwasserschutzes, werden ebenfalls untersucht, jedoch wurden diese im Hinblick auf Handlungsmöglichkeiten produzierender Unternehmen bisher nur unzureichend analysiert. In der klassischen Fabrikplanung stellen zum Beispiel klimatische Bedingungen lediglich einen Aspekt bei der Standortwahl dar. Dabei wird das Klima als statische und nicht als dynamische Einflussgröße betrachtet. Dies hat zur Folge, dass das Risiko der Folgen des Klimawandels bei der Planung von neuen Fabriken bzw. bei der Umplanung bestehender Fabriken nicht betrachtet wird. In diesem Beitrag wird ein Ansatz zur Bestimmung und Berücksichtigung der zunehmenden Risiken beschrieben.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 5 | Seite 23-26
Methodisch Planen – Erfolgreich Agieren

Methodisch Planen - Erfolgreich Agieren

Planung und Optimierung von Produktionssystemen in KMU - Ein industrielles Beispiel
Ulf Bergmann, Matthias Heinicke, Gerd Wagenhaus
Gerade Unternehmen mit kleinbetrieblichen Strukturen im produzierenden Gewerbe stehen zunehmend vor der Aufgabe, ihre Produktionssysteme hinsichtlich funktionaler und wirtschaftlicher Kriterien an sich schnell ändernde Produktionsprogramme anzupassen. Was in der Großindustrie durch Vorgaben aus Ganzheitlichen Produktionssystemen (GPS) zur ständigen Optimierung und Überprüfung von Produktionsprozessen als Regelwerk vorgegeben wird, ist in Unternehmen mit eher kleinbetrieblichen Strukturen häufig durch das eigentümergeführte Management fallspezifisch zu organisieren. Mithilfe eines intelligenten Methodeneinsatzes reagiert die Ing.-Holzbau Schnoor GmbH &Co KG auf derartige Veränderungsprozesse: Das miniGPS @ Schnoor.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Die Urbane Fabrik Potenziale einer stadtnahen Produktion

Uwe Dombrowski, Christoph Riechel
Unternehmen müssen zunehmend Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigen, um ihre Wettbewerbssituation in einem volatilen und globalisierten Markt halten oder ausbauen zu können. Die klassischen Zielgrößen Qualität, Kosten und Zeit werden um die Aspekte der ökologischen, ökonomischen und sozialen Qualität erweitert. Diese Erweiterung der klassischen Zielgrößen birgt sowohl Potenziale als auch Risiken. Eine neue Fabriktypologie, die sogenannte ‚Urbane Fabrik‘, verfolgt das Ziel, die Potenziale einer Vernetzung von Fabrik und Stadt effizient auszuschöpfen und die Wettbewerbssituation deutscher Unternehmen zu verbessern. Hierbei steht die synergetische Nutzung von Stoffströmen und Energieträgern ebenso im Fokus wie die Kompensation des Fachkräftemangels durch Schaffung eines attraktiveren Arbeitsumfelds in der Stadt der Zukunft.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 4 | Seite 11-15
Lean Factory Design

Lean Factory Design

Das Landshuter Produktionssystem (LPS): CLean Production - Teil 3
Markus Schneider, Michael Ettl, Stefan Kaspar, Nicolas von Stülpnagel
Eine aktuelle Studie zu den Einsatzpotenzialen und Handlungsbedarfen im Rahmen von Fabrikplanungsprojekten zeigt sehr deutlich auf, dass bestehende Vorgehensmodelle den Anforderungen an Dynamik und Komplexitätsbewältigung nicht gewachsen sind [1]. Aus diesem Grund entwickelt die Hochschule Landshut seit einiger Zeit im Rahmen des Landshuter Produktionssystems (LPS): CLean Production - Lean & Clean eine neue Fabrikplanungsmethodik. Diese ermöglicht es erstmalig, die Fabrikstrukturen im Zusammenhang mit der Planung und Steuerung von Anfang an nach Lean-Kriterien zu gestalten, und wird aufgrund eines agilen Vorgehensmodells auch den genannten Anforderungen gerecht.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 15-21
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